Weinbars sind der Megatrend in der Gastronomie. In ganz Deutschland und inzwischen auch in Frankfurt. Noch nie hat es so viele gute Trinkstätten für gehobene Ansprüche gegeben wie heute. Düstere Kaschemmen, wo Edelzwicker, Kröver Nacktarsch und Mateus Rosé den Schädel zum Brummen brachten, sind passé. Die neue Generation der Weinbars bietet aber noch mehr als gute Weine.
Von Ludwig Fienhold

Die Weinbar Walhofs in Sachsenhausen stemmt sich erfolgreich gegen die Übermacht der umliegenden Apfelwein-Kneipen. Mit ausgesuchten Weinen, gutem Essen und einer entspannten Atmosphäre bietet sie ein schlüssiges Konzept. Man kann unter 200 Weinen wählen, darunter sogar 30 offenen. Gut auch, dass diese gleich auf der Karte sichtbar in den Größen 0,1l und 0,2l angeboten werden.

Patron Bas-Jan Walhof setzt auf Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich und lässt Kalifornien, Südamerika und andere Weine der Neuen Welt außen vor. Das ist bereits eine Aussage. Man trifft nicht auf die üblichen Verdächtigen, Walhof hat seine ganz persönliche Auswahl getroffen. Das merkt man schon beim Einstieg mit drei Schaumweinen, die alle gut sind.

Das Walhofs in Sachsenhausen
Das Walhofs in Sachsenhausen

Das Sekthaus Krack aus dem pfälzischen Deidesheim liefert einen blitzsauberen, knackigfrischen, feinperligen und sensorisch säurearmen Blanc de Noir Brut, der Lust auf ein zweites Glas macht und zum Essen animiert. Besser kann man es als Gastronom und Gast nicht treffen.

Die Weine von Knewitz und Pfannebecker sind gut und schaffen Vertrauen, aber gerade zwei Jungwinzerinnen belegen, dass im Walhofs keine Beliebigkeit herrscht: Der wunderbare Grüne Veltliner von Ingrid Groiss aus dem Weinviertel in Österreich und der saftige Rosé der hochtalentierten Gesine Roll aus Rheinhessen, die durchweg gute Weine macht. Küchenchef im Walhofs ist seit einigen Monaten Oliver Selzer, der schon im Gickelschlag in Bornheim zeigte, dass er was auf der Pfanne hat und hier nun noch mehr aufblüht.

Wie es sich für eine Weinbar gehört, gibt es einige nette Kleinigkeiten, aber auch richtig gut gemachte Gerichte, wie die saftige Perlhuhnbrust mit Serviettenknödel und feinem Sauerkraut.

Weinbars florieren

Das Walhofs ist kein Vertreter der coolen Optik und setzt auf eine gewisse Weinstuben-Seligkeit. Man kann auch nur auf ein Glas vorbeikommen, bevorzugt an den Hochsitzen, oder es sich gleich in der Lounge mit Vintage-Mobiliar gemütlich machen. Hausherr Walhof weiß seine Weine locker und freundlich zu präsentieren. Den 30 Jahre alten Holländer brachten eigentlich seine Geschäfte als Banker nach Frankfurt, doch seine Leidenschaft galt schon immer dem Wein.

„Wir haben einige bekannte Weingüter im Programm, doch suche ich gerne junge Winzer und Winzerinnen sowie kleine Weingüter aus, die Handwerk besitzen und deren Erzeugnisse Spaß machen“, beschreibt Bas-Jan Walhof sein Konzept.

Die vor gut zwei Jahren eröffnete Weinbar Walhofs zieht vor allem ein junges flottes Publikum an, denen man eher eine Nähe zu Bier und Cola zugetraut hätte. Doch das unkomplizierte Konzept spricht sie ganz offenbar an, zwischen Donnerstag und Samstag sollte man reservieren, wobei frühe Gäste schon um 17 Uhr willkommen sind und dann immer Platz finden. Weil Weinbars eine bislang vernachlässigte, aber wirtschaftlich interessante Nische füllen, drängen immer mehr Lokale dieser Spezies auf den Markt.

East Grape-Inhaber Ralf Müller Arnold
East Grape-Inhaber Ralf Müller Arnold

Die neue Weinbar East Grape schräg gegenüber der EZB im Ostend wird ebenfalls von einem ehemaligen Bankfachmann geführt, der aber nun seiner wahren Berufung nachgeht. Ralf Müller-Arnold hat Freude am Wein und auch sichtbar am Umgang mit seinen Gästen. Der gebürtige Frankfurter lebt seit 20 Jahren im Ostend. Er offeriert knapp 100 Weine, darunter 17 by the glass (0,1l und 0,2l).

