HomeTravelGanz nah, ganz weg: Acht Ziele für den Kurzurlaub ab Frankfurt

Ganz nah, ganz weg: Acht Ziele für den Kurzurlaub ab Frankfurt

Kein Flughafen, kein Check-in-Stress – sondern höchstens 90 Minuten Fahrt mit der Bahn oder dem Auto bis zum echten Urlaubsgefühl. Zwischen sonnigen Rebhängen und dichten Wäldern warten exklusive Hideaways und eine Küche, die Ausrufezeichen setzt. Acht Ziele für zwei Tage, völliges Abtauchen direkt vor der Haustür.

In nur 80 Minuten weichen die Frankfurter Hochhäuser den sonnigen Rebhängen von Deidesheim. Der traditionsreiche Weinort an der Deutschen Weinstraße steht für große Rieslinge, historische Winzerhöfe und eine genussvolle Leichtigkeit, die der Pfalz den Ruf als „Toskana Deutschlands“ eingebracht hat.

Historisches Rathaus mit geschwungener Freitreppe am Marktplatz von Deidesheim an der Deutschen Weinstraße
Der Marktplatz von Deidesheim mit dem historischen Rathaus. Foto: [Derzno]

Deidesheim: Drei-Sterne-Küche und Weltklasse-Riesling

Wer im Ketschauer Hof eincheckt, kann den Autoschlüssel für den Rest des Wochenendes beiseitelegen – hier liegt alles in bequemer Laufdistanz, Tür an Tür. Im hoteleigenen Restaurant L.A. Jordan zelebriert Daniel Schimkowitsch seine gerade erst mit drei Sternen gekrönte französisch-asiatische Finesse auf weiß gedeckten Tischen. Seine Küche ist ein bewusster Bruch mit der rein rustikalen Tradition: Wer bei der Pfalz nur an schweren Saumagen denkt, erlebt hier eine moderne Raffinesse und Eleganz, die konsequent mit alten Klischees aufräumt.

Ein kurzer Spaziergang durch die historischen Gassen führt direkt zu den Ikonen des deutschen Weins. Die Weingüter Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl und von Winning liegen nur wenige Minuten auseinander und laden dazu ein, sich ohne Zeitdruck durch Weltklasse-Rieslinge zu probieren. Wer Bewegung sucht, läuft direkt vom Marktplatz hinauf zur Michaeliskapelle oder weiter zur Wachtenburg. Von dort oben öffnet sich die gesamte Rheinebene und liegt einem imposant zu Füßen.

Unser Tipp: Die Weinstube Sankt Urban im Deidesheimer Hof serviert Pfälzer Klassiker in herrlich urigen Holzstuben – unschlagbar gemütlich und voller Atmosphäre.

Wochenendtrip ab Frankfurt: Miltenberg am Main

Miltenberg schmiegt sich so eng an den Main, dass für die Altstadt nur ein schmaler Streifen bleibt. Ihr Mittelpunkt ist das Schnatterloch am Marktplatz. Der Name geht auf eine alte Rinne zurück, durch die das Wasser vom Berg einst lautstark „schnatternd“ in den Stadtbach floss. Wer im Flair Hotel Hopfengarten übernachtet, erreicht von hier aus in wenigen Minuten die Mildenburg. Hinter den dicken Mauern trifft kühle, moderne Kunst auf jahrhundertealte Ikonen, während man von oben den weiten Blick über die roten Schieferdächer genießt.

Blick von der Mildenburg auf die roten Dächer der Altstadt von Miltenberg, die Pfarrkirche und den Main
Der Aufstieg lohnt sich: Blick von der Mildenburg über Miltenberg und das Maintal. Foto: Michael Hohmann (Top Magazin Frankfurt)

Ein kurzer Abstecher von neun Kilometern führt nach Amorbach, wo das Fachwerk der barocken Wucht weicht. Die ehemalige Abteikirche mit ihrer vergoldeten Pracht und der gewaltigen Stumm-Orgel wirkt zwischen den kleinen Gassen fast surreal groß. Wer danach Weite sucht, findet sie auf dem Schafhof, einem ehemaligen Gutshof im Grünen, der viel Platz zum Abschalten bietet. Den Tag rundet ein Besuch im Gasthaus Zur Krone in Großheubach ab: Hier kommt fränkische Küche ohne die übliche Schwere, dafür mit regionaler Raffinesse auf den Tisch.

