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Ausgabe Sommer 2020

7,00 

164 Seiten

Lieferzeit: 1 Werktag

Artikelnummer: TMF-S20 Kategorie:

Beschreibung

Think local, Frankfurt!

Die Pandemie hat die Welt von einem auf den anderen Tag auf dem Kopf gestellt. Keine Events, keine Empfänge, kein gesellschaftliches Leben. Und die meisten Frankfurter in faktischer Quarantäne. Für uns als regionales Gesellschaftsmagazin zugegeben eine Herausforderung – aber tatsächlich nicht so schlimm, wie es zunächst scheint.

Die Corona-Krise birgt nämlich auch eine Chance: wir können uns darauf besinnen, was wirklich wichtig ist, wie Gesundheit, Heimat und eine gute Nachbarschaft. Wer zu denjenigen gehört, die positiv denken wollen, könnte sagen: Immerhin durften wir während des Lockdowns in der Natur unterwegs sein, mit der Familie den Spaziergang im Wald genießen oder mit dem Rad neue Orte entdecken.

Apropos „Orte entdecken“: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was eigentlich Ihr Lieblingsort in unserer schönen Stadt ist? In unserer Fotostrecke Lieblingsplätze zeigen wir Ihnen bekannte Frankfurter – oder solche, die Sie unbedingt kennen sollten – fotografisch gekonnt in Szene gesetzt an eben diesen Orten. Von der Ehrenbürgerin bis zum Polizeipräsidenten. Ein visueller Leckerbissen mit Einblick in Persönlichkeiten, der regionale Perspektiven eröffnet.

Mit Leckerbissen war es ja im März vorbei. Der Shutdown des kulinarischen Lebens traf nicht nur die Gastronomie, sondern auch viele Einheimische. Mit Kreativität wurden eilig Liefer- und Take-away-Konzepte entwickelt, um beider Parteien Not Abhilfe zu schaffen. 70 Gastronomen haben wir während des Lockdowns besucht und die Welt mit Informationen auf unseren Social-Media-Kanälen versorgt.

Die Aktion #frankfurtis(s)tweiter fand nicht nur Nachahmer, sondern erreichte auch mehr als 500.000 Views. Sie weckte Interesse bei Unternehmen, schaffte Kooperationen und wurde von der Wirtschaftsförderung Frankfurt ausgezeichnet. Die besten Geschichten haben wir für Sie zusammengefasst: #SupportYourLocal.

Während sich das kulinarische Leben auf der Intensivstation befand, erkor das maskierte Stadtvolk Kioske und Take-aways zu den neuen Treffpunkten des urbanen Lebens. In der zweiten Phase durften Gastronomen ihre Tische gar auf die öffentlichen Plätze vorziehen. Wir titelten „Der Opernplatz wird zur Piazza“ und den renommierten Architekten Christoph Mäckler beschlich schon fast das Gefühl, er sei in Italien, Frankreich oder Spanien.

Er findet allerdings auch, dass die meisten Plätze in Frankfurt ohne Aufenthaltsqualität seien und dass etwas Verkehr durchaus zur Urbanität beitragen kann. Der Stadtplaner hält nichts von einer „Smart City“ und bringt sogar eine Öffnung der Zeil und Schillerstraße für den Autoverkehr ins Spiel. Wir berichten, wie er und andere Seismografen des Zeitgeistes „Die Stadt neu denken“.

Neue Impulse bringt auch Michael Boddenberg – seit Anfang April ist er Frankfurts neuer hessischer Finanzminister. Er übernahm das Amt kurz nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Thomas Schäfer. Wegen der Corona-Pandemie begab er sich für zwei Wochen in Quarantäne und arbeitete von zuhause. Wir konnten den ehemaligen Handwerker und Fleischermeister bei seinem ersten öffentlichen Auftritt beim Wirtschaftsclub Rhein-Main begleiten und einen Blick hinter die Kulissen werfen. In einem Exklusiv-Interview erzählt er aus seinem Leben: wie er zur Politik kam, Krisen meistert, warum er trotz Corona positiv in die Zukunft blickt und welchem musikalischen Hobby er als Ausgleich nachgeht.

Seine persönlichen Rückzugsort hat Dieter Meier schon vor langer Zeit in Argentinien gefunden. Der umtriebige Schweizer ist nicht nur als Musiker, sondern auch als Pokerspieler, Schriftsteller, Filmemacher, Modedesigner, Schauspieler und Industrieller bekannt. Erstmals kam der Züricher in den 70er-Jahren mit seinem Vater, einem Privatbankier, in den südamerikanischen Staat. Hier entdeckte er neben seiner Leidenschaft für Pferde auch seine Liebe zur Rinderzucht und den Weinanbau.

