Jeder Zahn ist über Nerven und Blutgefäße mit dem Organismus verbunden. Chronische Entzündungen im Mund können demnach schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit haben. Aus diesem Grund sollte man Zahn- und Zahnfleischerkrankungen stets behandeln lassen und ihnen vorbeugen. In der Zahnklinik Jung, einer der größten privat geführten Kliniken im Rhein- Main-Gebiet, deckt ein 50-köpfiges Team von Spezialisten das gesamte Spektrum der modernen Hightech- Zahnmedizin ab und sorgt dafür, dass Ihr Lächeln nicht bloß schön, sondern auch gesund ist.

Das Team der Zahnklinik Jung
Das Team der Zahnklinik Jung (© Top Magazin Frankfurt)

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass heute circa 90 Prozent aller über 30-Jährigen an verschiedenen Formen der Zahnfleischentzündung (Parodontitis) leiden. Schon jetzt gehen mehr Zähne durch eine Entzündung des Zahnhalteapparats verloren als durch Karies. Doch nicht nur für die Mundgesundheit kann diese Volkskrankheit ernstzunehmende Folgen haben…

Kranke Zähne, kranker Körper

Studien belegen, dass durch Entzündungen des Zahnbetts das Risiko für Herzkreislauferkrankungen um das Dreifache steigt, Atemwegserkrankungen können ausgelöst oder verschlimmert werden, ebenso Diabetes. Für Schwangere mit Parodontitis potenziert sich die Gefahr, eine Frühgeburt zu erleiden, gar um das Siebenfache! Und auch auf die Hirnfunktionen können sich die Infektionen des Zahnhalteapparats auswirken, wie eine Langzeitstudie kürzlich ergab: Ihr zufolge erkranken alte Menschen, die unter Parodontitis leiden, mit größerer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer als Vergleichspersonen mit gesunden Zähnen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Doch was genau ist eigentlich Parodontitis, oder wie die Krankheit im Volksmund oft fälschlich bezeichnet wird „Parodontose“? „Kurzum handelt es sich dabei um eine Entzündung des Zahnhalteapparats, zu dem nicht bloß das Zahnfleisch, sondern auch die knöcherne Umgebung, die Wurzelhaut und die Wurzelhautfasern gehören“, erläutert Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung. „Es ist eine spezifische Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien verursacht wird. Deren Entstehung wird durch Faktoren wie Zahnstein, Rauchen, falsche Ernährung oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes begünstigt.“ Zahlen belegen, dass fast die Hälfte aller Erwachsenen eine leichte Parodontitis hat. Die meisten davon, ohne es zu wissen, denn im Anfangsstadium verursacht sie keine Schmerzen, so der erfahrene Zahnmediziner. „Aus diesem Grund sind regelmäßige Kontrollen so wichtig. Stellt der Zahnarzt dabei erste Anzeichen einer Parodontitis fest, helfen oftmals schon eine professionelle Zahnreinigung sowie professionelle Nachsorge durch den Zahnarzt, um die Krankheit einzudämmen.“

Früherkennung ist das A und O

In der Zahnklinik Jung wird bei Patienten ein spezieller Test durchgeführt, mit dem das individuelle Parodontitis-Risiko bestimmt werden kann. Schließlich erkranken auch körperlich völlig gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren und nicht rauchen, an Parodontitis, wie Dr. med. dent. MSc. MSc. Thomas Jung einräumt. Er erläutert das innovative Verfahren: „In der Mundhöhle leben rund 700 verschiedene Arten von Bakterien. Um herauszufinden, welche von ihnen für die Erkrankung verantwortlich sind und um eine erfolgreiche Therapie zu planen, ist eine gründliche Diagnostik unerlässlich. Mit dem neu entwickelten DNS-Sondentest lässt sich feststellen, welche Bakterienarten in welcher Häufigkeit in den Zahnfleischtaschen auftreten. Hierfür wird eine Probe mit einer sterilen Papierspitze aus der Zahnfleischtasche entnommen. Das ist übrigens völlig schmerzfrei! Dann wird das Ganze im Labor analysiert und von den Spezialisten der Zahnklinik Jung ausgewertet. Durch eine DNS-Analyse erkennt der Test die typischen Erbinformationen bestimmter Bakterien, die die Ursache für eine Parodontitis darstellen.“ Und was, wenn man die Krankheit quasi „in sich trägt“? „Je früher man das weiß, desto besser! Das Testergebnis dient als Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan. Gleichzeitig enthält es eine individuelle antibiotische Therapieempfehlung, die genau auf die verantwortlichen Keime abgestimmt ist. Auf diese Weise lässt sich das Auftreten von Symptomen wie Zahnfleischbluten, Entzündungen und letztlich Zahnverlust dauerhaft verhindern.“

