Arbeitsrecht ist mehr als nur Recht, sagt Anwalt Peter Groll aus Frankfurt. Immerhin ginge es für seine Mandanten in den meisten Fällen um die Existenz. Gefragt ist also ein Rechtsbeistand, der mehr kann als Paragraphen und Gesetze wälzen.

Rechtsanwalt Peter Groll
Rechtsanwalt Peter Groll (© Top Magazin Frankfurt)

Peter Groll geht nicht zimperlich mit den Kollegen seiner Zunft um: „Es gibt viel zu viele Vergleiche, bei denen dem Mandanten am Schluss der fade Beigeschmack bleibt, das kleinere Übel gewählt zu haben“, erklärt er. „Der Grund ist, dass meist die rechtlichen Möglichkeiten im Vordergrund stehen. In unserer Kanzlei jedoch geht es in erster Linie um den Mandanten und dessen Situation – natürlich auch in wirtschaftlicher und persönlicher Hinsicht.

Mit Offenheit zur perfekten Strategie

Den Mandanten sehen. Seine Ängste, Hoffnungen und Ziele kennen. Das sei, so Peter Groll, Grundvoraussetzung, um die richtige Strategie zu entwickeln. „Deshalb setzen wir von Anfang an auf Vertrauen. Der Arbeitnehmer, der die Kündigung bekommen hat, muss ehrlich alle Fakten darlegen – auch zu eigenen Verfehlungen. Nur so kann ich erkennen, ob wir gute Karten haben oder bluffen müssen. Ich wähle diese Worte bewusst, denn letztlich ist das Ganze wie eine Poker-Partie um die weitere Zukunft.“ In diesem Zusammenhang hat Peter Groll eine besondere Vorgehensweise: Statt auf den üblichen Schriftverkehr mit Mandant und Gegenseite setzt er auf unmittelbare Kommunikation. „Ich treffe mich mit den Beteiligten oder telefoniere. Das hat zwei ganz entscheidende Vorteile: Zum einen resultieren aus Gesprächen stets neue Erkenntnisse – sowohl über die Sachlage als auch den Gesprächspartner -, zum anderen vermeidet man, dass das Geschriebene für irgendwelche falschen Auslegungen missbraucht wird.“

Qualität durch Spezialisierung

Die Kanzlei Groll & Partner ist ausschließlich auf Arbeitsrecht spezialisiert und deckt dabei das gesamte Beratungsspektrum ab – von A wie Aufhebungsvertrag bis Z wie Zeugnis. Zur Mandantschaft zählt sowohl die Arbeitnehmer- als auch die Arbeitgeberseite, sowohl der Tarifarbeiter als auch der Firmenvorstand. In der Spezialisierung seiner Kanzlei sieht Peter Groll, der sich seit über 20 Jahren mit Arbeitsrecht befasst und zudem als Referent auf arbeitsrechtlichen Veranstaltungen sowie als Autor von Fachbeiträgen in verschiedenen Publikationen tätig ist, einen der Hauptvorteile für seine Mandanten: „Jedes Rechtsgebiet hat seine ganz eigenen Herausforderungen. In einer Kanzlei, die von der Scheidung bis zum Verkehrsdelikt alles abdeckt, kann ich nicht dieselbe Fachkompetenz erwarten, die ein Team wie das unsere, bestehend aus fünf erfahrenen Spezialisten in einem Fachbereich, bietet.“

Es gibt keine Regeln

Peter Groll hat noch einen weiteren Vorsprung vor anderen Arbeitsrechtlern: Er kennt die andere Seite. So war er lange Jahre als Personalleiter bei der Lufthansa beschäftigt und absolvierte zudem ein General Management Studium in St. Gallen. Er weiß also über Strukturen und Abläufe innerhalb von Unternehmen bestens Bescheid, weshalb er überwiegend Fach- und Führungskräfte, Geschäftsführer und Vorstände arbeitsrechtlich betreut und sich mit Fragestellungen rund um die variablen Vergütungen, Boni, Tantiemen und Provisionen befasst. Dennoch betont er, dass selbst das größte Know-how nichts bringt, „wenn der Anwalt sich allein darauf verlässt. Jede Situation ist speziell und sollte von Anfang an so betrachtet werden. Nicht zu vergessen: Kein Mandant gleicht dem anderen. Im Arbeitsrecht kann man keine Regeln oder Gleichungen aufstellen. Eine Trennung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer weist durchaus Parallelen zu einer Scheidung auf. Oft spielen Emotionen eine große Rolle. Und natürlich die Frage, wie das Leben danach weitergeht.“ Und so fasst Peter Groll seine Aufgaben abschließend wie folgt zusammen: „Ich gehe diesen Weg an der Seite meines Mandanten. Als Berater und Kämpfer – auch über das juristische hinaus. Dabei mache ich von Anfang an keine Versprechungen. Außer natürlich, dass ich mein Bestes tue.“ (nr)

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