Ein guter Freund fand für ihn die Estancia Ojo de Agua – das 2.000 Hektar große Domizil wurde für Meier nicht nur zu einer neuen Erfahrung, sondern auch zu seiner neuen Heimat. Erstmals überhaupt lud er in sein Herrenhaus ein, das sonst nur der Familie und engen Freunden offensteht. Wir begleiteten ihn zu seinen Rindern, versuchten seinen Wein und reisten mit ihm durch das „Land der Möglichkeiten“.

Für einen Urlaub muss man nicht immer direkt in den Flieger oder ins Auto steigen. „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“, stellte schon der Frankfurter und Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe fest. Und in Zeiten, in denen die Mecklenburgische Seenplatte und der Timmendorfer Strand das höchste Glück sommerlicher Urlaubsgefühle zu bedeuten scheinen, vergisst man im Alltag gern, dass auch Frankfurt mit maritimem Flair aufwarten kann.

Denn der Main ist nicht nur die natürliche Grenze zwischen Hibbdebach und Dribbdebach, sondern der Fluss schafft Standards städtischer Lebensqualität. Zum Sonnenbaden auf dem Teakstab-Deck oder für einen Sundowner mit Champagner muss man nicht bis an die Amalfi-Küste reisen.

Und es geht sogar noch näher. Denn kaum ein Ort hat in den vergangenen Monaten so viel Wertschätzung erfahren wie das eigene Heim. Dabei waren Gärten und private grüne Oasen für viele der einzige Zufluchtsort aus den vier Wänden. Doch die Meteorologen haben den nächsten Hitzesommer bereits vorhergesagt, was die junge Liebe zur heimischen Natur auf eine harte Probe stellen wird. Da das veränderte Klima auch professionelle botanische Gärten trifft, haben wir uns von Experten erklären lassen, wie man sein grünes Refugium am besten auf den Klimawandel einstellt und geben Tipps für die heimischen Beete.

Nachdem Ihre Gäste dann im Hochsommer Ihren gepflegten Garten bestaunt haben, sorgen Sie gleich für den nächsten Aha-Effekt. Denn der Kenner setzt nicht mehr nur auf französischen Schaumwein aus der Champagne, von dem mancher nur den Namen trägt, aber das Image nicht verdient. 2020 begeistern Sie mit deutschem Sekt! Was Jahrzehnte lang meist ein blubbernder Ballermann mit Lizenz zum Sodbrennen war, hat sich inzwischen gründlich gemausert. Noch nie zuvor gab es so viele gute schäumende Weine wie jetzt bei uns. Wir haben für Sie den Vorkoster gespielt und stellen Ihnen unsere Perlen vor.

Doch wenn alles so schön ist, gibt es denn nichts, was wir vermissen? Oh doch! Wir vermissen die Veranstaltungen und Sie alle dort zu treffen. Als kleinen Flashback, sozusagen als Wiedererleben früherer Gefühlszustände, haben wir für Sie unser prall gefülltes Archiv durchstöbert und zeigen Ihnen Menschen und Momente, an die Sie sich während der gebotenen Enthaltsamkeit gern erinnern. Vielleicht sind Sie genauso überrascht, wer uns im Laufe der Jahre alles vor die Kamera lief.

Mit einem einmaligen Ersatzprogramm wartet auch der neue Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals Marsilius Graf von Ingelheim auf. Seit einem Jahr ist der Stiefsohn des Gründers und Intendanten Michael Herrmann nun mitverantwortlich für das größte privatwirtschaftlich finanzierte Musikfestivals Europas. „Wir wollen, dass Musik erklingt, wenn nicht mit Publikum, dann online“, sagt er. Wir haben den jungen „Finanzanalyst aus dem Uradel“ getroffen. Im Interview berichtet er aus seinem Arbeitsalltag mit Corona, erzählt von den Schwierigkeiten der Event-Branche und wie er mit seinem Unternehmen für die Zukunft plant – gespickt mit Details aus seinem ganz privaten Leben.

Außerdem im Magazin: Mode- und Lifestyletrends für den Sommer, die angesagtesten Taucheruhren im Retro-Look, die besten Grills und Gadgets für die BBQ-Saison, die schönsten Ideen für den Garten, Business-, Art- und Gourmet-News und vieles vieles mehr…

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