Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
wann haben Sie das letzte Mal mit tiefer Überzeugung gesagt: „Das wird gut“? Es ist Zeit, dieses Gefühl nicht länger dem Zufall zu überlassen. Zuversicht ist das Herzstück dieser Ausgabe – kein naives Wunschdenken, sondern die pure Lust derer, die den Takt selbst vorgeben und ihr Schicksal mutig in die Hand nehmen.
Diesen unbedingten Drive spüre ich gerade bei der nächsten Generation: Für unsere Geschichte „Women in Finance“ hat Sabine Börchers mit Top-Bankerinnen und jungen Talenten über Netzwerke gesprochen, die kein exklusiver Zirkel mehr sind, sondern echter, gemeinsamer Aufwind. Als Gegenpol analysiert Antje Erhard, warum der Schweizer Franken der Fels in der Brandung für Ihr Depot
bleibt.
Doch was nützt das bestgeführte Depot ohne die Vitalität, es zu genießen? In unserem Artikel Investment Lebenszeit zeigen wir Ihnen moderne Wege der Diagnostik, damit Sie sich mit 80 noch wie 40 fühlen. Wir reparieren den Körper nicht erst, wenn er streikt – wir optimieren ihn.
Dass sich der Blick auf die Welt wandelt, erleben wir dort, wo man sonst in Jahrhunderten rechnet. Im Kloster Eberbach weht nach fast 900 Jahren frischer Wind: Mit Christine Müller übernimmt erstmals eine Frau die Führung der Hessischen Staatsweingüter. Steven Buttlar hat die neue Chefin des VDP-Betriebs besucht. Vom Weinberg geht der Blick weiter hinauf in den Orbit. Thomas Zorn war für uns bei der ESA im Kontrollzentrum und zeigt in „Hilfe aus dem All“, dass Satelliten weit mehr tun, als nur Daten zu senden: Sie machen unseren Alltag heute schon ein Stück sicherer.
Unseren Alltag top-frisch macht eine unscheinbare Halle am Flughafen, die es in sich hat. Ich gebe es offen zu: Dass der Fisch bei uns am Main frischer sein soll als direkt an der Küste, hielt ich immer für eine reine Frankfurter Legende. Kitti Pohl hat für uns im Perishable Center zwischen Eis und Hightech gebibbert, um diesen Mythos im „Terminal G[enuss]“ zu knacken. Seien Sie gespannt auf ein logistisches Wunder, das den Indischen Ozean quasi per Express an den Main beamt.
Es sind genau diese Macher, die uns faszinieren. ARD-Chef Florian Hager liebt seinen „Höllenjob“ im medialen Umbruch. Dr. Markus Fein macht aus der Alten Oper 50 Jahre nach dem Wiederaufbau ein echtes „Zukunftshaus“. Den passenden Spirit liefert TV-Legende Dirk Steffens: Wir haben längst mehr Lösungen als Probleme in der Schublade – wir müssen sie nur endlich nutzen!
Tauchen Sie ein in eine Ausgabe voller Tatendrang.
Ihre Eleonore Schmidt