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Die schönsten Gärten der Welt und grüne Oasen in Rhein-Main

Farbenfrohe Blumen, grüne Pfade, gigantische Baumkronen und sprudelnde Brunnen. Zusammen mit dem menschlichen Geschick für Architektur werden Gärten zu einer natürlichen Augenweide und entführen uns in ein Wunderland der Entspannung. Wir stellen die grünen Oasen der Rhein-Main-Region vor, nehmen Sie aber andererseits mit auf eine Bilderreise durch die prachtvollsten Gärten dieser Welt. Von Sabine Börchers

Yves Saint Laurent ließ seine Asche im Rosengarten des Jardin Majorelle verstreuen. Er hatte das verwilderte Anwesen eines Malers in Marrakesch 1980 gekauft, es restaurieren lassen und dort auch seine letzten Jahre verbracht. Die orientalische Oase mit ihren kräftigen Blautönen gilt als einer der schönsten Gärten der Welt.

Der Rosengarten des Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent ist ein Ruhepol inmitten der hektischen Großstadt Marrakesch. Der von Yves Saint Laurent restaurierte Garten lädt mit dem Spiel aus Pflanzen, Farbe und Materialien zum Entspannen ein.
Der Rosengarten des Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent ist ein Ruhepol inmitten der hektischen Großstadt Marrakesch. Der von Yves Saint Laurent restaurierte Garten lädt mit dem Spiel aus Pflanzen, Farbe und Materialien zum Entspannen ein.

In vielen Ländern der Erde gibt es Gärten, die Anziehungspunkte für zahllose Besucher sind. Sie sind so unterschiedlich wie die klimatischen Bedingungen und die Blumen in ihnen. Cornwalls Gärten, die sich oft kilometerweit durch die hügelige englische Landschaft ziehen, sind üppig bewachsen, voller mächtiger Rhododendren und Hortensien. Geometrisch und schlichter, aber immer mit kunstvollen Wasserläufen geschmückt, wirkt die orientalische Gartenkunst, wie sie in der Alhambra in Andalusien zu erleben ist.

Trebah Garden in Cornwall: Auch bekannt als das Haus an der Bucht in einem subtropischen Gartenparadies am Helford River ist der kornische Schluchtgarten ein Wald aus Rhododendren, Magnolien, Kamellien und weiteren exotischen Blumen und bietet so ganzjährig ein zauberhaftes Farbspektakel.
Trebah Garden in Cornwall: Auch bekannt als das Haus an der Bucht in einem subtropischen Gartenparadies am Helford River ist der kornische Schluchtgarten ein Wald aus Rhododendren, Magnolien, Kamellien und weiteren exotischen Blumen und bietet so ganzjährig ein zauberhaftes Farbspektakel.

Ganz anders dagegen die japanischen Gärten, die mit perfekt gestalteten Details die Natur im Kleinen idealisieren. So unterschiedlich Gärten sein können, eines haben sie gemeinsam. Während der Mensch die Natur nach seinem Willen gestaltet, gibt der Garten ihm die Möglichkeit, einen Rückzugsort zu finden.

Kinkaku-Ki, Kyoto Japan: Der „Goldene Pavillon“ ist eingebettet in seine natürliche Umgebung und liegt am Rande eines großen Sees. Er schmiegt sich dezent an die von Bäumen und Sträuchern geprägte Parklandschaft an und symbolisiert die harmonische Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Kinkaku-Ki, Kyoto Japan: Der „Goldene Pavillon“ ist eingebettet in seine natürliche Umgebung und liegt am Rande eines großen Sees. Er schmiegt sich dezent an die von Bäumen und Sträuchern geprägte Parklandschaft an und symbolisiert die harmonische Beziehung zwischen Mensch und Natur.

„Zur Ruhe kommen geht in Gärten quasi von allein“, sagt Katja Heubach, als Palmengarten-Leiterin Hüterin der beliebten städtischen Oase in Frankfurt. In einer zunehmend digital gestalteten und erlebten Welt würden analoge Räume immer wichtiger, stellt sie weiter fest. „Gärten sind solche analogen Räume, die einladen, hinzuschauen, hinzuhören, anzufassen.

