Thomas Sinning von TS Direkt Premium Tresore
Thomas Sinning von TS Direkt Premium Tresore

In Zeiten, in denen Banken Negativzinsen erheben und Staaten das Bankgeheimnis aushöhlen, haben Tresore Konjunktur. Neben Unternehmen legen auch immer mehr Privatleute gesteigerten Wert darauf, ihr Vermögen im eigenen Safe zu schützen. Die Branche boomt. Inzwischen gehört es zum guten Ton, dass der Tresor „auch ein Schmückstück“ ist.

Nicht nur im Rhein-Main-Gebiet, wo die emotionale Bindung gegenüber materiellen Werten traditionell stark ist, favorisiert man einen Panzerschrank als schickes Möbel, das nicht nur ins Büro, sondern auch ins Wohn- oder Schlafzimmer gehört. Thomas Sinning von TS Direkt Premium Tresore sieht darin einen bundesweiten Trend. „Die Leute wollten etwas Besonderes für ihre Wertsachen, für ihr Geld und ihre wichtigen Unterlagen.“ Und er kann liefern.

Thomas Sinning von TS Direkt Premium Tresore
Thomas Sinning von TS Direkt Premium Tresore

Die Kunden schätzen Sinnings Komplettservice. „Ich komme zu jedem, höre mir alles genau an, betrachte die Geschäftsräume, das Haus oder die Wohnung und berate dann hinsichtlich der geforderten Funktionalität, des Versicherungsschutzes, aber vor allem auch der optischen Extras.“

Der umtriebige Experte aus Hattingen im Ruhrgebiet ist stolz auf seine Premium-Angebote. „Wir führen mit Klavierlack beschichtete Tresore in allen Farben und erfüllen auch innen jeden denkbaren Spezialwunsch“, sagt er. Der 56jährige kooperiert mit der Berliner Traditionsfirma Max Koplin, die bereits in dritter Generation Stahlschränke, Wertschutzschränke und Panzerschränke produziert. Thomas Sinning tourt durch Deutschland, bespricht das Anforderungsprofil mit den Interessenten und übermittelt den Tresorbauern aus der Hauptstadt seine Aufträge bis ins Detail.

„Ein Tresor ist ein Aufbewahrungsort für wichtige, kostbare und unersetzliche Dinge“ – Thomas Sinning, TS Direkt Premium Tresore

Ästhetik ist gefragt

Mit integrierten Uhrendrehern eigenen sich die TS Premium Tresore auch für die richtige Aufbewahrung edler Zeitmesser
Mit integrierten Uhrendrehern eigenen sich die TS Premium Tresore auch für die richtige Aufbewahrung edler Zeitmesser

Der Geschäftsmann weiß, dass die Ästhetik von Tresoren lange sehr nachlässig behandelt wurde. „Das machen wir anders“, verkündet er. Die Aufwertung hat auch damit zu tun, dass ein Tresor heute sichtbar sein soll. Damit verhindert man vor allem bei Privatleuten, dass Kriminelle alles durchwühlen. Im besten Fall geben sie gleich auf und verschwinden.

Sinning ist begeistert von den Modellen in unzähligen Klavierlack-Varianten und elegant eingefassten Schlössern, vorzugsweise in Gold. Bei der Innenausstattung sei alles denkbar. Von Wertfächern in Teakholz, bezogenen Wänden mit Samt oder Alcantara-Leder bis hin zu einer Raumkombination aus Bar und Tresor mit LED-Beleuchtung. Besonders beliebt sind zur Zeit schicke Uhrenbeweger für kostbare Chronometer, die fest installiert sind.

„Ein Tresor ist ein Aufbewahrungsort für wichtige, kostbare und unersetzliche Dinge“, erläutert Sinning. Natürlich hätten Geschäftskunden andere Schwerpunkte für eine Top-Secret-Aufbewahrung als Privatleute.

Keksdosen sind ein No Go

Mit Finish in schwarzem Klavierlack sind die Tresore ein besonderer Blickfang
Mit Finish in schwarzem Klavierlack sind die Tresore ein besonderer Blickfang

Diese seien oft überraschend sorglos. Dass es immer noch Menschen gibt, die Geld, Preziosen und alle möglichen Andenken mit ideellem Wert in Pappschachteln und Keksdosen aufbewahren, hält der Klartext sprechende Westfale schlicht für „Irrsinn“. Wer sich zum Kauf eines Tresors entschließe, solle nicht am falschen Ende sparen. Wer einen Möbelsafe wie in einem Hotel bevorzugt, spielt seiner Ansicht nach „mit dem Feuer“. Die „Kisten aus Kuchenblech“ seien „wie eine Einladung für den Einbrecher“. Angesichts der hohen Einbruchszahlen sei eine solche Wahl „mehr als fahrlässig“.

