Das FCA Motor Village Wiesbaden, Tochterbetrieb der FCA-Niederlassung in Frankfurt, verkauft an seinem Standort nahe dem Schloss Biebrich die Marken Abarth, Fiat und Jeep. Im vergangenen Jahr verzeichnete es deutschlandweit die zufriedensten Kunden im Verkauf und lag auf Platz zwei bei der Kundenzufriedenheit im Service.

„Bei uns wird das Motto des Konzerns 'First people, then cars' gelebt.“ - Michael Lehner FCA Motor Village Wiesbaden
„Bei uns wird das Motto des Konzerns ‚First people, then cars‘ gelebt.“ – Michael Lehner FCA Motor Village Wiesbaden

Die Urkunden hängen seit kurzem im großen Schaufenster des FCA Motor Village in Wiesbaden. Centerleiter Michael Lehner und seine 18 Mitarbeiter sind stolz auf die Auszeichnungen. Dass ihre Kunden ihnen beim Wettbewerb „Beste Kundenzufriedenheit 2018“ ein so gutes Zeugnis ausgestellt und sie im Verkauf deutschlandweit zur besten Niederlassung gekürt haben, ist für sie ein großes Kompliment.

Michael Lehner erklärt sich das so: „Bei uns wird das Motto des Konzerns ‚First people, then cars‘ gelebt.“ Die persönliche Bindung zum Kunden, die in Zeiten von Internet und Schnelllebigkeit immer weniger würde, wird hier großgeschrieben. Auch deshalb sitzt der Leiter der Niederlassung hinter einer Glaswand direkt im Showroom und ist damit nah an seinem Team und den Kunden. Sein Konzept geht offenbar auf. Während viele Autokäufer sich vor allem im Internet informieren würden, kämen seine Kunden mittlerweile auch samstags wieder in das kleine und dafür sehr familiäre Autohaus, sagt er.

Dabei liegt das FCA Motor Village, Tochterbetrieb der Frankfurter Niederlassung auf der Hanauer Landstraße, nicht auf der klassischen Automeile in Wiesbaden, sondern seit 2013 in der Fritz-Haber-Straße im Gewerbegebiet in Wiesbaden-Biebrich. Damals noch eine Chrysler, Jeep und Dodge-Niederlassung, integrierte Michael Lehner sie nach der Fusion von Chryler und Fiat im Jahr 2014 in die Fiat-Welt.

Auf 380 Quadratmetern im Showroom stehen heute Jeeps wie der Grand Cherokee und der Renegade, das Einsteigermodell der Marke, neben dem Fiat 500 und dem Panda und bieten den Kunden damit eine große Bandbreite an Fahrzeugen – auch wenn der Platz dafür begrenzt ist. Gerade einmal neun Autos passen auf die Fläche, einige weitere stehen vor der Tür. „Wir sind ein kleiner, aber sehr belebter Standort“, betont Lehner.

Das FCA Motor Village bietet viel Platz, um die Marken zu erleben
Das FCA Motor Village bietet viel Platz, um die Marken zu erleben

Das zeigt sich auch an den Zahlen. 450 Fahrzeuge habe er im vergangenen Jahr verkauft. Im ersten Quartal dieses Jahres sei die Stückzahl um 14 Prozent angestiegen, berichtet der Centerleiter und zeigt auf seine Auslieferungswand, in der je nach Fahrzeugtyp für jede Auslieferung eine unterschiedlich farbige Karte steckt. Bei 35 bis 40 Fahrzeugen im Monat und begrenztem Platz auf dem gerade einmal 2.600 m2 großen Grundstück will jeder Termin logistisch gut geplant sein.

Mit Herzblut dabei

Rund 60 Prozent Geschäftskunden verzeichnet die Niederlassung. Bei der Marke Jeep seien es sogar 75 Prozent, sagt Lehner und begründet das auch damit, dass das Autohaus zuvor ein Jeep-Standort war, dem viele dieser Kunden treu geblieben sind. Die Bandbreite der Geschäftskunden gerade bei den Jeeps sei groß. „Da ist alles dabei, vom Anwalt bis zum Garten- und Landschaftsbauer.“

Das beliebteste Modell in Wiesbaden ist der Compass, der den Grand Cherokee abgelöst habe, erläutert Lehner weiter. „Er sieht ähnlich aus, hat viele Features der Oberklasse, ist dabei kompakter und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.“ Dafür würden seine Wiesbadener Kunden gerne hochwertig ausgestattete Fahrzeuge kaufen.

Auszeichnung für beste Kundenzufriedenheit bei den Marken Abarth, Fiat und Jeep
Auszeichnung für beste Kundenzufriedenheit bei den Marken Abarth, Fiat und Jeep

Viel Wert legen diese auch auf den Service, mit dem die Niederlassung im vergangenen Jahr ebenfalls punkten konnte. Bei der Kundenzufriedenheit im Service lagen die Wiesbadener in den Befragungen von FCA Germany deutschlandweit auf dem zweiten Platz. Bei dieser Bewertung gaben die Geschäftskunden einen größeren Ausschlag, denn im Service werden nicht nur die verkauften Marken, sondern auch alle Fiat-Professional-Modelle betreut.