Unser Tipp: Im nahen Rüdenau befindet sich mit den St. Kilian Distillers Deutschlands größte und vielfach ausgezeichnete Whisky-Destillerie. Hier entstehen Single Malts nach schottischem Vorbild in kupfernen Pot Stills, absolut sehenswert bei einer Führung.

Andreas Thümmler, Gründer der St. Kilian Distillers, mit Whiskyglas und Flasche vor Fässern im Lager in Rüdenau
St.-Kilian-Gründer Andreas Thümmler im Fasslager in Rüdenau. Foto: Michael Hohmann (Top Magazin Frankfurt)

Rüdesheim: Weinwochenende im Rheingau ohne Klischees

Rüdesheim lässt das Image der klassischen Kaffeefahrt hinter sich. Die Stadt am Rhein ist ein unkompliziertes Ziel, das man von Frankfurt aus in einer Stunde erreicht. Aktuell erfordert die Anreise jedoch einen Zwischenhalt: Wegen einer Streckensanierung fahren bis Ende des Jahres keine Direktzüge. Stattdessen übernehmen Busse den Schienenersatzverkehr. Unser Tipp für eine zügige Fahrt: Nutzen Sie die Express-Linie 10 X ab Wiesbaden. Sie hält ohne Umwege direkt in Rüdesheim.

Terrassierte Weinberge im Rheingau fallen steil zum Rhein ab, über dem Fluss liegt Morgennebel im Gegenlicht
Steillagen über dem Rhein: Die Weinberge des Rheingaus reichen bis ans Ufer. Foto: Walk Like A Local

In der Altstadt verbindet Breuer’s Rüdesheimer Schloss die tief verwurzelte Weintradition der Familie mit moderner Gastlichkeit, während das Jagdschloss Niederwald hoch über dem Trubel der Gassen auf Wellness und Abstand setzt.

Wer es leiser und ein wenig eigenwilliger mag, weicht in das benachbarte Assmannshausen aus. Dort betreiben NDW-Star Markus Mörl („Ich will Spaß“) und seine Frau Yvonne König das Hotel Café Post – ein Haus, das seinen authentischen Retro-Charme als klares Konzept pflegt und perfekt in das etwas aus der Zeit gefallene Spätburgunder-Dorf passt.

Markus Mörl und Yvonne König stehen im Gastraum des Hotel Café Post in Assmannshausen auf rotem Teppich
Vom NDW-Star zum Gastgeber: Markus Mörl und seine Frau Yvonne König führen das Hotel Café Post in Assmannshausen. Foto: Markus Mörl

Kulinarisch hat Rüdesheim den Anschluss an die Moderne gefunden. In den historischen Asbach-Hallen bietet die RheinWeinWelt ein spielerisches Jeton-System, um sich eigenständig durch die besten Keller der Region zu probieren. Direkt nebenan setzt das Restaurant BEES auf eine ambitionierte Crossover-Küche in industrieller Kulisse. Dank der Nähe zum Bahnhof lässt sich dort das letzte Glas Rheingauer Spitzen-Riesling entspannt bis kurz vor der Heimfahrt genießen.

Unser Tipp: Die Seilbahn gleitet lautlos über die Reben hinauf zum Niederwalddenkmal, von wo aus ein ruhiger Abschnitt des Rheinsteigs durch die Steillagen zurück ins Tal führt.

Zwei Gondeln der Seilbahn schweben über herbstliche Weinberge bei Rüdesheim, im Hintergrund der Rhein
Mit der Seilbahn über die Reben hinauf zum Niederwalddenkmal.