Heilen mit Licht

Doch selbst stark von Parodontitis befallene Zähne können vor dem Verlust bewahrt werden. „Parodontitis ist heilbar“, betont Dr. med. dent. MSc. MSc. Thomas Jung. „Voraussetzung ist aber, dass die Erkrankung gezielt mit einer Parodontaltherapie behandelt wird. Unsere Spezialisten für Parodontologie nutzen dafür die modernsten Methoden der Zahnheilkunde. Beispielweise die Laserbehandlung.“ Dabei wird mit dem gebündelten Licht das entzündete Gewebe ganz gezielt entfernt und die Zahl der Bakterien und Keime in den Taschen verringert – schmerzfrei und mit viel weniger „Blutvergießen“ als bei herkömmlichen Methoden. Oftmals können so größere chirurgische Eröffnungen der Taschen vermieden werden. Gel gegen Zahnverlust Bleibt die Frage, welche Möglichkeiten man hat, wenn die Parodontitis weit fortgeschritten und der Zahnhalteapparat stark angegriffen ist. „Früher konnte nicht viel getan werden um den Zahn oder die Zähne zu retten“, erklärt Zahnärztin Dr. med. dent. Gabriele Jung-Reggelin. „In unserer Zahnklinik jedoch kommt ein neues regeneratives Verfahren zum Einsatz: Dabei wird ein Schmelzmatrix-Protein in Form eines Gel-Präparats auf die Wurzel aufgetragen. Dieses Gel enthält Proteine, die vom menschlichen Körper selbst nur während der Zahnentwicklung produziert werden und später nicht mehr.“ Im Heilungsverlauf bildet sich neuer Wurzelzement und Knochen mit dazwischen liegenden funktionellen Zahnhaltefasern. „Alle internationalen Studien der vergangenen neun Jahre belegen, dass die Verwendung dieses Schmelzmatrixproteins während der chirurgischen Parodontitistherapie eine wirkungsvolle und sichere regenerative Methode darstellt“, so die Zahnärztin. „Es wurden Defektheilungen von 60-70% beobachtet und der Heilungsverlauf maßgeblich beschleunigt. Und last but not least sind auch die ästhetischen Ergebnisse für den Patienten ein echter Quantensprung im Vergleich zu bisherigen Parodontitis-Therapien.“ Das Fazit der Experten von der Zahnklinik Jung: Ganz gleich, ob im Fall von Parodontitis oder anderen Erkrankungen gilt, Früherkennung, regelmäßige Prophylaxe und die richtigen Therapien machen es möglich, das Lächeln noch bis ins hohe Alter strahlend schön zu erhalten.

Kompetenz und High-Tech auf 2.000 Quadratmetern

Zahnklinik Jung: Kompetenz und High-Tech auf 2.000 Quadratmetern
Zahnklinik Jung: Kompetenz und High-Tech auf 2.000 Quadratmetern
– Ästhetik
(Veneers, Lumineers,Bleaching, Prophylaxe)
– Behandlung von Angstpatienten
(Vollnarkose, TIVA)
– Implantologie
(3D, Knochenaufbau, Chairside-Versorgung)
– Parodontologie
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– Diagnostik
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– Eigenes Meisterlabor
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www.zahnklinik-jung.de

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