Wer sich für einen hochwertigen Pelz entscheidet, wird das luxuriöse Gefühl, wenn sich das Naturmaterial an den Körper schmiegt, nicht mehr missen wollen. Die neuen Pelze sind erstaunlich leicht und gerade in der kalten Jahreszeit unkomplizierte Begleiter. Das wissen auch Thomas und Nicole Türpitz, die am Frankfurter Liebfrauenberg ein renommiertes und innovatives Pelzhaus führen. Im Gespräch über neueste Trends erfuhren wir, dass Pelze für sie Passion und unverwechselbare Meisterleistungen sind.

Thomas und Nicole Türpitz mit Petra Dahlhaus
Thomas und Nicole Türpitz mit Petra Dahlhaus

Seine Begeisterung für Pelz ist ansteckend. Das liegt in der Familie, denn Thomas Türpitz ist in dritter Generation Kürschner-Meister und mit Leidenschaft dem einzigartigen Material und seiner Verarbeitung verpflichtet. Im Team mit seiner Ehefrau Nicole und Schwester Petra Dahlhaus, auch sie Meisterinnen des Kürschner-Handwerks, präsentiert er exklusive Kollektionen aus der eigenen Manufaktur.

Pelz im Trend

„Die Faszination von Pelz liegt in seiner Natürlichkeit und inspiriert mich jeden Tag“, erklärt Thomas Türpitz. Pelze, die steif und wuchtig wie Ritterrüstungen anmuten, wird man in seinem Atelier nicht finden. Diese Zeiten sind längst passé, das Material ist jünger geworden. „Der Artikel hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wir haben inzwischen ganz andere Verarbeitungstechniken, auch das Design ist sportlicher geworden und richtet sich verstärkt an eine neue Generation, die Pelze als alltagstaugliche Allrounder- und Fashion- Highlights schätzt, sei es eine leichte Stoff-Nerz-Kombination für den Einkauf auf dem Wochenmarkt oder die pinkfarbene Fuchsstola für den großen Auftritt.“ Dass Pelz durchaus auch frech und provokant daherkommen kann, beweist das hauseigene Label „Fucking Freezing“, das gerade mit Chapkas, Mützen und anderen witzigen Accessoires Furore macht. „Wir liefern mittlerweile bis nach Südkorea und Island, und die hohe Qualität gepaart mit Coolness kommt enorm gut an“, freut sich Thomas Türpitz.

Vertrauen ist wichtig

Für welchen Anlass? Stimmt das Gefühl? Oder wird es eine Maßanfertigung? Das wertvolle Naturprodukt soll zum Kunden passen, darauf achtet man bei der Beratung sehr genau. Und diese ist auch nach dem Kauf nicht zu Ende. Reinigung, Umarbeitung, Reparatur und Aufbewahrung in den Sommermonaten oder während einer Urlaubsreise, inklusive Versicherung, gehören zum Service. Vor allem die richtige Lagerung liegt den Experten am Herzen: „Nichts ist schlimmer, als den Pelz in einen viel zu engen Kleiderschrank und noch dazu in Plastik einzupacken. Er mag es luftig“, so Nicole Türpitz. Selbstverständlich ist man Mitglied des „OA“-Labels (Origin Assured), mit dem die Branche über das Herkunftsland des Pelzes informiert, und garantiert, dass dort die gesetzlichen Standards für die Produktion eingehalten werden. Neben Transparenz will das Team Türpitz eine Auswahl bieten, die auf jeden Kundenwunsch reagieren kann: „Mit unseren Möglichkeiten im Hintergrund, den Werkstätten und Designern, sind wir einzigartig in Deutschland, vielleicht sogar in Europa.“

Samtweich und leicht

„Herbsttrends sind Naturfarben. Kuschelweiche Materialien stehen hoch im Kurs, die Leichtigkeit steht im Vordergrund, wie Stoff fallen muss es und darf nicht einengen. Wir haben Stoff-Pelz-Kombinationen, die nur 600 Gramm wiegen und trotzdem warm halten“, so Thomas Türpitz. Und noch einen Trend erkennt er: „Nerz kommt zurück, nun mit einer viel weicheren Haptik.“ Auch Herren interessierten sich zunehmend für geschorenen Nerz, denn ein innen getragener Samt-Nerz sei die elegante Ergänzung zum Business- Outfit. Wenn dann die große Kälte kommt, ist auch Thomas Türpitz bestens vorbereitet: „Wenn wir auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs sind und alle frieren, auf Einkehr drängen, finde ich es dank eines pelzgefütterten Parkas immer noch sehr angenehm draußen.“

www.pelzhaus-tuerpitz.de

(jf)