Er empfiehlt etwas mehr zu investieren, um ein Maximum an Sicherheit zu gewinnen. Für ihn beginnen vernünftige Angebote bei 3.000 Euro – mit offenem Ende nach oben. „Ein guter Tresor ist spaltenfrei“, stellt er zunächst grundsätzlich fest. Negative Demonstrationsobjekte hat er in seiner Ausstellung in Hattingen versammelt. Dort demonstriert er, dass die Ritzen ideale Angriffspunkte für die Werkzeuge der Einbrecher sind, die bisweilen mit einem ganzen Sortiment von Hammer, Axt, Bohrmaschine, Brecheisen und Trennscheibe anrücken.

Stahlhart und feuerfest

Wichtig sind auch feuerfeste Materialien, die durch einen Brand nicht zerstört werden. Auch bieten sie den Schneidbrennern von kriminellen Gangs keine Chance. Eine gute Verankerung in Wand oder Boden verhindert, dass der Tresor abtransportiert werden kann. Darauf achten zum Beispiel Geschäftskunden, wenn ihre Panzerschränke in nachts menschenleeren Gewerbegebieten stehen.

Die Veredelung der TS Direkt Premium Tresore erfolgt bis ins letzte Detail
Die Veredelung der TS Direkt Premium Tresore erfolgt bis ins letzte Detail

Eine massive Bauausführung in „echter Schmiedekunst“ garantiert, dass es Übeltätern in überschaubarer Zeit nicht gelingt, in die Schatzkammer zu gelangen. Auch an Spezialfüllungen scheitern die Aufbruchsgeräte regelmäßig. Die Maße für einen Tresor schwanken je nach Bedarf. Ein „solider Klassiker“ ist laut Sinning ein Meter hoch, 70 Zentimeter breit, 60 Zentimeter tief und wiegt rund 500 Kilo.

Alles aus einer Hand

Thomas Sinning ist und bleibt der Ansprechpartner, „damit alles zur Zufriedenheit läuft“. Er schickt die eigenen Fachleute zur Anlieferung des Tresors, wenn nötig auch per LKW mit Kran. Und er sucht Lösungen, falls es einmal Probleme gibt. Diese tauchen schon mal auf, zum Beispiel wenn jemand seinen elektronischen Code vergessen hat und der Tresor sich nicht mehr öffnen lässt. Selbst wenn ein Notschlüssel vorhanden ist, liegt er manchmal an der falschen Stelle. „Neulich hat ihn ein Kunde in den Tresor gelegt. Da gehört er definitiv nicht rein, wenn er gebraucht wird.“

Aber auch wenn die Tür sich nicht mehr öffnet, weiß Sinning Rat. „In solchen Fällen kommen unsere qualifizierten Handwerker.“ Er nennt sie liebevoll „zertifizierte Panzerknacker“. Billig ist der Einsatz freilich nicht. Besser man sorgt selbst vor und legt den Notschlüssel beispielsweise in ein Schließfach oder an einen anderen sicheren Ort.

„Ich verkaufe ein Stück Lebensqualität. Viele können nach einem Tresorkauf beruhigt in Urlaub fahren.“ – Thomas Sinning, TS Direkt Premium Tresore

Zufrieden wie Dagobert

Die TS Direkt Premium Tresore eignen sich nicht nur für materielle Güter wie Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen
Die TS Direkt Premium Tresore eignen sich nicht nur für materielle Güter wie Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen

Was viele nicht wissen: Versicherungen ersetzen bei Einbrüchen oft nicht den vollen Wert, wenn Geld und Wertsachen unzureichend gesichert waren. Liegen diese Dinge im Tresor ist die Abdeckung – je nach Sicherheitsstufe – um ein Vielfaches höher. Selbstständige leasen Tresore in der Regel über 60 Monate. Für sie ist ein Kauf wegen der langen Abschreibungszeit von 23 Jahren wenig attraktiv.

Seit zwölf Jahren arbeitet der ehemalige Vertriebsdirektor von Bertelsmann nun in der Tresorbranche. Thomas Sinning ist „sehr zufrieden“ den richtigen Zeitpunkt zum Wechsel gewählt zu haben. Seit der Bankenkrise von 2008 seien gute Safes „enorm nachgefragt“.

„Ich verkaufe ein Stück Lebensqualität“, sagt der Sicherheitsfachmann. „Viele können nach einem Tresorkauf beruhigt in den Urlaub fahren.“ Die Freuden, das Vermögen sicher verwahrt zu haben, kennt auch Dagobert Duck. Walt Disneys Comic-Held besitzt seit jeher in Entenhausen einen hochhausgroßen Safe. Im Inneren hat er ein Sprungbrett anbringen lassen. Von dort hüpft der Enterich in sein goldglänzendes Meer von Münzen und schwimmt beglückt in seinem Reichtum. „Soweit sind wir bei TS Direkt Premium Tresore noch nicht“, lacht Sinning. „Aber wer weiß, was die Zukunft noch so bringt.“

Weitere Informationen unter: www.koplin-premiumtresore.de

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here