Palmengarten-Direktorin Dr. Katja Heubach (Foto Sandra Mann)
Palmengarten-Direktorin Dr. Katja Heubach (Foto Sandra Mann)

Vor allem aber: zu schnuppern – das fällt mit Smartphones doch (noch) sehr schwer. Gärten ermöglichen uns, uns wieder mit dem Elementaren zu verbinden, mit Natur – und am Ende mit uns selbst.“

Florale Kunstwerke

Ähnlich empfand es auch Yves Saint Laurents Vorgänger Christian Dior, der die Blumen so sehr geliebt haben soll wie die Frauen. Er ließ sich schon als kleiner Junge von Weißdorn, Glyzinien und vor allem den Rosen im Garten seines Elternhauses, der Villa Les Rhumbs in der Normandie, inspirieren und legte sich dort später ein eigenes Areal an. „Ich könnte mein jetziges Leben aufgeben und in einem anderen Klima den abgeschotteten Garten wiederfinden, der meine Kindheit beschützt hat (…) und endlich in Ruhe Leben“, stellte er einst fest.

Der gigantische Stadtpark bietet einen beeindruckenden Ausblick. Das Design ist von einer Orchidee inspiriert und ähnelt Singapurs Nationalblume, Vanda „Miss Joaquim“. Die riesigen Supertrees schaffen einen Wald in den Wolken.
Der gigantische Stadtpark Gardens by the Bay in Singapur bietet einen beeindruckenden Ausblick. Das Design ist von einer Orchidee inspiriert und ähnelt Singapurs Nationalblume, Vanda „Miss Joaquim“. Die riesigen Supertrees schaffen einen Wald in den Wolken.

Künstler haben sich schon immer von Gärten inspirieren lassen, man denke nur an Claude Monet und sein Reich in Giverny. Aber auch die Modebranche ist offenbar besonders kompatibel zur Gartengestaltung. Nicht nur Saint Laurent und Dior hatten Sinn fürs Schöne und für florale Kunstwerke. Hubert de Givenchy besaß einen Terrassengarten bei Cap Ferrat, Kenzo Takada einen japanischen Garten in Paris. Wolfgang Joop baut Gemüse in Potsdam an, Jil Sander gestaltet ihren englischen Garten auf einem Gut in Holstein und präsentierte kürzlich ein Video davon in der ihr gewidmeten Ausstellung im Museum Angewandte Kunst.

Über 4.000 Pflanzenarten finden sich in der weitläufigen Residenz Sitio Roberto Burle Marx in Rio de Janeiro und machen sie zu einer Oase in der Stadt. Eine alte Plantage aus dem 17. Jahrhundert wurde vom Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx zu einer einzigartigen Sammlung beeindruckender neuer Gärten und Gebäude ausgebaut.
Über 4.000 Pflanzenarten finden sich in der weitläufigen Residenz Sitio Roberto Burle Marx in Rio de Janeiro und machen sie zu einer Oase in der Stadt. Eine alte Plantage aus dem 17. Jahrhundert wurde vom Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx zu einer einzigartigen Sammlung beeindruckender neuer Gärten und Gebäude ausgebaut.

Paradies und Universum

Gärten sind Teil der meisten Kulturen und es gab sie zu fast allen Zeiten. Die ersten bewusst gestalteten Gärten sind bereits aus der Antike überliefert. So fanden sich im Alten Ägypten vor mindestens 5.000 Jahren rund um die Pyramiden, Gräber und Tempel umfangreiche Gärten mit Alleen, Teichen und streng symmetrischen Beeten, weil auch Pflanzen und Blumen zu Ehren der Toten oder der Götter geopfert wurden.

Das wohl berühmteste Beispiel antiker Anlagen sind die Hängenden Gärten der Semiramis in Mesopotamien, eines der sieben Weltwunder der Antike. Griechische und römische Quellen erzählen von Obstgärten mit Zitronen, Feigen und Granatäpfeln. Die Römer trennten diese Nutzgärten von reinen Lustgärten, in denen auch Gäste bewirtet wurden. Die Gartenkunst in China und Japan verfügt über eine rund 3.000-jährige Tradition. Sie versucht, die ideale Landschaft oder sogar das Abbild des idealen Universums im Kleinen nachzuempfinden. Manche Gärten sind nach Prinzipien des Zen-Buddhismus oder des Feng Shui angelegt.

