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Der Börsenverein hat die Germanistin Ethel Matala de Mazza in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Der Stiftungsrat benennt den Träger des Friedenspreises, der jährlich zum Ende der Buchmesse in der Frankfurter Paulskirche vergeben wird.

Ethel Matala de Mazza
Ethel Matala de Mazza (Foto: privat)

Matala de Mazza, geboren 1968 in Unkel am Rhein, übernahm 2010 den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kulturtheorie und der Literaturgeschichte des politischen Imaginären.

De Mazza folgt auf Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin, der nach sechs Jahren als Stiftungsratsmitglied ausscheidet.

Zu den weiteren Mitgliedern gehören neben Ethel Matala de Mazza: Stephan Detjen (Deutschlandfunk, Berlin), Prof. Dr. Karl.-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Felicitas von Lovenberg (Piper Verlag, München), Prof. Dr. Karl Schlögel (Historiker, Berlin), Janne Teller (Schriftstellerin, New York), Matthias Ulmer (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Stuttgart), Thomas Wrensch (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Braunschweig) sowie Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich der Vorsitzende des Stiftungsrates ist.

Der Suche nach dem Friedenspreisträger 2016 beginnt im Frühjahr. Vorschläge können bis zum 1. März eingereicht werden. Bekannt gegeben wird der Friedenspreisträger des Jahres 2016 am 23. Juni. Die letzten Friedenspreisträger waren der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani (2015), der US-amerikanische Informatiker Jaron Lanier (2014), die weißrussische Autorin Swetlana Alexijewitsch (2013) und der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu (2012).

Weitere Informationen zum Friedenspreis unter: www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de