Marburg: Schlossberg, Spa und Hofgut-Küche

Marburg verlangt den Beinen einiges ab: Die Oberstadt zieht sich steil den Schlossberg hinauf, jeder Weg zwischen Marktplatz und Landgrafenschloss führt über Treppen und Kopfsteinpflaster. Doch zwischen dem jahrhundertealten Fachwerk sorgen die vielen Studenten, kleinen Buchläden und Cafés dafür, dass die Stadt lebendig bleibt und nicht zur bloßen Kulisse erstarrt.

Wehr an der Lahn in Marburg, dahinter Fachwerkhäuser der Altstadt und das Landgrafenschloss auf dem Schlossberg
Lahn, Altstadt und Schlossberg: das Herz von Marburg.

Als Rückzugsort dient das Vila Vita Rosenpark direkt an der Lahn. Etwas abseits des Altstadt-Trubels bietet der 1.000 Quadratmeter große Spa-Bereich die nötige Regeneration – inklusive Schneekabine für den radikalen Temperaturwechsel nach der Sauna. Den Abend genießt man am besten im Restaurant Bückingsgarten: Auf der Terrasse direkt unterhalb der massiven Schlossmauern liegt einem die gesamte Stadt mit ihren schiefergedeckten Dächern zu Füßen.

Wer die Perspektive wechseln will, steigt am nächsten Morgen auf das hölzerne Lahnschiff Elisabeth II. oder leiht sich ein Tretboot. Danach geht’s in die Landidylle, ins fünf Kilometer entfernte Hofgut Dagobertshausen. Das restaurierte Ensemble aus historischen Gebäuden ist eingebettet in die weiten Felder des oberhessischen Berglands. Im dortigen Landhaus-Restaurant Waldschlösschen kommt eine anspruchsvolle, saisonale Küche auf den Tisch, die ihre regionalen Wurzeln modern interpretiert.

Unser Tipp: Die neue Trattoria Nonna auf dem Hofgut bringt italienisches Lebensgefühl nach Dagobertshausen: hausgemachte Pasta, neapolitanische Pizza aus dem Steinofen und eine Aperitivo-Bar. Kräuter, Tomaten und saisonales Gemüse stammen teilweise direkt aus dem hofeigenen Anbau.

Gastraum der Trattoria Nonna mit offenem Dachstuhl, Holzboden und Steinofen auf dem Hofgut Dagobertshausen
Die neue Trattoria Nonna auf dem Hofgut Dagobertshausen bei Marburg.

Braunfels: Märchenschloss über dem Lahntal

Braunfels wirkt wie eine Märchenkulisse, die jemand vorsichtig auf einen bewaldeten Hügel gesetzt hat. Über der Altstadt thront das Schloss mit seinen Zinnen und Türmen, darunter drängen sich Fachwerkhäuser um einen kleinen Marktplatz. Wer im Schlosshotel Braunfels direkt am Markt übernachtet, spürt die Geschichte des Ortes, ohne in einem künstlichen Themenpark zu landen. Von hier aus lässt sich alles zu Fuß erkunden.

Das Schloss Braunfels befindet sich seit fast 800 Jahren im Besitz der Familie von Oppersdorff zu Solms-Braunfels und wird noch heute bewohnt. Hinter seiner romantischen Silhouette verbirgt sich ein über Jahrhunderte gewachsener Mix aus Baustilen. Eine Führung durch die Innenräume lohnt sich unbedingt, um die prunkvolle Ausstattung und die Ahnengalerie aus nächster Nähe zu sehen.

Hinter den Schlossmauern führen Wanderwege wie der Lahn-Dill-Bergland-Pfad in dichte Wälder und über offene Höhen – eine Landschaft, die wohltuend unaufgeregt und still bleibt. Zum Abendessen serviert das Restaurant Solms-Schloss regionale Küche, die auf ehrliche Zutaten setzt und genau die Sättigung bietet, die man nach einem Tag an der frischen Luft braucht.

