In der Frankfurter Paulskirche wurden die brillantesten Köpfe der Mobilitätsbranche für ihre Visionen geehrt. Ihre Innovationen – von Roboterhunden im Gleisbett bis zu KI-gestützter Infrastruktur – sind mehr als nur Technik: Sie sind ein Versprechen für die Lebensqualität von morgen.
Inhalt
Die Paulskirche pulsierte im Takt der Zukunft. Die Botschaft des 5. Innovationspreises der deutschen Mobilitätswirtschaft, der von der Deutsche Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG) in drei Kategorien verliehen wird: Es geht um mehr als nur Verkehr. RMV- und Jury-Chef Prof. Knut Ringat: „Es geht darum, mit Mobilität Lebensqualität zu schaffen“.
Fotos zum Innovationspreises der deutschen Mobilitätswirtschaft
Starke Persönlichkeiten als Motor der Transformation
Hinter jeder Innovation stehen Menschen mit Vision und Haltung. Wie die Schwestern Larissa Zeichhardt und Arabelle Laternser von der LAT Gruppe, die in der Kategorie Persönlichkeit gewannen. Als ihr Vater 2015 unerwartet verstarb, übernahmen sie die Führung des Berliner Familienunternehmens. Heute schicken sie Roboterhunde zur Inspektion ins Gleisbett und beweisen, dass man ein Unternehmen mit 130 Mitarbeitenden komplett digital führen kann. Laudatorin Sarah Stark, (Verband der Bahnindustrie), nannte sie den „lebenden Beweis, dass Transformation gelingt, wenn Passion und Pragmatismus zusammenkommen.“
Innovative Mobilitätslösungen für Infrastruktur und Sicherheit
In der Kategorie Produkt/Projekt gewann die Edgital GmbH mit einer KI, die Schlaglöcher erkennt, bevor sie entstehen. Laudator Prof. Dr. Jan Hilligardt, Regierungspräsident Darmstadt: „Ein Leuchtturm für die Zukunft der Infrastruktur“. Den Sonderpreis Jugendverkehrssicherheit überreichte Ex-Verkehrsminister und Ehrenpräsident der Deutschen Verkehrswacht Prof. Kurt Bodewig an die Initiative sichere Straßen für ihren digitalen Planer, der Kindern statt dem schnellsten, den sichersten Schulweg weist.
Deutscher Mobilitätskongress setzt Impulse aus Frankfurt
Die Preisverleihung war der Auftakt des zweitägigen Deutschen Mobilitätskongresses, der seit elf Jahren die Spitzen der Verkehrswirtschaft in Frankfurt versammelt. Das Schlusswort des Abends lieferte Prof. Dr. Jan Ninnemann, Präsident der DVWG: Die ausgerufene ‚Zeitenwende‘ müsse jetzt eine ‚Innovationswende‘ werden.



















