Wenn der Fernwehfaktor steigt, sind die Malediven im Indischen Ozean mit ihren Puderzuckerstränden, dem kristallklaren Meer, einer einzigartigen Flora und Fauna und den luxuriösen Ferienanlagen eine paradiesische Alternative zum grauen deutschen Winter. Wer jetzt behauptet, das sei nur etwas für verliebte Honeymooner und sonnenanbetende Senioren, der irrt gewaltig. Denn zahlreiche Aktivitäten und Abenteuer warten nur darauf, entdeckt zu werden. Top Magazin Frankfurt hat sich für Sie in den Flieger gesetzt und die verschiedenen Konzepte der Traumdestinationen mal angeschaut. Welcome to Paradise!

Einsame Strände, türkisblaues Wasser und die Sonne als ständiger Begleiter – die Malediven sind das Urlaubsparadies schlechthin. Auch uns zieht es zu den traumhaften Postkartenkulissen, denen uns die Fluggesellschaft Condor näher bringt. Der Direktflug von Frankfurt in die maledivische Hauptstadt Malé ist angenehm, denn der Ferienflieger hat seine Kabinen in den Langstrecken-Flugzeugen rundum erneuert. Vor allem die Condor Business Class setzt jetzt ganz neue Maßstäbe: Bei einem großen Entertainmentangebot, das man auf den modernen Monitoren via Touch Screen steuern kann, dauert es nicht lange, bis man auf seinem vollautomatischen Liegesitz hinwegdämmert.

Residences im Gili Lankanfushi
Residences im Gili Lankanfushi
Beim Aufwachen sind wir schon im Sinkflug. Während der Pilot noch eine Kurve fliegt, erhaschen wir einen Blick auf das, was uns da unten erwartet: Palmengeschmückte Inseln liegen verstreut im Nirgendwo, von weißem Sand und blauen Lagunen umgeben. Gleißendes Sonnenlicht taucht das schaumbedeckte Meer in Farben, die eine wahre Wonne für die Sinne sind. Sehnsuchtsorte, wohin man blickt. Das muss es sein – das Paradies. So stellt man es sich jedenfalls vor. Und wie sonst sollte man eines der wohl schönsten Fleckchen der Erde bezeichnen? Die Malediven – 1.190 kleine Inseln, die verteilt in 26 Atollen liegen – Traumziel für Erholungssuchende und Naturfans aus aller Welt. Die Faszination dieser Inselwelt liegt sicher in ihrer Unberührtheit, schließlich sind nur 199 der Eilande bewohnt.  Dennoch muss man bei Luxus und Komfort keine Abstriche machen. Anspruchsvolle finden auf den etwa 90 Touristeninseln zum Teil spektakuläre Resorts. Wir haben für Sie die verschiedenen Konzepte unter die Lupe genommen und geschaut, was außer Palmen zählen sonst noch geboten ist.

Barefoot Luxury

Die Inselwelt der Malediven beeindruckt schon durch das Fenster des Condor-Flugzeugs.
Die Inselwelt der Malediven beeindruckt schon durch das Fenster des Condor-Flugzeugs.
Inselhopping ist angesagt. Starten möchten wir klassisch-luxuriös und alles andere als gewöhnlich. Wer sich nach dem absoluten Robinson-Crusoe-Effekt sehnt, ist im Gili Lankanfushi genau richtig. Das Resort ist der Inbegriff eines Malediven-Domizils im High-End-Bereich. Hier bestimmt das Motto „No news, No shoes“ den Urlaub, was auch der Netzbalken auf unserem Handy bestätigt. Doch Einsamkeit ist erwünscht. Das paradiesische Eiland Lankanfushi liegt im Nord-Malé-Atoll und wir brauchen keine 20 Minuten mit dem Speedboot vom Flughafen Malé, um die architektonisch ausgefallene Unterkunft am weißen Sandstrand zu erreichen. Ein Mix aus purem Luxus und Einfachheit umgibt das umweltfreundliche 6 Sterne-Öko-Resort, das sofort Aussteigergefühle weckt. Auf Pfählen thronen die 45 Holzhäuser über dem petrolblauen Meer – alle durch kleine Brücken miteinander verbunden und ringsum eine traumhafte Lagune aufgereiht. Die großzügige hölzerne Villa lässt absolut keine Wünsche offen. Doch nicht nur die Bleibe ist exklusiv – auch die Restaurants machen jedes Essen zum Erlebnis. Bei Massagen, Yoga und Tai Chi relaxen wir jenseits von Termindruck und Alltag. Eine idyllische Ruhe verzaubert das Gili Lankanfushi. Damit es an nichts fehlt, sorgt Butler „Mr. Friday“ – benannt nach dem Gefährten von Robinson Crusoe – rund um die Uhr für unsere Wünsche. Hier ist das Leben einfach anders. Für uns heißt es aber schon wieder: weiterziehen.