Die vor allem bei Fachtrinkern bekannte Sektmanufaktur Strauch bietet ein solides Entree, wobei der Zero Brut Nature unser Favorit ist. Die Weine von Aufricht vom Bodensee hat auch nicht jeder, schon gar nicht die guten Roten. Die Tropfen von Huff aus Rheinhessen sind eine sichere Bank.

Ein Glas unter Freunden

Schön auch, dass sich das East Grape vernachlässigten Sorten wie Auxerrois, Scheurebe oder Kerner annimmt und einen sehr guten Müller Thurgau von Emil Bauer aus der Pfalz ausschenkt.

Der Hang zu Weinen mit deutlicher Restsüße ist der Vorliebe von Ralf Müller-Arnold für Käse geschuldet, gerade der Löffel-Blauschimmelkäse verlangt danach. Die Gäste werden mit Schinken und Salami von der nahen Metzgerei Gref-Völsing versorgt, wobei daneben die ländliche Käseauswahl besonders gut ist und mit sieben Euro fair berechnet wird.

Die Sitze an der Theke und dem hohen langen Holztisch dienen der Kommunikation, ruhigere Plätze gibt es außreichend an den kleinen Tischen. Dezente Musik, entschleunigte Atmosphäre, kein Gedöns und Gedröhne, so angenehm kann ein Weinbarleben sein.

Erfolgsrezepte

Wenn das Konzept überzeugt, ist eine Weinbar auch erfolgreich. Das basiert meist auf einem recht einfachen Grundgedanken: Wenn sich Menschen verabreden, so wollen sie sehr oft nur auf ein Glas Wein und eine Kleinigkeit ausgehen. In einem Restaurant ist dies kaum möglich, in einer herkömmlichen Bar gibt es meist Cocktails, aber keine wirklich guten Weine, schon gar nicht glasweise.

Zudem torpediert dort nicht selten laute Musik jegliche Gespräche. Gerade Frauen suchen für Verabredungen entspannte Rückzugsorte. Auch Singles und Neufrankfurter fühlen sich in einem Restaurant verloren und sehen sich weit eher in einer Weinbar gut aufgehoben.

Was aber ist eigentlich eine Weinbar? Die Kriterien sind dem Thema entsprechend fließend. Für Weinbars gibt es die unterschiedlichsten Konzepte. Manche, wie Walhofs in Sachsenhausen oder Allgaiers im Westend, sind Lokale mit gutem Essen, die man aber auch nur auf ein Glas besuchen kann.

Andere entspringen einer Vinothek, einem Weinhandel mit erweitertem Angebot und Sitzplätzen. Grundsätzlich sollte die Basis aller Weinbars ein gutes und zeitgemäßes Weinangebot sein, mit fundierter Beratung und einigen Happen als Begleitung.

Edle Tropfen, feine Happen

Das neue Biancalani bietet neben einer kreativen Küche auch herausragende und selten zu findende Weine, auch ausreichend offene. An der Weinbar oder Hochtischen mit Sitzhockern nahe der Küche sowie einladenden Sesseln können Gäste aber auch nur auf ein gutes Glas vorbeikommen, wobei das Essen so spannend ist, dass man doch einen Teller dazu bestellen wird.

Sommelier Dave Müller mit Biancalani-Restaurantleiter Max Schnell
Sommelier Dave Müller mit Biancalani-Restaurantleiter Max Schnell

Gemessen an der Gesamtleistung aus Küche, Keller und Ambiente ist das Biancalani einzigartig. Der Clou: Christoph Kubenz und sein Team arbeiten in der schönsten Küche Frankfurts, wobei die Gäste Teil dieser sind. „Wir haben die Möglichkeit, das Lokal ständig neu zu gestalten und auf den jeweiligen Abend abzustimmen“, meint Padrone Tom Bock, der das Biancalani als Restaurant und Weinbar zugleich einsetzen kann.

Liquidität im Keller

Ein anderes Modell, wenngleich ebenfalls auf der Basis ausgesuchter Weine, verfolgt die Wine Lounge in der Wine Bank an der Börse. Im wunderschönen großen Gewölbekeller haben Mitglieder ihr eigenes vergittertes Fach, das sie mit ihren persönlichen Flaschen bestücken können und zu diesem durch eine Clubkarte 24 Stunden Zutritt haben.

In die darüber liegende Wine Lounge dürfen auch externe Gäste kommen. Dort kann man 32 Weine by the glass probieren, auch solche, die es in der Gastronomie sonst eher nur flaschenweise gibt. Alles zu netten Preisen.

