International Art Bridge Geschäftsführerin Petra Becker
International Art Bridge Geschäftsführerin Petra Becker

Kunst ist die Passion von Petra Becker – und gewinnt als Mehrwert und Innovationsfaktor in Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Ihre langjährige Erfahrung, ihr eigenes Künstlerportfolio, internationale Netzwerke und ihre sehr gute Intuition nutzt Petra Becker, um Firmen, Institutionen und Privatpersonen eine umfassende und ganzheitliche Beratung bei der Auswahl und dem Bezug geeigneter Kunstwerke und -sammlungen zu bieten.

Petra Becker tritt einige Schritte von dem riesigen Bild zurück, das im Betriebs-Restaurant von Cosnova hängt. Bei jeder Bewegung verändert sich die Wirkung des Kunstwerks. Erst bei längerer Betrachtung erkennt man den großen Mund, der von Künstler Robert Bosisio durch zarte Schichtungen und unterschiedliche Farbmaterialien auf die Leinwand gebracht wurde. An der weißen, hohen Wand, an der es hängt, wird das Bild perfekt in Szene gesetzt. Der Kunstberaterin ist die Begeisterung über die neue Heimat des Werks anzusehen. Schließlich war sie es, die dem Unternehmen den Künstler vorgestellt hatte. „Als ich das Gebäude zum ersten Mal betreten habe, wusste ich, dass ich genau das Passende für Cosnova habe“, berichtet sie lächelnd.

Künstlerin: Anja Conrad
Künstlerin: Anja Conrad

Mit ihrer Firma „International Art Bridge“ hat sie sich ganz der Vermittlung zeitgenössischer Kunst verschrieben. Wie der Name es sagt, möchte sie mit ihrer Arbeit Brücken schlagen, zwischen Kunst und Wirtschaft. So findet Petra Becker, die sich in verschiedenen politisch-wirtschaftlichen Verbänden engagiert und Ehrenämter wie die Leitung des Netzwerks Kultur und Kreativwirtschaft im Wirtschaftsrat bekleidet, geeignete Werke und Sammlungen, die national und international agierende Unternehmen, Institutionen aber auch Privatpersonen von ihr erwerben oder leihen können. Auch Kunst am Bau, also die Realisation von künstlerischen Auftragsarbeiten für gewerblich genutzte oder private Gebäude und die Zusammenarbeit mit Architekten und Projektentwicklern, gehören zu ihren Tätigkeiten.

Für Frankfurt und die Region würde sie sich wünschen, dass der Kunst im öffentlichen Raum ein größerer Stellenwert beigemessen würde. So können mehr Menschen an die Kunst herangeführt werden – für Petra Becker eine Herzensangelegenheit. In ihrem Portfolio finden sich national und international etablierte Künstler sowie junge Talente mit Werken aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Bildhauerei. Selbst eine Künstlerin, die Böden gestaltet, ist dabei. Für die Kunsthändlerin ist es selbstverständlich, dass sie die von ihr vertretenen Künstler fördert, berät und ihre Karriere maßgeblich beeinflusst. Das sei gerade dann wichtig, wenn es beim Kunsterwerb um eine Anlageform gehe.

„Der Einsatz und die Wirkung von Kunst im Unternehmen ist ebenso vielfältig wie die Kunst selbst.“

Kunst, so erklärt Petra Becker, sei gerade für Unternehmen allerdings längst mehr als reiner Vermögenszuwachs. Kunst könne, wenn von der Firmenleitung glaubwürdig vorgelebt, in die verschiedensten Bereiche eingreifen, sich positiv auf die Unternehmenskultur auswirken und im Rahmen eines zeitgemäßen Marketings eine Firma von Mitbewerbern abheben. „Der Einsatz und die Wirkung von Kunst im Unternehmen ist ebenso vielfältig wie die Kunst selbst“, betont die Frankfurterin überzeugt.

Zu den Firmen, die um diese Wirkung wissen, gehört auch Cosnova. Seit vergangenem Jahr hängt in der Sulzbacher Zentrale des Kosmetikherstellers Kunst, die Petra Becker vermittelt hat. Viele der Werke von Künstlern wie Jessica Backhaus, Anja Conrad, Anka Manshusen oder Tilo Kaiser spielen mit knalligen Farben. „Bei uns darf es gerne bunt zugehen“, erklärt Director of Company Projects & Facility Management Claudia Walkenhorst, die sofort von der Werkmappe begeistert war, die die Kunstberaterin ihr nach ihrem ersten Treffen zusammengestellt hat. „Die Kunst ist bei uns im ganzen Haus verteilt“, erklärt sie. „Die Mitarbeiter dürfen sich selbst Werke aussuchen, die dann in ihre Büros gehängt werden. Intern haben wir auch schon Führungen veranstaltet, daraus sind tolle Diskussionen über die einzelnen Stücke hervorgegangen.“