‚Haven‘ on Earth

The Haven - Paradise Island
The Haven – Paradise Island
„The Haven“. Ein Resort im gehobenen Stil, das über einen Steg mit der größeren Insel Paradise Island verbunden ist, wartet darauf, entdeckt zu werden. Wir könnten hinschwimmen, denn schon von unserer privaten Dachterrasse im Gili Lankanfushi ist es zu sehen. Nur einen Steinwurf entfernt liegt das charmante The Haven, das mit seinen Villas und Suiten zum größeren Paradise Island Resort & Spa gehört. Mit dem Motorboot fahren wir über das Wasser. Eingebettet in üppige Vegetation liegt der separate Resort-Teil, der 2009 als luxuriöse Erweiterung eröffnet wurde. Unterkünfte in vier verschiedenen Kategorien bieten hier den idealen Rückzugsort. Wer es gerne ganz exklusiv möchte, sollte eine der Ocean Suiten buchen, die mit großem privaten Pool und Jacuzzi aufwarten.

The Haven steigt buchstäblich aus dem smaragdgrünen Wasser empor. Wie eine Oase der Ruhe wirken die dunklen Holzhäuser, die über dem Meer erbaut wurden. Fast mythisch erscheint das exklusive Resort zunächst in der Sonne. Innen drin eine helle, freundliche und luxuriöse Ausstattung. Die Glastür, die zur Veranda führt und die man komplett aufschieben kann, eröffnet uns einen gigantischen Blick auf den Ozean. Eine Treppe führt direkt ins kristallklare Wasser unter uns – äußerst praktisch zum Schwimmen oder für ein Schnorchelabenteuer. Denn Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten: Um die Insel liegen viele beliebte Reviere. Millionen bunte Fische drehen dort ihre Runden. Neben der ganzen Wasser-Action gibt es auch Sportarten wie Beach-Volleyball oder Squash und andere Freizeitaktivitäten zum Ausprobieren. Erholung finden wir im Araamu Spa, wo uns die Profis des Health & Recreation Centres mit Anwendungen nach asiatischen Traditionen verwöhnen. Die Mitarbeiter verstehen ihr Handwerk. Nicht umsonst nennen einige Gäste das Resort nicht ‚Haven‘, sondern ‚Heaven‘. Langweilig wird es hier keinesfalls, denn beim vielfältigen Angebot fällt die Entscheidung oft nicht leicht. Auch die Köstlichkeiten auf den Speisekarten der Restaurants bringen uns jeden Abend in Entscheidungsnot. Für die Mahlzeiten muss man dabei nicht extra in die großen Restaurants des Hauptresorts laufen. In den eigenen Over-Water-Restaurants „Lagoon“ und „Farumathi“ bekommt man neben einem traumhaften Blick über die Lagune von Paradise Island auch frisches Seafood und internationale Küche geboten.

Fall in Love

Kein Wunder, dass hier jährlich unzählige Honeymooners herkommen, um in den blutroten Abendhimmel zu schauen. Fast kitschig erscheint die Kulisse, wenn sich die Sonne zum Untergehen fertig macht. Wer möchte, kann in der idyllischen Parkanlange sogar sein Eheversprechen erneuern. Vom großen King Size Bett kann man gemeinsam perfekt aufs Meer und nichts als das Meer schauen. Wo es aufhört und der Himmel anfängt, ist nicht so richtig zu erkennen. So verbringen wir die Tage entspannt nur ein paar Meter über dem azurblauen Ozean. Aus dem Resort will man gar nicht mehr weg. Da ist es gut zu wissen, dass der Betreiber, die Villa Hotels & Resorts Group, noch weitere Schmuckstücke auf anderen maledivischen Inseln für Erholungssuchende bereithält.

