Ferienflieger Condor ist seit diesem Frühjahr im neuen Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens zu Hause. Top Magazin Frankfurt war bei der feierlichen Einweihung der neuen Unternehmenszentrale dabei und sprach mit Condor-Chef Ralf Teckentrup über den gelungenen Umzug, Zukunftspläne und „das schönste Büro seit 30 Jahren“.

Condor Chef Ralf Teckentrup
Condor Chef Ralf Teckentrup (© Top Magazin Frankfurt)

Helle Fassaden und viel Glas. Die neue Arbeitsstätte für die rund 400 Mitarbeiter sowie über 2.000 Crewmitglieder von Condor, umgeben von weitläufigen Parkanlagen, die dem Quartier in Flughafen-Nähe seinen Namen geben, wirkt modern, freundlich, einladend. „Das war auch unser Ziel“, erklärt Ralf Teckentrup. „Es wurden viele Anregungen und Wünsche unseres Teams von Architekt Matthias Neumann bedacht und umgesetzt.“ So auch das von Condor seit der Grundsteinlegung vor zwei Jahren angestrebte Ziel, nach modernen ökologischen Standards zu bauen. Das LEED-Öko-Siegel in Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) für das Gebäude bestätigt dies.

Pioniere in bester Lage

Condor ist die erste Fluggesellschaft, die in Gateway Gardens ihren Standort bezogen hat. „Und das aus gutem Grund“, so Ralf Teckentrup. „Aufgrund der Lage nordöstlich von Terminal 2 gelangen unsere Crew-Mitglieder durch einen eigenen Tunnel unter der Autobahn in wenigen Minuten direkt zu ihren Maschinen. Zudem bietet das neue Gebäude die Möglichkeit, die verschiedenen Abteilungen unter einem Dach zu vereinen. Hier treffen Luft- und Bodenmitarbeiter in einer auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Umgebung zusammen.“ So befindet sich in der modernen Unternehmenszentrale auch das Condor Control Center (CCC), in dem rund um die Uhr alle Mitarbeiter für die Planung und Überwachung des Flugbetriebs eng und abgestimmt zusammenarbeiten können. Ralf Teckentrup lässt uns einen Blick in das große, helle Büro werfen. Zwei Piloten werden gerade mit aktuellen Informationen wie den Wetterdaten versorgt. „Rund zwölf Mitarbeiter haben hier gleichzeitig Dienst. Sie halten Kontakt zu den weltweit 75 Flughäfen, die wir anfliegen“, erläutert der Condor- Chef und ergänzt schmunzelnd: „Wenn es hier ruhig zugeht, dann ist alles im Lot. Wenn es hektisch wird, dann wird es meist teuer.“ Auch ein eigenes Trainingszentrum für Flugbegleiter und Piloten befindet sich in der neuen Unternehmenszentrale am Condor Platz. Dort wird an zwei Original Flugzeugrümpfen das Öffnen der Türen oder die Benutzung der Notfall-Rutschen geübt. Und da die Arbeit in der Touristik-Branche, wie Ralf Teckentrup häufig betont, „der schönste Job der Welt ist“, kommt im neuen Condor-Quartier natürlich auch die Work-Life-Balance nicht zu kurz. Ein öffentliches Restaurant und Café lädt in den Pausen oder nach Feierabend zu Speis und Trank, und auf der Sonnenterrasse kann man den unvergleichlichen Blick auf die umliegende Natur sowie die ankommenden Flugzeuge genießen.

Raum für Wachstum

Raum für Wachstum - Die neue Condor Zentrale
Raum für Wachstum – Die neue Condor Zentrale
Ralf Teckentrup zeigt uns sein neues Büro in der vierten Etage des siebenstöckigen Gebäudes. Durch die großen Fensterfronten hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Parkanlagen sowie den Flughafen. Das Interieur ist modern und schlicht, aber keineswegs kühl. „Das schönste Büro seit dreißig Jahren“, schwärmt er und berichtet, wie reibungslos der Umzug gelaufen sei und mit welcher Freude die Condor- Mitarbeiter ihr neues Quartier bezogen haben. „Jeder wurde persönlich begrüßt und bekam eine Bordkarte für seinen neuen Arbeitsplatz. Es ist gar nicht mal so, dass wir hier mehr Platz hätten als in Kelsterbach. Doch dort waren wir auf vier Gebäude aufgeteilt, die Mitarbeiter saßen in einzelnen Zimmern. Hier nun sitzen die Teams näher beisammen, in großen, kommunikativen Gruppenbüros. Hier haben wir den Raum, den wir benötigen, um weiter zu wachsen.“ Und das hat Condor als „eine der wenigen Airlines, die im vergangenen Jahr Geld verdient haben“, wie Ralf Teckentrup berichtet, auch vor: Noch in diesem Jahr wird das Unternehmen zwei weitere Boeing 767-300 in die Flotte aufnehmen, Anfang Mai kam zudem der Airbus A321 hinzu. Über den Ausbau des Streckennetzes hatten wir bereits berichtet: Ab Winter können sich Urlauber auf so spannende Ziele wie Siem Reap in Myanmar, Rangun in Kambodscha, Rio de Janeiro sowie Sal und Boa Vista auf den Kapverdischen Inseln freuen. „Wir lieben es, unseren Passagieren immer wieder neue, interessante Destinationen zu präsentieren“, sagt Ralf Teckentrup und schaut durch das Fenster seines Büros einem Flugzeug beim Landeanflug zu. „Wir lieben
Fliegen.

Das Trainingszentrum in der neuen Condor-Zentrale
Das Trainingszentrum in der neuen Condor-Zentrale
Die feierliche Eröffnung
Die feierliche Eröffnung
www.condor.com