Carlos Schönig und Jean-Pierre Berlejung im Gewölbekeller der Wine Bank
Carlos Schönig und Jean-Pierre Berlejung im Gewölbekeller der Wine Bank

Durch ein High-Tech-Ausschanksystem von Enomatic aus den Niederlanden gibt es konservierten Wein auf Knopfdruck, in den unterschiedlichsten Maßeinheiten und bei kontrollierter Temperatur. Während in eine geöffnete Flasche Sauerstoff dringt, der dem Wein von Tag zu Tag das Leben raubt, wird bei dem High-Tech-System statt Luft Stickstoff in den Flaschenholraum geschickt, womit die Oxidation verhindert wird. Laut Hersteller soll das bis zu drei Wochen funktionieren. „Durch dieses Frische-System können wir auch höherwertige Weine anbieten“, meint Geschäftsführer Carlos Schönig.

Zum Wein kann man sich gute Charcuterie und Käseplatten bestellen. Die Atmosphäre in diesem weltoffenen Wine Club ist sehr ruhig und gleichzeitig kommunikativ. Man trifft ungewöhnlich oft sympathische gesprächsoffene Menschen jeglicher Couleur. Ein solcher Treffpunkt für Weinfreunde mitten in der Stadt ist bislang einmalig.

Glühende Weine und Spitzenchampagner

Hinter unscheinbarer Fassade verbirgt sich der Weingarten in Bockenheim mit einem ausgezeichneten Sortiment. Allein die deutschen Weine sind abendfüllend. Fred Prinz aus dem Rheingau, Salway aus Baden oder Fürst aus Franken bringen Freude auf den Tisch, den großartigen Maximin Grünhäuser Riesling von der Mosel gibt es sogar aus der Magnum. Unbedingt probieren sollte man die voll Raffinesse glühenden Rotweine der Domaine Clos Centeiles aus dem südfranzösischen Languedoc.

Patricia Boyers Message in a Bottle heißt zwar Terroir, aber die Weine sind vor allem ziemlich sexy. Wenn man dann noch einen selten zu findenden Spitzenchampagner wie den Blanc de Noir von Roger Coulon und gleich 40 offene Weine bekommen kann, fühlt man sich im Weingarten so gut aufgehoben, dass man am liebsten ein Zimmer über dem Lokal hätte. Der Wein-Wirt Ulrich Kabiersch ist ein eher kantiger Typ, doch wer solche tollen Weine serviert, wird schnell zum Freund. Er hält guten Aufschnitt parat, mitunter kocht auch seine Frau.

Von netten Schoppen & Exoten

Die Vinotheken Frankfurt/Wein und Raum & Wein sind gute Beispiele für das erweiterte Konzept des herkömmlichen Handels, der dadurch eine zusätzliche wirtschaftliche Stütze erhält. Frankfurt/Wein basiert auf herausragenden handwerklichen Weinen, wie denen von Thörle, Koch oder Friedrich Becker, und bietet talentierten Newcomern à la Juliane Eller und Lisa Bunn eine Chance.

Von Donnerstag bis Samstag wird das Weingeschäft zur Weinbar. Dann gibt es 20 bis 30 offene Weine im Ausschank, vom netten Schoppen bis zum ungewöhnlichen Exoten. Jede Flasche, die im Regal steht, kann für ein Korkgeld von 10 Euro auf den Verkaufspreis an Ort und Stelle getrunken werden. Frisch aufgeschnittener Schinken, Käse und andere Kleinigkeiten sind dabei willkommene Helfer.

Gregor Bernd von Liebesdienste Wine & more
Gregor Bernd von Liebesdienste Wine & more

Das nagelneue Liebesdienste Wine & More von Gregor Bernd im Oeder Weg ist Weinhandel und Weinbar in einem. 250 verschiedene Weine werden offeriert, darunter sieben offene im steten Wechsel. Wer eine Flasche an Ort und Stelle trinken möchte, zahlt zehn Euro Korkgeld und bekommt noch eine Flasche Wasser gratis dazu.

Sympathisch, dass viele Newcomer zum Sortiment gehören, etwa Stefan Bieber aus dem Rheingau mit seinen frischen Rieslingen. Es gibt viele unbekannte Winzer zu entdecken, wenn das berühmte Weingut Weil vertreten ist, so hat dies aber auch seinen besonderen Grund: Gregor Bernd ist gelernter Winzer und arbeitete einst auch für Wilhelm Weil in Kiedrich. Ein Winzer als Weinbar-Betreiber ist eine Seltenheit in der Szene.

Für Schluckspechte und Weinkenner

Gut und viel getrunken wird beim Wein-Dünker in Bornheim. Dieser legendäre Keller war einst nicht mehr als ein Hort für den fröhlichen Zecher. Inzwischen ist er ein Treffpunkt für den schlichten Schluckspecht und den Weinkenner zugleich.

Christoph Dünker war der erste, der die Qualität vom Burgunder-Weingut Chat Sauvage im Rheingau erkannte und die ungewöhnlichen Tropfen auf die Karte setzte. Selten in Frankfurt: Es gibt über 80 offene Weine zu trinken.

