Ardi Goldman

An Menschen mit Gewissen und Verantwortung
Von Ardi Goldman

Ich konnte es zunächst nicht glauben: „Selbst die Vereinten Nationen können die Geschichte des Judentums nicht auslöschen, auch wenn sie es vor ein paar Tagen versucht haben. Die Unesco verabschiedete einen Text, der den jüdischen Charakter des Jerusalemer Tempelberges komplett negiert. Darin wird der Ort lediglich als muslimische Stätte mit dem Namen ‚Al-Aksa Moschee/Al-Haram Al-Scharif und Umgebung‘ bezeichnet.

Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem
Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem

Der Platz an der Klagemauer, wo täglich Tausende Juden beten, wird ‚Al-Burak-Platz‘ genannt. Außerdem tituliert das Papier der Unesco den Staat Israel durchgängig als ‚Besatzungsmacht‘ und wirft ihm ‚Aggressionen‘ gegen muslimische Heiligtümer in der Jerusalemer Altstadt und anderswo vor, ohne dies zu belegen.“ So zu lesen in der Zeit vom 23.10.2016.

Diese unfassbare Verbeugung in vorauseilendem Gehorsam vor dem Terror des extremen Islam und der Verlust der Religionsfreiheit darf von der freien Welt nicht hingenommen werden! Ich sehe hier klar antisemitische ja blasphemische Züge! Wenn die höchsten und heiligstes Orte des Judentums Tempelberg und Klagemauer so radikal sprachlich und in unserem Bewusstsein ausradiert und der muslimischen Kultur zugeordnet werden sollen, bleibt keine andere Interpretation.

Deutschland hat als eines von wenigen Ländern diese Resolution abgelehnt, aber das reicht nicht. Man kann Geschichte nicht verleugnen!

Wenn Sie mit mir der empörten und festen Überzeugung sind, dass wir hier nicht schweigen dürfen, dass wir hier Stellung beziehen müssen für die Möglichkeit eines jeden von uns, seiner Religion mit ihren geschichtlichen Wurzeln und Traditionen friedlich und ungehindert folgen zu dürfen, unterschreiben Sie bitte diese Petition von change.org an die UNESCO:

https://www.change.org/p/unesco-stop-denying-the-jewish-connection-to-israel-and-the-holy-sites

Über 80.000 Menschen haben sich schon diese kleine Mühe für diese große und wichtige Sache gemacht! Man muss nicht religiös sein, um zu erkennen: Gerade in unserer Zeit ist es wichtig, die friedlichen Facetten der Religionen aller Menschen und Kulturen anzuerkennen!

Ardi Goldman
Frankfurt am Main, 3.11.2016