Unser Tipp: Im Braunfelser Kurpark Herrengarten bilden uralte Bäume einen kreisrunden Lindendom. Die Kronen sind so dicht gewachsen, dass ein fast geschlossener Naturraum entstanden ist – ein stiller, eigentümlicher Ort direkt unter freiem Himmel.

Weilburg: Schifffahrtstunnel und Kristallhöhle

Nur ein paar Kilometer weiter zeigt Weilburg ein ganz anderes Bild. Die riesige Schlossanlage zieht sich hoch über der Lahn durch die Altstadt und wirkt deutlich weitläufiger. Unten am Flussufer verbirgt sich ein technisches Kuriosum: Der Schifffahrtstunnel von 1847 führt knapp 200 Meter mitten durch den Mühlberg. Noch heute gleiten dort Kanus und kleine Boote durch die Dunkelheit unter dem Berg hindurch. Wer noch tiefer eintauchen will, besucht im Ortsteil Kubach die Kubacher Kristallhöhle – Deutschlands einzige Schauhöhle dieser Art, deren 30 Meter hohe Kuppel von funkelnden Kristallen gesäumt ist.

Besuchergruppe mit Helmen steht in der Halle der Kubacher Kristallhöhle unter einer hohen, kristallbesetzten Kuppel
Unter der 30 Meter hohen Kuppel der Kubacher Kristallhöhle. Foto: HA Hessen Tourismus, Roman Knie

Idstein: Kurzurlaub im Fachwerk

Eine Dreiviertelstunde nordwestlich von Frankfurt ändert sich das Gefühl: Idstein entschleunigt ab dem ersten Moment. Rund um den Marktplatz mit dem reich verzierten Killingerhaus und dem massiven Hexenturm ist ein Fachwerkensemble aus vier Jahrhunderten lückenlos erhalten geblieben. Die Altstadt wirkt dabei nicht wie eine Museumskulisse, sondern bleibt durch kleine Läden und Cafés ein belebtes Viertel.

Der Höerhof ist der passende Ankerpunkt für das Wochenende. Das ehemalige Renaissancegebäude verbindet historische Mauern mit zeitgemäßem Hotelkomfort. Besonders der abgeschirmte Innenhof lädt dazu ein, das Frühstück bis in den späten Vormittag auszudehnen. Kulinarisch setzt der Höerhof auf eine gehobene Landhausküche mit regionalen Akzenten. Da die Stadt selbst kompakt ist, bleibt viel Zeit für das Umland.

Fachwerkfassade des Hotels Höerhof in der Altstadt von Idstein mit Treppengiebel und Kopfsteinpflaster
Der Höerhof in Idstein: ein Renaissancebau als Hotel. Foto: Michael Hohmann (Top Magazin Frankfurt)

Wanderwege wie der Schinderhannes-Steig führen durch die Wälder und über Höhen, die einen weiten Blick über den sogenannten Goldenen Grund bieten.

Unser Tipp: Der rekonstruierte Schlossgarten unterhalb des Residenzschlosses bietet zwischen Rosenbeeten und Kräutern selbst an belebten Wochenenden einen stillen Rückzugsort.

Bad Orb: Sole, Therme und Spessart-Blicke

Knapp eine Stunde östlich von Frankfurt, inmitten der bewaldeten Hänge des Spessarts, findet sich Bad Orb. In der Altstadt reihen sich Fachwerkhäuser, kleine Läden und Cafés aneinander. Mitten im Kurpark steht das gewaltige Gradierwerk: Wasser rieselt über Schwarzdornwände und hüllt die Umgebung in einen feinen Solefilm. Dieser salzige Geschmack auf den Lippen macht den Spaziergang am Orbbach so besonders – ein kurzer Moment Meeresluft, bevor direkt hinter dem Park die Hügel des Spessarts beginnen. Direkt nebenan bietet die Toskana Therme mit ihrem „Liquid Sound“-Konzept Entspannung im warmen Solewasser bei Unterwasserklängen und Farblicht.

