Urlaubszeit. Die wohl verdiente Erholung naht. Wäre da nur nicht die Anreise! Allein oder zu zweit ist diese ja kein Problem, doch wer schon mal mit Kindern gereist ist, weiß, dass allein der Weg vom Check-In-Schalter bis zum Gate zum Spießrutenlauf werden kann. Nicht so am Airport Frankfurt Rhein- Main: Annegret Reinhardt-Lehmann, Bereichsleiterin Kundenmanagement bei Fraport, erläutert, mit welchen Maßnahmen die Flughafenbetreiber-Gesellschaft das Reisen mit Kind und Kegel angenehmer gestalten möchte.

Flughafen Frankfurt - Angenehmes reisen mit Kind und Kegel
Flughafen Frankfurt – Angenehmes Reisen mit Kind und Kegel

Handgepäck, Wickeltasche, Kinderwagen. So bepackt steht eine junge Mutter vor der Anzeigetafel und versucht, gleichzeitig Tickets und Pass aus einer der unzähligen Taschen zu fummeln und klein Max, der gerade einen Slalomlauf durch Reisende, Koffer und Gepäckwagen veranstaltet, im Auge zu behalten. Zu allem Überfluss wird das Baby wach. „Die Situation kenne ich nur zu gut“, erinnert sich Annegret Reinhardt-Lehmann an die Zeit, als sie selbst mit ihrer Tochter reiste. „Ob man nun mit einem Kind reist oder mehreren, ob allein oder zu zweit: Reisen mit Kind ist immer eine Herausforderung. Am Frankfurter Flughafen sind wir uns dessen bewusst, weshalb wir kontinuierlich daran arbeiten, das Serviceangebot für Familien zu verbessern.“

Gastlichkeit für Groß und Klein

Diese familienfreundlichen Maßnahmen sind Bestandteil der Service-Initiative „Great to have you here“, die zum Ziel hat, den Aufenthalt am Flughafen selbst zum positiven Reiseerlebnis zu machen. Schließlich wird der Frankfurter Flughafen von mehr Freizeit- als Geschäftsreisenden frequentiert und verfügt über einen Umsteigeranteil von über 50 Prozent. „Unsere 500 Service Guides, zu erkennen an den roten Jacken, sind darauf geschult, speziell auf Reisende mit Kindern zu achten“, erklärt Annegret Reinhardt-Lehmann. „Zudem gilt es, diese beispielsweise an den Kontrollen bevorzugt zu behandeln.“ Ein weiteres Novum seit letztem Jahr ist ein Betreuungs-Service, der nicht nur Familien mit Kind, sondern auch älteren Fluggästen oder Erstfliegern den Reiseantritt erleichtert: „Nach Voranmeldung bekommen Passagiere für eine Gebühr von 25 Euro einen persönlichen Assistenten zur Seite gestellt, der sie von der Ankunft am Flughafen bis zum Check-In begleitet.“

Der Family-Airport

Annegret Reinhardt-Lehmann, Bereichsleiterin Kundenmanagement bei Fraport
Annegret Reinhardt-Lehmann, Bereichsleiterin Kundenmanagement bei Fraport
„Wir haben jüngst alle Babywickelräume erneuert und werden in diesem Jahr mehr Spielflächen in den Terminals errichten. Zudem gibt es jedes Jahr zum Ferienstart unseren sehr beliebten Family-Tag mit Clowns, Kinderschminken und buntem Programm. Dennoch sind wir uns bewusst, dass wir noch mehr tun können“, sagt Annegret Reinhardt-Lehmann. „So prüfen wir zurzeit einen Buggy-Service für Ankommende und Umsteiger. Reisende mit Kleinkind können den Leih-Buggy dann so lange nutzen, bis sie ihren eigenen Kinderwagen an der Gepäckausgabe entgegen nehmen. Auch brauchen wir eine Baby Care-Lounge, in der wir Müttern die Möglichkeit bieten, in Ruhe zu stillen oder ihr Kind in eins der vorhandenen Betten zu legen.“ Doch nicht nur Familien auf Reisen sollen sich am Flughafen Frankfurt wohl und gut unterhalten fühlen, wie Annegret Reinhardt-Lehmann abschließend betont: „Der Flughafen als Teil Frankfurts und des Rhein-Main-Gebiets ist natürlich auch immer wieder ein Freizeit-Ziel. Unsere Flughafenrundfahrten beispielweise sind seit Jahren ein Highlight, ebenso unser Programm für Geburtstagskinder. Und natürlich heißen wir Gäste auch diesen Sommer wieder auf unserer Besucherterrasse willkommen. An Wochenenden übrigens erklären dort ehemalige Piloten, was gerade zu sehen ist. Das finden nicht nur die Kleinen spannend.“ (nr)

www.frankfurt-airport.de