Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
ich sage es direkt: In dieser Ausgabe steckt unser Herzblut. Wir hatten als Team selten so viel Spaß bei der Arbeit, weil wir uns gemeinsam kopfüber in das echte Dolce Vita gestürzt haben.
Stracciatella oder Pistazie, die Kugel für 25 Pfennig: So schmeckte für mich als Kind in Südbayern die Freiheit. Denke ich heute an den Sommer, habe ich sofort diesen Geschmack auf der Zunge. Und das flirrende Licht am Brenner vor Augen, wenn es in den Ferien Richtung Adria ging. Dorthin, wo die Menschen dem Alltag mit einem Lächeln begegnen, die Luft besser riecht, das Essen intensiver schmeckt und sogar die Polizisten in ihren Uniformen umwerfend aussehen, zumindest in meinen Augen als kleines Mädchen!
Popstar Ryan Paris gab diesem Lebensgefühl 1983 mit seinem Welthit „Dolce Vita“ den passenden Sound. Heute pendelt er zwischen Mainz und Rom und verriet Kitti Pohl: „Dolce Vita ist eine Entscheidung, die man jeden Morgen neu trifft.“ Unsere Fotografen haben mediterrane Momente direkt vor unserer Haustür eingefangen. Gema Cebrián zeigt Ihnen Italiens ikonische Marken und hat die schönsten Accessoires aufgespürt: von der Caprihose über extravagante Sonnenbrillen bis hin zu Outdoormöbeln, die einen beim bloßen Anblick direkt ans Mittelmeer entführen.
Dazu der Apéro, dieses mediterrane Ritual zwischen Arbeitstag und Abend. Ulli Kobale feiert das unkomplizierte Glas Wein mit Freunden, ein paar Oliven, ganz ohne steife Menüfolge. Einfach mal treiben lassen! Und was wäre der Sommer ohne die Zitrone? Sie ist das gelbe Herz Italiens. Wir huldigen ihr mit Rezepten, die pralle Sonne direkt in Ihre Küche bringen. Apropos guter Geschmack: Der prägt auch die neuen Frankfurter Luxushotels. Sabine Börchers wirft für Sie einen exklusiven Blick in diese stilvollen Häuser – vom The Florentin über das Kennedy 89 bis zum Taj Hotel Hessischer Hof.
Dass Lebensqualität auch eine ökonomische Basis hat, zeigen die Fakten. Finanzexpertin Antje Erhard analysiert, warum hochspezialisierte Unternehmen in der Mittelmeerregion gerade jetzt für Investoren spannend sind. Thomas Zorn hat mit Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck darüber gesprochen, wie KI-gestützte Technik dabei hilft, uns alle besser zu schützen. Ein wichtiger Blick auf die Sicherheit unserer Stadt, das Fundament unserer Freiheit.
Echte Freiheit bedeutet auch, ungetrübt zu sehen. Die moderne Augenmedizin beweist: Ein scharfer Blick ist heute keine Frage des Schicksals mehr. Er ist eine bewusste Entscheidung für mehr Lebensqualität – genau wie das Dolce Vita. Ich nehme mir fest vor, mich jeden Morgen neu dafür zu entscheiden. Den Alltag einfach weglächeln und den Augenblick auskosten.
Machen Sie mit?
Genießen Sie den Sommer!
Ihre Eleonore Schmidt