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Facebook startet eine neue Funktion, die den Like-Button um die Möglichkeit ergänzt, weitere Emotionen auszudrücken. Mit den sogenannten „Emojis“ soll es möglich sein, passender auf Beiträge zu reagieren – einen „Gefällt mir nicht“-Button gibt es aber nicht.

Sie sieht der neue Facebook Like-Button aus
Sie sieht der neue Facebook Like-Button aus

Im September hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg angekündigt, dass es bald neue Wege geben werde, um im sozialen Netzwerk auf Beiträge zu reagieren, statt nur den „Gefällt mir“-Button zu klicken.

Jetzt ist es soweit: Facebook testet eine Funktion namens „Reactions“. Produktchef Chris Cox kündigte dies mit einem kurzen Video an. Hinter „Reactions“ verbergen sich sechs neue Wege, um auf Postings zu reagieren. Neben dem altbekannten erhobenen Daumen für ein „Like“ soll es künftig auch Emojis für Liebe, Gelächter, Freude, Trauer, Überraschung und Wut geben.

Today we’re launching a pilot test of Reactions — a more expressive Like button. As you can see, it’s not a “dislike” button, though we hope it addresses the spirit of this request more broadly. We studied which comments and reactions are most commonly and universally expressed across Facebook, then worked to design an experience around them that was elegant and fun. Starting today Ireland and Spain can start loving, wow-ing, or expressing sympathy to posts on Facebook by hovering or long-pressing the Like button wherever they see it. We’ll use the feedback from this to improve the feature and hope to roll it out to everyone soon.

Posted by Chris Cox on Donnerstag, 8. Oktober 2015

Ein „Like“ ist manchmal fehl am Platz

Mark Zuckerberg hatte erst im September gesagt, dass die Nutzer Mitgefühl ausdrücken wollten. „Wenn du etwas Trauriges mitteilst, fühlt es sich nicht richtig an, diesen Post zu ‚liken’“, sagte er. Deshalb sei es wichtig, den Nutzern mehr Optionen zu geben.

Die neue Reaktionen werden aktuell in Irland und Spanien getestet. Dort soll zunächst untersucht werden, wie die Nutzer in einem englischem und einem spanischen Sprachraum damit umgehen. Noch in diesem Jahr könnte die neue Funktion dann weltweit eingeführt werden.

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