Das Europäische Mittelalter erhöhte den irdischen zum himmlischen Garten Eden, wie auf Gemälden wie dem „Paradiesgärtlein“ eines oberrheinischen Meisters aus dem 15. Jahrhundert zu sehen ist. Das Werk hängt im Frankfurter Städel.

Die Renaissance besann sich auf das Erbe der griechischen und römischen Antike, legte Gärten mit hohen immergrünen Heckenwänden, Wasserbecken, Fontänen an und schmückte die Beete mit Statuen und Plastiken. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche exotische Zierpflanzen in Mitteleuropa eingeführt, darunter die ersten Tulpenzwiebeln.

Paradiesgärtlein, Oberrheinischer Meister, ca. 1410 – 1420
Paradiesgärtlein, Oberrheinischer Meister, ca. 1410 – 1420

Das Ansehen der Gartenkunst als eigenständige Kunstform in Europa erreichte im Barock seinen Höhepunkt. Ein herausragendes Zeugnis davon ist bis heute der Park des Schlosses Versailles, mit seinen streng geometrischen Formen, Ornamenten und Achsen sowie den vollendet beschnittenen Büschen und Pflanzen.

Mit einem symmetrischen Schmuckbeet nach Ornamentform, diversen Wasserspielen und zahlreichen Statuen und großen Vasen ist der Schlosspark von Versailles eine grüne Oase in Paris mit Geschichte und ein wahrer Augenschmaus.
Mit einem symmetrischen Schmuckbeet nach Ornamentform, diversen Wasserspielen und zahlreichen Statuen und großen Vasen ist der Schlosspark von Versailles eine grüne Oase in Paris mit Geschichte und ein wahrer Augenschmaus.

Als bewusster Kontrast dazu und Ausdruck eines neuen freiheitlichen Weltbildes entwickelte sich um 1720 in England die Tradition des englischen Landschaftsgartens mit seinen naturähnlich angeordneten Bepflanzungen und geschwungenen Wegen. Stourhead-Garden südlich von London ist, um 1750 entstanden, eines der frühen und einflussreichsten Beispiele dafür, wenn auch kein Landschaftsgärtner, sondern der Hausherr selbst, der Londoner Banker Henry Hoare II., ihn schuf.

Ein Landhaus mit Garten: Stourhead ist ein magischer englischer Wassergarten bei Stourton in Wiltshire, ca. 180 km westsüdwestlich von London mit staunenswerten Tempeln, Pflanzen und Zierbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Ein Landhaus mit Garten: Stourhead ist ein magischer englischer Wassergarten bei Stourton in Wiltshire, ca. 180 km westsüdwestlich von London mit staunenswerten Tempeln, Pflanzen und Zierbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Nur wenige Jahre später entstand in Sachsen-Anhalt an der Elbe der Wörlitzer Park, der zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Er gilt als einer der ersten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild und ist heute einer der größten.

Die Stars unter den Gestaltern

Die prachtvollen Gärten adeliger Familien dienten vor allem der Repräsentation. Im 19. Jahrhundert entstanden auf Initiative des liberal eingestellten Adels und Vertretern des gehobenen Bürgertums erstmals aber auch Volksgärten und Volksparks, die der Idee des englischen Landschaftsparks folgten und allen Besuchern ästhetisches Vergnügen bereiten sollten.

1864 etwa eröffnete die Kölner Flora, die Peter Joseph Lenné gestaltet hatte. Der preußische Gartenbauarchitekt gilt als bedeutendster Gartenkünstler Deutschlands. Er plante weiträumige Parkanlagen nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten vor allem rund um Berlin, wie etwa Teile des Parks um das Schloss Sanssouci in Potsdam, den Berliner Tiergarten, aber auch die Koblenzer Rheinanlagen und den Kurpark Bad Homburg.