Ways to escape

Strand von Paradise Island, von The Haven aus gesehen
Strand von Paradise Island, von The Haven aus gesehen
Villa Hotels & Resorts wurde 1996 auf den Malediven gegründet und ist Teil der seit 1986 bestehenden Villa Shipping & Trading Company, einem der größten Arbeitgeber auf den Malediven, mit den Hauptgeschäftsfeldern Schifffahrt, Import und Export, Transport, Handel, Medien sowie Tourismus. Das Unternehmen steht für einen nachhaltigen Ausbau der Infrastruktur und Industrie auf den Malediven, denn es hat sich die Bewahrung der Flora und Fauna zur Aufgabe gemacht. Aufgebaut und gegründet hat das Konglomerat der maledivische Geschäftsmann Qasim Ibrahim. Der Vorsitzende der Villa-Gruppe und Boss von über 6.000 Mitarbeitern zählt zu den einflussreichsten Männern Südostasiens. In seiner Heimat wird Ibrahim als Samariter gefeiert, denn einen Teil seines großen Privatvermögens investiert er regelmäßig in den Umweltschutz der maledivischen Inseln. Zudem ist der Geschäftsmann äußerst engagiert in seiner eigenen Villa-Foundation, einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich im Gesundheits- und Bildungsbereich stark macht. Seine Villa Shipping & Trading Company hat mittlerweile erstaunliche 21 Tochtergesellschaften. Und die Gruppe expandiert weiter. Die Villa Hotels & Resort Group wurde von der Holding Company ins Leben gerufen, um Marketing und Management der mittlerweile fünf zur Villa-Gruppe gehörenden Resorts auf den Malediven zu übernehmen. Als lokale und vor allem größte Hotelkette des Landes verfügt Villa Hotels über ein breites Netzwerk auf und Insiderwissen von den Malediven, wovon vor allem die Touristen profitieren, beispielsweise durch die vielfältigsten Freizeitaktivitäten. Alle Resorts bieten zudem bestmögliche Qualität von drei bis hin zu fünf Sternen. 2011 hat die Villa-Gruppe dazu den Transfer der Gäste zu ihren Urlaubsinseln noch komfortabler gemacht: Mit dem Villa Airport Maamigili, einem eigenen Flugplatz, wurde das Ari-Atoll für den Tourismus besser erschließbar. Dieser entlastet dazu den längst zu klein gewordenen internationalen Flughafen. Denn Waren und Reisende können hier Tag und Nacht innermaledivisch befördert werden. Mit der eigenen Fluglinie Flyme und einer Flotte der Airbus-Tochter ATR bringt die junge Villa Air Company ihre Gäste zu den Urlaubsresorts, die alle solch wohlklingende Namen wie Sun, Holiday, Royal oder Paradise Island tragen. So viel Service wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Royal Holidays

The Haven hat uns neugierig auf die anderen Resorts gemacht und deshalb geht es für uns mit dem Speedboot wieder nach Malé. Von dort fliegt uns Flyme mit einer der ATR-Maschinen zum nächsten Resort von Villa Hotels. Neben dem luxuriösen The Haven finden sich auch komfortable Resorts im Mittelklasse-Segment darunter, in denen sich ebenso unvergessliche Ferien verbringen lassen. Unser nächstes Ziel ist das Holiday Island Resort & Spa, das abgeschieden am Außenriff des südlichen Endes des Ari-Atolls liegt. In kurzer Zeit haben wir die beschauliche Insel erreicht. Klein, aber gemütlich wirkt das 20 Jahre alte Resort mit den einfach eingerichteten 142 Einzel- und Doppelbungalows, die alle einen direkten Strandzugang haben. Natur pur ist hier geboten, denn an den fast leeren Stränden kann man es sich ganz alleine unter einer der Kokospalmen gemütlich machen. Nur wenige Meter läuft man bis zur malerischen Lagune. Hier präsentiert sich die Unterwasserwelt in ihrer vollen Pracht: bunte Fische, Schildkröten, Korallen und Seeigel – die nahe gelegenen Tauchreviere gehören zu den Top Ten Tauchspots der Malediven. Mit der ansässigen deutschsprachigen Tauchschule PADI IDC Center „DiveOceanus“, einer Tochter der Villa Group, lässt sich die Unterwasserwelt entdecken. Absoluter Taucher-Hotspot ist jedoch das ebenfalls zu Villa Hotels gehörende 5 Sterne Royal Island Resort & Spa im Baa Atoll, das mit seinen freistehenden Holzbungalows und einem Korallenriff direkt vor der Haustür punktet. Bevor wir uns dann einen Cocktail an der Bar gönnen, zeigt uns der Hotelmanager noch einen Mock-Up Room, der die künftige Entwicklung des Beach Resorts aufzeigt. Ein neu gestaltetes, modernes Resort-Zimmer ist darin zu sehen. So wird es also bald hier aussehen.

