Dass das Top Magazin Frankfurt und Sinn Spezialuhren in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern, ist nur eine von vielen Gemeinsamkeiten. Denn mit dem besonderen Blick für den regionalen Lifestyle ist das Magazin zehn Jahre alt geworden, der mittelständische Uhrenhersteller mit seinen innovativen Technologien sogar 50 Jahre alt. Aber es gibt noch weitere Berührungspunkte.

Reminiszenz an Frankfurt : Die Frankfurter Finanzplatzuhr 6000.
Reminiszenz an Frankfurt : Die Frankfurter Finanzplatzuhr 6000.

So sind beide zum Beispiel in der Rhein- Main-Region führend auf ihrem Gebiet: Die einen, weil sie stets Auge und Ohr am Puls der Zeit haben. Die anderen, weil sie hochwertige mechanische Zeitmesser herstellen, die auch weit über die Stadtgrenzen hinaus Uhrenfreunde begeistern. Natürlich berichtet das Top Magazin Frankfurt sehr gern über das Neueste aus der faszinierenden Welt der Uhren – und natürlich fühlt sich Sinn Spezialuhren mit seinen exklusiven Modellen in diesem anspruchsvollen Redaktionsumfeld bestens aufgehoben. Das Wichtigste aber ist: Im Gleichklang ihrer Erfolgsgeschichten sind Top Magazin Frankfurt und Sinn Spezialuhren über die Jahre zu repräsentativen Botschaftern ihrer Stadt geworden.

Die Chronik hält sie fest: 50 Jahre Sinn Spezialuhren

Rallyechronograph 917 GR, bereit für die nächste Wertungsprüfung. Mit rückwärtszählendem Drehring zum leichten Ablesen sekundengenauer Zielzeiten bei Gleichmäßigkeitsprüfungen.
Rallyechronograph 917 GR, bereit für die nächste Wertungsprüfung. Mit rückwärtszählendem
Drehring zum leichten Ablesen sekundengenauer Zielzeiten bei Gleichmäßigkeitsprüfungen.
Kein Jubiläum ohne Rückschau, wie das aktuelle Heft beweist. Das Top Magazin Frankfurt feiert den runden Anlass mit einer großen Gala und einer Sonderausgabe. Bei Sinn Spezialuhren aus dem Stadtteil Rödelheim freuen sich die Kunden über einen Jubiläumskatalog mit integrierter Chronik, die die wichtigsten Ereignisse der letzten fünfzig Jahre schlaglichtartig in Text und Bild festhält. Wer diese Chronik liest, wird feststellen, dass es zwei Führungspersönlichkeiten sind, die die fünf Dekaden entscheidend prägten. Am Anfang, 1961, ist es Helmut Sinn, Namensgeber und seines Zeichens Blind- und Kunstfluglehrer. Das Unternehmen konzentriert sich – nicht zuletzt aufgrund der Biografie seines Gründers – auf die Herstellung von Navigationsborduhren und Fliegerchronographen, die in der Schweiz hergestellt, aber unter eigener Marke vertrieben werden. Von Beginn an setzt „Helmut Sinn Spezialuhren“ auf Direktvertrieb und verzichtet auf umfangreiche Werbemaßnahmen. Dennoch avanciert das Unternehmen nach und nach zum Geheimtipp – auch dank einer positiven Resonanz in den Fachmedien und der Mund-zu-Mund-Propaganda der Kunden.

Neue Akzente

Dipl.-Ing. Lothar Schmidt
Dipl.-Ing. Lothar Schmidt

1994, mit 78 Jahren, verkauft Helmut Sinn aus Altersgründen das Unternehmen an den heutigen Inhaber Lothar Schmidt. In technologischer und innovativer Hinsicht beginnt damit für die Firma eine neue Zeitrechnung. Denn der Diplom-Ingenieur gilt in der Uhrenbranche als ausgewiesener Kenner mit viel Erfahrung und Kreativität. Die Maßnahmen, die er einleitet, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen, kommen einer Neugründung gleich – was sich nicht nur nach außen in der Umbenennung in „Sinn Spezialuhren GmbH“ zeigt. Viel wichtiger ist: Lothar Schmidt betreibt konsequent eigene Uhrenentwicklungen und erweitert die Modellpalette. Er setzt neue Akzente, indem er durch patentierte Technologien die Robustheit und Alltagstauglichkeit der Uhren erhöht und sie so verbessert. Lothar Schmidt ist es auch, der eine eigene Gravurabteilung aufbaut und räumlich sowie personell aufrüstet. Auch in vertrieblicher Hinsicht tut sich etwas: In Ergänzung zum Direktvertrieb knüpft Lothar Schmidt bis heute ein dichtes Netz von insgesamt 75 sogenannten„Depots“. Hierbei handelt es sich um ausgewählte Uhrmacherbetriebe, bei denen Uhrenfreunde einen Teil der Kollektion finden.

Produkte, die für sich sprechen

U 1000, der Taucherchronograph der Superlative.
U 1000, der Taucherchronograph der Superlative.

Beides, Technologien und Innovationsfreude, sind die entscheidenden Faktoren, um mittlerweile in der Öffentlichkeit als „technologische Marke“ wahrgenommen zu werden. Wohlgemerkt: Das Unternehmen hat dies ohne dicke Marketingbudgets und laute Werbekampagnen geschafft. Das würde auch so gar nicht zu Lothar Schmidt passen, denn die Außendarstellung wird durch seine technisch orientierte und sachlich geprägte Persönlichkeit bestimmt. Anzeigen in Fachzeitschriften ja – und natürlich das jährlich erscheinende hochwertige Katalogbuch. Aber ansonsten investiert Lothar Schmidt das Geld lieber in die Entwicklung seiner Uhren – gemäß seiner Überzeugung: „Die Produkte müssen für sich selbst sprechen, dann stellt sich auch der Erfolg ein.“ Und der gibt ihm Recht. Denn die Belegschaft ist von 1994 bis 2010 von 14 auf über 70 gestiegen. Heute verkauft Sinn Spezialuhren rund 12.500 Armbanduhren im Jahr, und der Markenname steht national wie international für funktionsstarke mechanische Uhren, die nicht nur Piloten, Taucher und die Eliteeinheit GSG 9 überzeugen. Nicht zuletzt wegen der Technologien beweisen Sinn-Uhren gerade in alltäglichen und in Extremsituationen immer wieder ihre Robustheit und Langlebigkeit, Qualität und Präzision – und das zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Was soll man den beiden Jubilaren nun für die Zukunft wünschen? Vielleicht, dass alles auch weiterhin so rund läuft wie ein Uhrwerk? Das wäre nicht das Schlechteste, denn darüber würden sich Leser und Uhrenliebhaber gleichermaßen freuen.

www.sinn.de