Kuppelbau der Toskana Therme in Bad Orb in der Abenddämmerung, davor das beleuchtete Außenbecken
Solewasser unter Kuppeln: die Toskana Therme in Bad Orb. Foto: Ollertz Architekten

Als Unterkunft dient die Neumühle in Wartmannsroth. Die restaurierte Mühle liegt direkt an der Fränkischen Saale und verbindet historisches Gebälk mit modernem Wellness-Komfort. Das Rauschen des Flusses am Gebäude ist hier Teil der Atmosphäre und unterstreicht die Idylle des Hauses. Wer am Morgen Bewegung sucht, folgt dem Spessartbogen hinauf zum Wartturm auf dem Molkenberg, von dem aus der Blick weit über den Spessart bis zum Vogelsberg reicht.

Unser Tipp: Der Golf-Club Bad Orb/Jossgrund bei Villbach liegt auf einer Anhöhe und bietet weite Panorama-Blicke über die hügelige Waldlandschaft.

Naheland: Rote Felsen und Riesling

Das Naheland überrascht mit einer Wucht, die man hier nicht erwartet. Am Rotenfels bricht die Erde einfach weg: 200 Meter tief stürzt die rote Wand senkrecht zum Fluss ab. Es ist die höchste Steilwand Deutschlands nördlich der Alpen. Wer auf der Vitaltour direkt an dieser Abbruchkante läuft, schaut weit über die bewaldeten Höhen. Unten im Kurpark von Bad Münster am Stein weht eine salzige Brise durch die Gradierwerke – ein Hauch von Meeresluft mitten im Hügelland.

Die rote Steilwand des Rotenfels erhebt sich über dem Ort Bad Münster am Stein-Ebernburg im Nahetal
Bad Münster am Stein-Ebernburg am Fuß der Rotenfels-Steilwand. Foto: Jörg Braukmann

Wellness-Wochenende in Bad Sobernheim

Für ein Wellness-Wochenende bietet Bad Sobernheim den perfekten Rückzugsort. Eingebettet in eine weitläufige Parkanlage präsentiert sich das traditionsreiche Bollants Spa im Park als stilvolles Adults-Only-Refugium – samt großzügiger Saunalandschaft, deren Panoramafenster den Blick auf das angrenzende Wildgehege freigeben. Für den kulinarischen Ausklang sorgt das Restaurant Villa im historischen Hermannshof mit einer ambitionierten Gourmetküche, die konsequent über das gewohnte Wellness-Niveau hinausgeht.

Paar in Handtüchern blickt aus dem Fenster der Hubertus-Waldsauna auf weiße Hirsche im Wildgehege
Mit Blick ins Wildgehege: die Hubertus-Waldsauna im Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim. Foto: Bollants Spa im Park

Weingüter an der Nahe und in Rheinhessen

Dass die Region beim Wein ganz oben mitspielt, beweist das Weingut Dönnhoff in Oberhausen an der Nahe. Weil der Boden hier auf engstem Raum ständig wechselt, schmecken die Rieslinge prägnant und absolut eigenständig.

Auch das nahe Gut Hermannsberg in Niederhausen steht für Rieslinge mit ausgeprägtem Terroirprofil und lädt in seiner Vinothek zu Verkostungen mit Blick in die Weinberge ein. Wer bleiben möchte, findet im ehemaligen Gutsdirektorenhaus von 1910, heute einem liebevoll renovierten Gästehaus, exklusive Zimmer und Suiten inmitten der Reben. Für Entdeckungstouren durchs Nahetal können Gäste zudem E-Bikes mieten, die direkt am Gut bereitstehen.

Auf dem Rückweg lohnt ein Abstecher ins benachbarte Rheinhessen: Das Weingut von Jochen Dreissigacker in Bechtheim setzt einen modernen Kontrapunkt zu den traditionsreichen Nahe-Betrieben.

Unser Tipp: Ein Besuch der Klosterruinen auf dem Disibodenberg, wo einst Hildegard von Bingen lebte – ein stiller, fast verwunschener Ort mitten im Grünen.

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