Sunset Moments

Stingray Fütterung auf Sun Island
Stingray Fütterung auf Sun Island
Ebenso idyllisch ist es auf der nur fünf Bootsminuten entfernten Schwesterinsel Sun Island – dem nächsten Stop unserer Reise. Mit dem Shuttleboot erreichen wir den Strand, der über und über mit hellem Korallensand bedeckt ist. Das Eiland zählt mit 1,6 Kilometern Länge und 440 Metern Breite zu den größten maledivischen Inseln und bietet reichlich Abwechslung. Ob man sportlich aktiv werden oder sich dem süßen Nichtstun hingeben möchte – auf Sun Island ist für alles gesorgt. Vor allem Wasserratten wird auf Sun Island viel geboten: Segeln, Surfen, Wasserski – und Jetskifahren, Bootstrips oder Angelausflüge sind nur einige der Aktivitäten, die wir erleben. Die Villa Hotels Gruppe hat hier das Sun Island Resort & Spa erbaut, das die Insel mit seinen unterschiedlichen Bungalows belegt. Die großzügige Anlage mit 426 Unterkünften in vier Kategorien liegt inmitten einer Lagune, die von zahlreichen Palmen und Pflanzen umrankt ist. In insgesamt fünf Bars und sieben Restaurants, wovon fünf à la carte bieten, gibt es eine große Auswahl internationaler Speisen und Seafood. Im Gegensatz zum Prunk, der die vorherigen Resorts umgab, ist unser jetziges Domizil eher schlicht und mit zweckmäßigem Interieur. Wer nicht auf Exklusivität verzichten möchte, dem sind die Wasserbungalows und besonders die Presidential Suites mit herrlicher Terrasse, Jacuzzi und eigenem Zugang zum Meer zu empfehlen. Villa Hotels bietet hier eine gelungene Mischung aus vielfältigen Einrichtungen: Wellness-Fans kommen im Sun Araamu Spa voll auf ihre Kosten, Familien profitieren von den abwechslungsreichen Freizeitangeboten, Wassersportler genießen die Vielzahl an Möglichkeiten auf und im Wasser. Auch bei verschiedenen Workshops und Ausflügen kann man sich wunderbar die Zeit vertreiben, Snooker oder Tennis, Pool oder Yoga – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und mit ein bisschen Glück erleben die Besucher von Sun Island noch einen garantiert unvergesslichen Urlaubsmoment: Wovon viele Taucher ihr Leben lang träumen, wird hier vielleicht zur Realität. Denn mit Vorliebe zeigen sich Walhaie, die größten Fische der Weltmeere, den Bootsausflüglern. Ein weiteres Spektakel wartet hier sogar jeden Abend auf die Urlauber: Immer, wenn es dunkel wird, lockt die Hotel-Crew Riffhaie in die Lagune zur Fütterung. Aus nächster Nähe kann man dann die Raubtiere beobachten. Ein wenig näher darf man den Mantarochen kommen, die sich ebenfalls allabendlich zur Fütterung an einem Strandabschnitt von Sun Island versammeln. Vor allem Kinderaugen fangen an zu leuchten, wenn die faszinierenden Tiere ihre Runden im Wasser drehen.

Dreams made by Kanifushi

Ein Wasserflugzeug bringt uns in das letzte Paradies unserer Reise. Schon aus der Luft erstreckt sich vor uns eine Landschaft, die einem Gemälde gleicht – zu schön, um irdisch zu sein. Als wir die rund zwei Kilometer lange Insel Kanifushi im dünn besiedelten Lhaviyani Atoll erreichen, bietet sich ein erster Blick auf die tropische Flora und die türkisfarbene Lagune, die die Insel umgibt. Ins Meer ragt ein scheinbar endloser Steg hinein. Am Strand wiegt eine einsame Holzschaukel im Wind. Unzählige Postkartenmotive, egal, in welche Richtung man blickt. Dicht bewaldet scheint das kleine Paradies zu sein. Doch hinter den meterhohen Palmen ist schon unser Zuhause zu erkennen: Das Atmosphere Kanifushi – ein neues 5 Sterne Premium-All-Inclusive-Resort mit luxuriösen Villen, die alle am weißen Sandstrand liegen. Entschleunigung lautet hier das Motto. Zur Ruhe kommen und die Momente genießen. Im Atmosphere Kanifushi soll das besonders gut gehen. Denn Privatsphäre wird hier groß geschrieben.