Palmengarten Frankfurt, Haus Rosenbrunn
Palmengarten Frankfurt, Haus Rosenbrunn

Charakteristisch für seine Gestaltung sind die vielfältigen Sichtachsen, mit denen er die Bauwerke der Parkanlagen in Szene setzte. Am 16. März 1871 eröffnete in Frankfurt der von dem Gartengestalter Heinrich Siesmayer entworfene und von Bürgern finanzierte Palmengarten, der heute größte öffentliche Garten der Stadt. Bis dato hatte es nur private englische Landschaftsparks wie den Günthersburgpark der Familie Rothschild, den Bethmann- oder den Brentanopark gegeben. Nun sollte der Garten mit der exotischen Pflanzensammlung des Herzogs Adolf von Nassau und dem öffentlichen Wintergarten mit Restauration und Unterhaltungsangebot viele Besucher anziehen und sie zugleich weiterbilden.

Siesmayer legte einen großen Weiher an, schuf eine Anhöhe mit Felsen und Grotte, einem Wasserfall und einem Schweizerhäuschen auf der Spitze, das die Besucher in die damals nur für Wenige erreichbare Alpenlandschaft versetzen sollte. Mit der Schaffung des Palmengartens machte er sich deutschlandweit einen Namen, so dass er in den folgenden zehn Jahren den Auftrag für mehr als 50 Parkanlagen erhielt, darunter den für den heutigen Grüneburgpark.

Der Palmengarten steht für eine fast 150-jährige Erfolgsgeschichte. „Siesmayers grundlegender Gedanke, das Vergnügen mit den Pflanzen zu verbinden, ist ein Dauerbrenner. Wer im Gesellschaftshaus tanzt oder diniert, der war und ist zugleich immer eingeladen, sich auch im Palmenhaus an der wissenschaftlich und gärtnerisch gepflegten Botanik zu laben“, betont Katja Heubach.

Die Stärke des Gartens sei es, dass er so unterschiedliche Bedürfnisse befriedige. „Von echten Gartenarchitekturfans, die sich am goldenen Schnitt vom Palmenhaus oder der barocken Blickachse im Freiland laben, bis hin zu Urban Explorers, die den Kontrast zwischen eben diesen alten Prinzipien der (Garten-)Kunst und der Skyline, die sich über den Garten erhebt, spannend finden. Dazwischen dann die Sonnenanbeter auf den Liegewiesen und die echten Kenner unserer Agavensammlung.“

Gärten in Rhein-Main

Für die Region rund um Frankfurt führt das Projekt GartenRheinMain heute mehr als 100 Gärten und Parks auf – historische wie zeitgenössische, Klostergärten, Kurparks bis hin zu Gemeinschaftsgärten wie dem Neuen Frankfurter Garten am Ostbahnhof oder dem Hafengarten Offenbach, in denen Hobbygärtner selbst Hand anlegen.

Darunter sind Kleinode wie in Seligenstadt, wo in der ehemaligen Benediktinerabtei ein Klostergarten mit Heilpflanzengarten nach Plänen des frühen 18. Jahrhunderts liegt, der Schlosspark Offenbach-Rumpenheim, einer der frühesten Landschaftsgärten in Deutschland aus dem Jahre 1768 oder der spätromantische Verna-Park in Rüsselsheim.

Der Schlosspark Philippsruhe in Hanau mit seiner Orangerie zieht viele Besucher an, der von Lenné gestaltete Kurpark Bad Homburgs gilt als einer der größten und schönsten des Landes.

Der Elisabethenbrunnen im Kurpark Bad Homburg hatte einen wesentlichen Anteil am Aufstieg der Stadt zu einem weltbekannten Heilbad.
Der Elisabethenbrunnen im Kurpark Bad Homburg hatte einen wesentlichen Anteil am Aufstieg der Stadt zu einem weltbekannten Heilbad.

