Die Frankfurter Automeile wird seit Februar durch KIA aufgewertet. Die Südkoreaner haben in Deutschland und Europa starken Aufwind. Die Hessengarage präsentiert die Marke in ihrem neuen Autohaus an der Hanauer Landstraße.
Inhalt
„Dass wir KIA in unser Portfolio genommen haben, war für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt Thomas Wächter. Im April 2025 hat er die Geschäftsführung der Hessengarage übernommen. Der 46 Jahre alte Manager hält die Marke für eine ideale Ergänzung des Angebots. „Ich bin sicher, dass uns KIA in den nächsten Jahren noch viel Spaß bereiten wird.“
Schon viele Bestellungen
Die Auftragsbücher seien schon gut gefüllt, so Wächter. Für den Standort an der Hanauer Landstraße war es ein Start nach Maß. „Viele Interessenten haben unseren Showroom gleich nach der Eröffnung besucht und spontan ein Auto gekauft.“ Der Umbau der Räume, in denen sich früher Volvo präsentierte, geschah in der Rekordzeit von drei Monaten. „Unsere Bauabteilung war auf Zack. Es ist sehr schön geworden.“

Der Besucher fühlt sich – auch dank der freundlichen Berater – gleich wohl. Die Holztöne von Parkett und Möbeln harmonieren. Die klare Raumkonzeption ist von ostasiatischen Gestaltungsprinzipien beeinflusst und fördert die Fokussierung auf das Wesentliche. Die Transparenz setzt die gezeigten Modelle ins rechte Licht.
Man wendet sich an Privatkunden, Freiberufler und Gewerbetreibende. Der separate Auslieferungsraum ist beheizt und klimatisiert. Er ermöglicht eine feierliche Übergabe des Fahrzeugs.

Interessant für Gewerbekunden
Die Modellpalette von KIA ist extrem gewachsen und reicht von einem Kleinstwagen wie dem Picanto bis zum Top-Segment mit dem vollelektrischen EV6 (in der Spitzenversion mit 585 PS). Oder vom Sportage, einem Kompakt-SUV, bis zum gerade auf den Markt gekommenen neuen K4, einem Kombi mit noch mehr Laderaum, Komfort und Flexibilität.

Auch mit seinen neuen Nutzfahrzeugen geht KIA einen konsequenten Weg: Die Wagen sind von Beginn an als reine Stromer konzipiert worden und leiten sich nicht aus bestehenden Verbrennerarchitekturen ab. In einem neu errichteten modernen Werk entstehen so maßgeschneiderte Lösungen für Service-Flotten, barrierefreie Mobilität und weitere Anwendungen. KI-gestützte IoT-Plattformen sorgen für die intelligente Vernetzung von Fahrzeugen, Geräten und Betriebsabläufen.

„Viele wissen noch gar nicht, wie smart diese Produkte sind“, stellt Thomas Wächter fest. „Die Reichweiten sind hoch und absolut alltagstauglich. Betriebswirtschaftlich ist der Umstieg auf E-Mobilität für Gewerbekunden inzwischen attraktiv geworden.“ Die neue KIA-Sparte habe Zukunft, auch im Rhein-Main-Gebiet, prophezeit er.

Schnelle Ladezeiten
E-Mobilität ist für Thomas Wächter ein Steckenpferd. „Dennoch bleiben wir bei der Hessengarage aus Überzeugung technologieoffen.“ Aktuell vertritt sein Autohaus zehn Marken. „Auf diese Weise können wir ganz unterschiedlichen Wünschen gerecht werden.“
KIA habe früh in eine eigene Elektroplattform investiert und mit Modellen wie EV6 und EV9 internationale Aufmerksamkeit gewonnen, berichtet der engagierte Autoexperte. „Mit der vom Hersteller vorangetriebenen 800 Volt-Technologie benötigt das Laden nur noch halb so viel Zeit wie bei den 400 Volt-Alternativen.“ Das sei ein ganz wichtiger Schritt für die Akzeptanz der E-Mobilität.
Wächter hat immer davon geträumt, die KIA-Kompetenz, die sich auch bei den Verbrennern zeige, an einem Standort mitten in Frankfurt zu bündeln. Die Marke habe sich von einem Preis-Leistungs-Renner zu einem designorientierten Anbieter mit hohem Qualitäts- und Technologieanspruch entwickelt.
Hinzu komme die außergewöhnliche Zuverlässigkeit der Modelle, schwärmt er. „Es ist kein Zufall, dass KIA den Käufern eine Werksgarantie von sieben Jahren einräumt.“ Das sei in der Branche ziemlich einmalig. Preislich sei KIA noch immer eine Herausforderung für die Mitbewerber.
Weitere Informationen unter: www.kia-hessengarage-frankfurt.de