Für den Kosmetikhersteller wird Kunst ganz selbstverständlich als Teil der Unternehmenskultur aufgefasst, betont auch Cosnova-Gründerin Christina Oster-Daum. „Wir sammeln Kunst aus Leidenschaft und haben große Freude daran, dies mit unseren Mitarbeiter zu teilen. Kunst ist für uns kein Anlagevermögen, sondern drückt die Lebendigkeit unseres Business, der Colour Cosmetic, aus.“

Mit Kunst kommunizieren

Den Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem sie sich wohl fühlen, werde immer bedeutender, beobachtet Petra Becker. „Es findet ein deutlicher Wandel statt. Die Zeiten, in denen sich der Vorstandsvorsitzende die Gemälde nur in das eigene Büro gehängt hat, neigen sich dem Ende zu. Heute ist ein wertschätzender Arbeitsplatz wichtig, um die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.“ Ein künstlerisch gestaltetes Arbeitsumfeld fördere die Innovationskraft des Unternehmens; es könne die Motivation und Kreativität der Mitarbeiter stärken, wovon wiederrum der Arbeitgeber profitiere.

Aus diesem Grund kümmert sich Petra Becker mit ihrer ganzheitlichen Beratung, die geeignete Marketing-Maßnahmen beinhaltet, nicht nur um die Auswahl sowie effektive Platzierung der Kunst oder die Realisierung von Ausstellungsprojekten im Unternehmen, sondern entwickelt außerdem maßgeschneiderte, an der unternehmerischen Zielsetzung ausgerichtete Workshop-Projekte für die Mitarbeiter. Anwesend ist dann häufig auch ein Künstler, der Einblick in seine Arbeitsweise gibt. „Besonders beliebt sind Workshops mit Fotografen“, erklärt die Kunstberaterin. „An Fotokunst als zeitgenössisches Medium kann man die Menschen gut heranführen. Durch die Workshops werden die Mitarbeiter Neuem gegenüber offener, was sich letztendlich auch positiv auf Veränderungsprozesse im Unternehmen auswirkt.“

„Künstler richten ihren Blick über den Tellerrand, sind zugleich Trendsetter und Querdenker, die uns offener für Veränderung und Innovationsprozesse machen.“

Künstlerin Jeanet Hönig
Künstlerin Jeanet Hönig

Petra Becker legt großen Wert darauf, den regen Austausch zwischen Künstler und Unternehmen zu fördern. Denn insbesondere in gegenwärtigen Zeiten mit starken gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandelprozessen seien Innovationen und neue Wege gefragt. Ein Umdenken anstatt dem Festhalten an veralteten Denkmustern. Die Kompetenzen und der Dialog mit den Querdenkern aus der Kultur- und Kreativwirtschaft eignen sich besonders gut, um die aktuellen Herausforderungen erfolgreich und nachhaltig zu meistern. „Künstler richten ihren Blick über den Tellerrand“, betont sie. „Sie sind zugleich Trendsetter und Querdenker, die uns offener für Veränderung und Innovationsprozesse machen.“

Positive Prozesse fördern

Dass viele Unternehmen in Krisenzeiten Abstand von Kunstkäufen nehmen oder sie gar ganz abschaffen, empfindet die Kunsthändlerin als falsch. Gerade dann sei diese besonders wichtig, um das Unternehmen zu stärken. „Kunst braucht Zeit, um zu wirken“, erklärt sie. „Firmenstrukturen, die schon seit Jahrzehnten bestehen, lassen sich natürlich nicht in einer Woche aufbrechen. Aber Kunst kann Veränderungsprozesse wirksam begleiten und fördern.“ Sei es die Gestaltung eines innovativen und anregenden Arbeitsumfeldes, durch sie entfachende Diskussionen oder die Willkommenskultur, die Kunden empfinden, wenn sie Kunstwerke in den Räumlichkeiten eines Unternehmens vorfinden – von den positiven Effekten und dem Mehrwert der Kunst ist Petra Becker überzeugt.

„Das Kunstwerk ist Spiegel der Seele des Künstlers“, sagt sie. „So sagt auch die Kunst und der Umgang mit ihr in den Unternehmen sehr viel über das Unternehmen selbst aus – über seine Unternehmenskultur, Strategie, Innovationskraft, Zukunftsfähigkeit sowie den Umgang mit den Mitarbeitern.“ Umso wichtiger also, dass Unternehmen ein auf sie maßgeschneidertes Kunstkonzept erhalten. Mit ihrer ganzheitlichen Beratung sorgt Petra Becker dafür, dass Kunst im Unternehmen glaubwürdig und erfolgreich eingesetzt wird – sowohl nach innen, als nach außen.

www.internationalartbridge.com

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