Zwei große Pools gehören zum Atmosphere Kanifushi.
Zwei große Pools gehören zum Atmosphere Kanifushi.
Mit fruchtig bunten Cocktails werden wir herzlich begrüßt. Rajat, der Resort Manager, wie er sich vorstellt, führt uns am Strand entlang zu unserem Domizil, eine Sunset Pool Villa. Gleich zehn dieser besonders großzügigen Villen mit viel Holz, Granit und Stein bietet das Atmosphere. Alle liegen an der nördlichsten Spitze der Insel, haben einen direkten Strandzugang und besitzen einen privaten Pool für den ultimativen Luxus-Urlaub. Der Blick aufs grün-blaue Meer lässt uns sprachlos werden. Genau 48 Schritte. Und man steht mittendrin. Im Indischen Ozean. Abenteuerliche Tauchgänge direkt vor der Haustür sind im Atmosphere Kanifushi aber nicht möglich, denn es befindet sich kein Hausriff vor dem Resort, sondern eine Lagune. Dafür steuert ein Boot mehrmals täglich die Riffe in der näheren Umgebung an. Ein besonderes Erlebnis ist auch die Halbtages-Tour zu einer unbewohnten Insel, die eine alte Marinestation beherbergt. Meeresbiologin Juditha erzählt dort den Touristen, wie das hochsensible Ökosystem Riff funktioniert. Yoga, Klettern, Weinprobe oder Schatzsuche mit den Kids? Langweilig wird es im Atmosphere nicht, denn auch Tennisplätze, Fitnessraum und alles, was für nicht motorisierten Wassersport erforderlich ist, steht im 5 Sterne-Resort bereit. Die vielen Angebote machen es familientauglicher als andere.

Thalis im Just Veg
Thalis im Just Veg
Ein Zustand des Fallenlassens ereilt uns. Auf Kanifushi muss man sich wirklich um nichts kümmern. Grund dafür ist das Premium All-Inclusive Angebot „Platinum Plus“, das den Aufenthalt noch unbeschwerter macht. „Unser Premium All-Inclusive-Angebot sucht in der Region seinesgleichen. In anderen Resorts kann man natürlich auch All-Inclusive-Urlaube buchen, jedoch hebt unser Platinum Plus das normale All-Inclusive auf eine ganz neue Ebene, denn es macht den Aufenthalt kalkulierbar“, erklärt uns Dinesh Bhaskar, Marketing & Sales Direktor des Resorts. Was er damit meint, sollen wir beim Dinner erfahren. Das kulinarische Angebot auf der Insel ist aufgrund der drei Restaurants sehr vielfältig. Unsere Wahl fällt auf Just Veg, das erste rein vegetarische Restaurant auf den Malediven. Vor allem auf indische Speisen ist man spezialisiert. So steigt auch gleich ein frischer Curry-Duft in die Nase, als wir die Veranda betreten. Der freundliche Kellner erklärt uns, dass gerade das Diwali Fest gefeiert werden würde, das sei ein wichtiges Hindu-Fest, und diesem zu Ehren gäbe es indische Thalis. Wir nicken einverstanden und sind neugierig, was er uns wohl bringt. Ein großer Teller mit den leckersten indischen Köstlichkeiten und verschiedenen Dips lässt dann unsere Gaumen explodieren. Zum Essen sollte man unbedingt einen der Weine probieren – ungewöhnliche 50 Positionen hat das Atmosphere in der Sammlung, erlesene Tropfen aus aller Welt. Sogar ein Riesling vom Weingut Balthasar Ress im Rheingau ist dabei. Auch die Bar hält eine tolle Auswahl hochwertiger Spirituosen bereit – allein fünf verschiedene Single Malts kann man hier trinken – alles im Rundum-Sorglos-Paket namens Platinum Plus inklusive. Schade, dass wir schon wieder abreisen, aber irgendwann muss der Zauber ja vorüber sein.

Zeit für den Abschied, das Wasserflugzeug wartet schon.
Zeit für den Abschied, das Wasserflugzeug wartet schon.
Jede Insel hatte ihren eigenen Flair, jedes Malediven-Resort neben dem fantastischen Setting und ansprechenden Design auch verschiedene Angebote wie außergewöhnliche Spas, Tauchschulen oder Familien-Arrangements. Ob Suiten über dem Wasser schwebend oder Bungalows am Strand entlang verstreut, ob High-End-Herberge oder Mittelklasse-Resort, feudaler Luxus oder All-Inclusive-Paket – dem Zauber der Malediven entkommt man nicht. Denn hier ist das Leben anders.

Maldives 2014
Maldives 2014

Travel Infos Malediven

ANREISE:
Der Ferienflieger Condor fliegt im Winter 2014/15 immer montags, mittwochs und samstags direkt von Frankfurt (FRA) nach Malé (MLE) auf den Malediven. Die Flugdauer auf dem Hinflug beträgt ca. 9 Stunden 45 Minuten und auf dem Rückflug ca. 10 Stunden 45 Minuten.

HOTELS:
Gili Lankanfushi
Villa Hotels
Atmosphere Kanifushi

Die Top Magazin-Redaktion wurde bei dieser Reise freundlich unterstützt von Condor und Villa Holidays Touristik.