Erblich bedingter Haarausfall. Die Horrorvorstellung jedes Mannes und auch vieler Frauen. Doch was tun, wenn’s obenrum weniger wird? Reiner Uebing, geschäftsführender Gesellschafter der Heidelberger Klinik Proaesthetic, erläuterte uns die einzige Möglichkeit, an lichten oder kahlen Stellen wieder dauerhaft Haare wachsen zu lassen: die Eigenhaartransplantation.

Reiner Uebing, geschäftsführender Gesellschafter der Heidelberger Klinik Proaesthetic
Reiner Uebing, geschäftsführender Gesellschafter der Heidelberger Klinik Proaesthetic

Was würden Männer nicht alles tun, damit ihnen dieses Schicksal erspart bliebe? „Es gab mal eine Umfrage, die ergab, dass Männer bereit wären, ein Vermögen zu zahlen, wenn es eine Pille gäbe, die sie vor der Glatze rettet“, erzählt Reiner Uebing. „Ich selbst hätte es auch getan.“ Schließlich spricht er aus eigener Erfahrung, hat vor Jahren selbst eine Eigenhaartransplantation vornehmen lassen. „Ich bin heute noch genauso begeistert von der Natürlichkeit der Ergebnisse wie damals. Und unsere Patienten sind es auch: Wir führen an unserer Heidelberger Klinik seit 1993 erfolgreich dieses Verfahren durch. Natürlich auch bei Frauen, die ebenfalls von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sein können oder unter ihrem zu lichten Haar leiden. Dabei legen wir größten Wert auf eben diese Natürlichkeit.“

Wachstum inklusive

In der Tat sieht man nichts! Keine Narben oder perückenähnlichen Ansätze. Reiner Uebing trägt sein feines blondes Haar aus der Stirn gekämmt. Ganz natürlich eben. „Im Grunde handelt es sich bei der Methode um eine Haarwurzelumverteilung“, erklärter. „Es werden Haare samt Haarwurzel und der dort gespeicherten genetischen Information an noch dicht bewachsenen Arealen entnommen und an der betreffenden kahlen Stelle wieder eingepflanzt.“ Dabei erfolgt die Entnahme in der Regel am Haarkranz, da dort, wie Reiner Uebing erklärt, ein Leben lang Haare produziert werden. „Und auch die verpflanzten Haare wachsen dann ein Leben lang weiter. Ich gehe regelmäßig zum Frisör.“

Lebenslanges Wachstum garantiert

Eigenhaartransplantation in der Heidelberger Klinik Proaesthetic
Eigenhaartransplantation in der Heidelberger Klinik Proaesthetic
Doch fehlt’s dann nicht an anderer Stelle? „Nicht wenn man es richtig macht. Im Grunde geht es um eine gekonnte Umverteilung. Je nach Indikation werden millimeterfeine follikulare Einheiten oder aber größere ‚Streifen‘ vom Spenderareal entnommen und dann umverteilt. Unsere Fachärzte verfügen über jahrelange Erfahrungen und nehmen fortlaufend an Fort- und Weiterbildungen teil, sind also stets auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Medizin. Zudem sind sie Mitglieder in allen führenden nationalen und internationalen Fachverbänden und stehen im regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Spezialisten weltweit. Das gilt für alle Fachärzte in der Klinik in allen Bereichen der ästhetischen Chirurgie. 38.000 erfolgreiche stationäre und ambulante Behandlungen belegen das ebenso wie die Tatsache, dass wir bei Tests und Studien immer wieder Bestnoten erreichen.“ Für diese Qualität spricht auch, dass die Ärzte den Patienten bei einer Haarwurzelverpflanzung im Vorfeld genau über seine Möglichkeiten aufklären, denn nicht immer ist eine Haarwurzelverpflanzung wirklich sinnvoll bzw. möglich, wie Reiner Uebing einräumt: „Es wird eine medizinische Anamnese gemacht, um auszuschließen, dass der Haarausfall krankheitsbedingt ist. Wird festgestellt, dass eine großflächige Glatzenbildung zu erwarten ist, oder sollte nicht genügend Eigenhaar mit intakten Haarwurzeln vorhanden sein, raten unsere Experten auch schon mal von der Transplantation ab. Schließlich erhalten unsere Patienten eine schriftliche Gewährleistung, dass alle umverteilten Haarwurzeln ein Leben lang weiter Haare produzieren.“

Wie von Zauberhand

Heidelberger Klinik Proaesthetic
Heidelberger Klinik Proaesthetic
„Der Eingriff ist weniger unangenehm als ein Zahnarzt-Besuch. Das bestätigen auch alle unsere Patienten.“ Am Morgen der Behandlung erläutert der Facharzt dem Patienten noch einmal den genauen Ablauf und die Vorgehensweise. Es werden zudem Fotos für den späteren Vergleich gemacht und die zukünftige Haarlinie besprochen und angezeichnet. Dann folgt die lokale Betäubung. Die Behandlung selbst dauert zwischen 1,5 und 4 Stunden, und der Patient kann vollkommen entspannt fernsehen, lesen, Musik hören oder auch schlafen. „Dabei muss er sich keinerlei Sorgen machen, dass die Entnahmestelle später zu sehen ist. Es sind wirklich kleinste Einheiten kurzrasierten Haares, die nach dem Eingriff vom darüber liegenden Haar verdeckt werden. An den transplantierten Stellen bilden sich für etwa eine Woche kleine Krusten, nach zwei bis drei Monaten setzt dann der eigene Haarwuchs ein. Noch sieben bis acht Monate nach der Behandlung werden neue Haare von den Wurzeln produziert. Das endgültige Ergebnis ist nach etwa einem Jahr zu sehen.“ Darin sehen die Patienten im Übrigen einen weiteren Vorteil, wie Reiner Uebing ergänzt: „Da das Ganze ein längerer Prozess ist, bekommt das Umfeld oftmals gar nicht mit, dass man sich einer Haartransplantation unterzogen hat. Ganz anders als beispielsweise bei Leuten, die gestern noch kahl waren und heute Haare haben, weil sie ein Toupet tragen. Ein diskretes Voller-Werden des Haars wird von anderen dann oft mit den Worten kommentiert: ‚Du siehst irgendwie jünger aus.‘ Das ist es, was wir erreichen wollen.“ (nr)

www.proaesthetic.de