Über sechs Hebebühnen verfügt das Autohaus im hinteren Bereich. Dazu kommt eine weitere Bühne in der Direktannahme, einem besonderen Service, bei dem der Techniker das jeweilige Fahrzeug im Dialog mit dem Kunden begutachtet und mögliche Reparaturen bespricht. Viele Jeep-Kunden schätzen den Service im FCA Motor Village besonders. „Sie wissen, dass unser Personal jahrelange Erfahrung mitbringt und mit viel Herzblut bei der Arbeit ist“, betont Lehner. Einige seien im positiven Sinne „Jeep-verrückt“. „Sie kennen jedes Teil und sind in den Internetforen bestens vernetzt.“

Top TV: Fiat, Abarth, Alfa Romeo, Jeep: Marken erleben im FCA Motor Village Frankfurt

 

Fiat 500 als Motivationshilfe

So emotional wie die Mitarbeiter reagieren auch die Kunden auf die Marken Jeep, Fiat und Abarth. „Der Fiat 500 zum Beispiel, unser beliebtestes Modell der Marke, ist ein Auto, über das sich die Kunden definieren.“ Selbst ältere Wiesbadener würden es gerne fahren. Noch individueller und ein stärkeres Prestige-Objekt als die „kultige Knutschkugel“ sind die veredelten 500er oder Spider von Abarth, der Nischenmarke des FCA-Konzerns. Sie ist benannt nach dem italienischen Rennsportler Carlo Abarth. Er hatte sich mit seiner Firma auf kleinvolumige Sportwagen und besonders das Fahrzeugtuning spezialisiert.

1971 übernahm Fiat die Marke mit dem Skorpion im Logo. Heute ist Abarth vor allem Autobegeisterten, Freidenkern, Architekten, oder Künstlern ein Begriff, wie Michael Bergmann, der Leiter des FCA Motor Village in Frankfurt, gerne betont. „Wir haben aber auch Porschefahrer als Kunden, die lieber mit dem Abarth in die Stadt fahren, weil sie Angst haben, dass ihr Porsche zerkratzt werden könnte“, ergänzt Lehner.

Bei den Geschäftskunden der Niederlassung sind vor allem der Fiat Panda und der Tipo mit seinem großen Nutzraum beliebt. Der Fiat Panda sei vor allem ein Thema für Pflegedienste. Obwohl er durchaus auch eine Tendenz sieht, dass die Unternehmen, um ihre Mitarbeiter stärker zu motivieren und ihnen mehr Fahrspaß zu bieten, auf den etwas hochpreisigeren Fiat 500 setzen.

„Jeep, Fiat und Abarth sind einfach emotionale Marken. Das leben zu dürfen, ist toll.“ - Michael Lehner FCA Motor Village Wiesbaden
„Jeep, Fiat und Abarth sind einfach emotionale Marken. Das leben zu dürfen, ist toll.“ – Michael Lehner FCA Motor Village Wiesbaden

Diesel-Modelle, die es bei FCA zahlreiche gibt, sind nicht nur bei den Geschäftskunden weiterhin ein Thema, auch wenn die Diskussion um Abgaswerte und Fahrverbote in Deutschland die Kunden verunsichert habe, wie Lehner bestätigt. Den Grand Cherokee und Cherokee verkaufen seine Mitarbeiter und er aber immer noch überwiegend als Diesel, allein schon, weil diese Modelle mit ihrem hohen Drehmoment und ihrem im Verhältnis zur Leistung niedrigeren Verbrauch punkten würden. „Wenn der Wagen die richtige Abgasnorm hat, dann sind Fahrverbote ohnehin kein Thema.“

Emotionale Marken

Seit sechs Jahren leitet Michael Lehner die Wiesbadener Niederlassung bereits. Auch er stammt ursprünglich aus der Chrysler- und Jeep-Welt und kam von Berlin ins Rhein-Main-Gebiet. „Eigentlich wollte ich nur drei Jahre lang hier bleiben, bis die Zusammenführung der Chrysler- und Fiat-Markenwelten abgeschlossen ist“, erzählt er. Dann holte er schließlich doch seine Familie nach Wiesbaden nach. „Jeep, Fiat und Abarth sind einfach emotionale Marken. Das leben zu dürfen, ist toll“, sagt er und ist sich sicher: „Wenn das im Team mit Herzblut gelebt wird, dann wird auch jeder Kunde einen Tropfen davon abbekommen.“

Um mit seinen Mitarbeitern Erfolge und positive Geschäftszahlen entsprechend zu feiern, hat er ein Ritual eingeführt. „Ich bringe dann Thüringer Bratwürste mit und wir grillen gemeinsam“, erzählt er. Doch das Autohaus hat noch ganz andere Feste erlebt. Um besonders Wiesbadener anzusprechen, die von sich aus nicht in das Autohaus kommen würden, veranstaltet er Konzerte in dem großen gläsernen Showroom. Vor kurzem erst hieß es dort „Jazz meets Rock“.

Geht es nach Michael Lehner, könnte sich noch mehr tun im FCA Motor Village. „Ich würde mir wünschen, dass wir ein bisschen mehr Platz hätten“, sagt er. Dann könnte er mit seiner Mannschaft sicherlich noch mehr Kunden zufriedenstellen.

www.motorvillage-frankfurt-wiesbaden.de

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