Im Frankfurter Bahnhofsviertel sind immer mehr gute Bars zu finden. Während die meisten auf Cocktails setzen, versuchen andere gerade mit Wein ihr Publikum zu gewinnen. Le Vingtneuf von Radu Rosetti und Matthieu Purrey hat gute Weine wie die Fattoria di Rendola und Tomilaia aus der Toskana sowie Bio-Weine von Cool Climate zu bieten. Hausspezialität sind sorgfältig ausgewählte Wermuts, durchweg spannende Vertreter ihrer Spezies. Cocktails sucht man an der acht Meter langen Zink-Bar vergebens.

Von Heimat und Hintertüren

Ebenfalls in der Elbestraße ist Mey Wein Bar zu Hause. An gleicher Stelle gab es früher die Rotlichtbar Bel Ami mit einem kleinen Stundenzimmer. Aus dieser Kammer wurde eine intime Backsteinnische für Stehtrinker, die von der erotischen Vergangenheit nichts wissen. Die Wein-Bar hat aber noch 30 richtige Plätze, die meist von einem netten, jungen und bisweilen schicken Publikum besetzt werden.

Auf der Karte stehen knapp 100 Weine, 60 sind glasweise zu bekommen. Man gewinnt Vertrauen, weil viele gute Winzer gelistet sind, beispielsweise Christian Stahl aus Franken, Michael Trenz aus dem Rheingau oder Markus Molitor von der Mosel. Es gibt auch einen türkischen Wein, mit dem der Weinliebhaber und Betreiber Cemal Aksan ein Stück Heimat einfließen lässt.

Unterstützt wird er von Ahmet Ayberk, den viele als Barkeeper vom Hotel Meridien kennen. Die Pointe an dieser originellen Weinbar: Durch eine Hintertür an der Theke kommt man direkt ins Fischlokal Hamsilos von Cemal Aksan und kann sich von dort Fischgerichte und Meeresfrüchte bringen lassen. Scampi, Oktopus und der Seeteufel nach Istanbuler Art sind pikante Köstlichkeiten, die mehr erotische Schärfe haben als das meiste im Bahnhofsviertel.

Weinbars in Frankfurt

Raum & Wein
Friedberger Landstr. 86, Nordend
Abends verwandelt sich die Weinhandlung in eine Weinbar; es werden im Wechsel 10 bis 15 Weine ausgeschenkt und einige Happen serviert.
www.raumundwein.de

Westlage
Grüneburgweg 29, Nordend
Ausschließlich Weine und Sekte aus der Pfalz, jeden Mittwoch ab 18 Uhr Bubbles & Wine, interessante Events.
www.westlage-frankfurt.de

Wein-Schirn
Römerberg 8, Innenstadt
Jungschnuten und alte Frankfurter schätzen die Lage auf der Rückseite der Historischen Ostzeile, den Sekt von Barth aus dem Rheingau und die Rieslinge von Zimmer-Mengel aus Rheinhessen sowie die persönliche Betreuung von Antje.
www.weinschirn.de

Oinotheke
Eckenheimer Landstr. 184, Nordend
Schicke Backstein-Weinbar mit vorwiegend deutschen Weinen und Tapas sowie Wildschweinbratwurst mit hausgemachtem Kartoffelsalat.
www.weinschirn.de

Paris Bar
Oppenheimer Landstr. 27, Sachsenhausen
Weinentdeckungen, Trüffelsalami, Schinken aus der Steiermark und andere kleine Schweinereien in intimer Atmosphäre.
www.parisbar-frankfurt.de

Kritamo
Friedberger Anlage 14, Nordend
Junge und unbekannte Winzer aus Griechenland und gute mediterrane Küche im hübschen Puppenstübchen.
www.kritamo.de

Walhofs
Textorstr. 56, Sachsenhausen
www.walhofs.de

East Grape
Louis-Appia-Passage 12, Ostend
www.eastgrape.de

Biancalani
Walther-von-Cronberg-Platz 9, Sachsenhausen
www.biancalani.de

Weingarten
Clemensstr. 3, Bockenheim
www.weingarten-frankfurt.de

Wine Lounge
Meisengasse 9, Innenstadt
www.winebank.de

Frankfurt/Wein
Wittelsbacher Allee 153, Bornheim
www.frankfurt-wein.com

Liebesdienste Wine & more
Oeder Weg 44, Nordend
www.liebesdienste-wineandmore.de

Wein-Dünker
Berger Str. 265, Bornheim
www.wein-duenker.de

Le Vingtneuf
Elbestr. 29, Bahnhofsviertel
www.le-29.com

Mey Wein Bar
Elbestr. 18, Bahnhofsviertel
www.mey-weinbar.de

Allgaiers
Liebigstr. 47, Westend
www.allgaiers.eu


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