Wie die aktuelle Gartenarchitektur in unseren Breiten aussieht, können die Hessen alle paar Jahre auf der Landesgartenschau erfahren. Die nächste lädt in drei Jahren nach Fulda ein. „Der moderne Garten lehnt sich stark an den Stil des Minimalismus an, wie wir ihn aus den Gärten der klassischen Moderne der 1920er Jahre kennen“, erläutert Victor Kamphausen, Vorsitzender der Landesgruppe Hessen des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), der mit seinem Wiesbadener Unternehmen viele Gärten im Rhein-Main-Gebiet, aber auch Villen- und Palastgärten in den Vereinten Arabischen Emiraten anlegt.

Thai-Sala im Kurpark Bad Homburg
Thai-Sala im Kurpark Bad Homburg

Während dort bei den traditionell geprägten Bauherren eher ornamentale Gartenkunst gefragt sei, bevorzuge die westliche Kultur geradlinige, minimalistische Anlagen. Einen Grund dafür sieht Kamphausen in der städtischen Verdichtung. Da bleibe kaum Platz für landschaftsähnliche Strukturen wie sie ein englischer Garten repräsentiert. Stattdessen lautet die Maßgabe: quadratisch, praktisch, gut. „Wichtig ist es, trotzdem eine florale Qualität hineinzubringen. Die Pflanzen sollten den Charakter eines jeden Bauherrn widerspiegeln.“

Schlosspark Philippsruhe in Hanau
Schlosspark Philippsruhe in Hanau

Grün als Lifestyle

Gärten sind zum Lifestyle-Thema geworden, stellt Kamphausen zunehmend fest. Sie würden immer mehr als erweitertes Wohnzimmer genutzt. Solche Sommer wie der vergangene begünstigten dies natürlich. Der Klimawandel habe aber auch das Bewusstsein verändert und dafür gesorgt, dass die Bedeutung von Grünflächen in den Städten gestiegen sei. „Weil aber die Parks oft überlaufen sind, wollen immer mehr Menschen wieder privates Grün haben, das ihnen Lebensqualität bietet.“

Der private Garten ist heute allerdings sehr viel durchgestalteter, stellt Kamphausen weiter fest. Enthielt ein Entwurf früher eine Rasenfläche, Wege und Beete, werde heute mit Funktionszonen gearbeitet. „Eine Outdoor-Lounge zusätzlich zur Terrasse will jeder haben.“ Zudem würden Aspekte wie die Beleuchtung und Wasserflächen eine viel größere Rolle spielen.

„Auch Trends wie der Smart-Garten sind immer mehr im Kommen, wenn es auch teuer ist. Aber im Rhein-Main-Gebiet gibt es eine große Gruppe, die das nutzt“, stellt Victor Kamphausen fest. In einem solchen Garten sind per Handy oder Tablet nicht nur die Bewässerung, sondern auch Wasserspiele, das Licht oder der Pool zu steuern. Trotz aller Trends gleicht doch kein Garten dem anderen. Vielmehr ist er eine Spielwiese, auf der sich der Hausbesitzer individuell verwirklichen kann. „Er ist wie eine Visitenkarte.“

Egal, ob er üppig oder karg, geometrisch oder wild gestaltet wird, eines hat sich über die Jahrhunderte nicht verändert, stellt Victor Kamphausen fest: „Die Pflanze ist immer noch das Wichtigste in einem Garten.“

Buch-Tipps

Highgrove: Ein Jahr im königlichen Garten
  • Seine Königliche Hoheit der Prinz von Wales, Bunny Guinness
  • Publisher: BusseSeewald
  • Edition no. 1 (14.01.2019)
Gardens of Style: Private Hideaways of the Design World
  • Janelle McCulloch
  • Publisher: Rizzoli
  • Gebundene Ausgabe: 240 pages
Die Gestaltung der Natur: Die Geschichte der Formgärten
  • Caroline Foley
  • Publisher: Gerstenberg Verlag
  • Edition no. 1 (01.07.2017)
Grüne Oasen: Stars und ihre Gärten
  • Victoria Summerley
  • Publisher: Gerstenberg Verlag
  • Edition no. 1 (12.02.2018)
Moderne Gartenarchitektur - minimalistisch, formal, puristisch (Garten- und Ideenbücher BJVV)
  • Publisher: Becker Joest Volk Verlag
  • Edition no. 2 (15.03.2010)
  • Gebundene Ausgabe: 176 pages

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