Ständig die Brille greifbar haben, um im Supermarkt die Packungsaufschriften zu entziffern, im Winter mit beschlagenen Gläsern kämpfen oder Kontaktlinsen regelmäßig wechseln: Das ist bei vielen Menschen heute nicht mehr nötig, sagt Prof. Dr. Mehdi Shajari. In die Praxis des Augenarztes in der Junghofstraße kommen daher immer mehr Patienten, denen es neben ihrer Gesundheit auch darum geht, mehr Freiheit und Komfort im Alltag zu haben.
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Das Behandlungszimmer ist hochmodern ausgestattet. Große Bildschirme, datenbasierte Diagnostikgeräte, neueste Laser von Zeiss – Spitzentechnologie hat in der Augenheilkunde Einzug gehalten und sie verändert. Neueste Verfahren sorgen dafür, dass Eingriffe immer schonender werden und dass damit das Risiko der Behandlung extrem gesunken ist. „Wir Ärzte wägen immer Nutzen und Risiko ab. Je geringer das Risiko ist, desto mehr können wir machen“, betont Mehdi Shajari, Professor für Augenheilkunde und Chirurg mit eigenen Praxisräumen im Arztzentrum verifyMED mitten in der Frankfurter Innenstadt.
Vor 20 bis 30 Jahren hätten die Patienten für eine Linsenoperation noch stationär behandelt werden müssen, sagt er. „Früher hat man bei Grauem Star etwa gewartet, bis Sie so gut wie gar nichts mehr sehen konnten, weil das Risiko bei der Operation hoch war. Heute kann man frühzeitiger operieren“, nennt er ein Beispiel.
Der medizinische Fortschritt hat nicht nur große Vorteile für Patienten mit Augenkrankheiten gebracht. Immer mehr kommt er auch Brillenträgern zugute, die für mehr Komfort beim Sport, auf Reisen oder bei der Arbeit gerne auf das Hilfsmittel verzichten würden. „Bei vielen können wir eine komplette Brillenfreiheit herstellen“, sagt Professor Shajari, sowohl bei Kurz- und Weitsichtigkeit als auch bei einer Hornhautverkrümmung.
„Bei vielen unserer Patienten steht die Lebensqualität heute mehr im Fokus als das rein Medizinische.“
Prof. Dr. Mehdi Shajari
„Sogar Alterssichtigkeit, die vor 20 Jahren noch kaum behandelbar war, können wir mittlerweile korrigieren. Und es ist möglich, mehrere Sehfehler gleichzeitig zu behandeln.“ Das funktioniere nicht bei allen Menschen, räumt er ein. Bei gewissen Personen sei es nicht möglich, ganz auf eine Brille zu verzichten, doch bei vielen schon. „Wir sind weg von einer rein medizinischen Indikation hin zu einer Indikation, bei der die Lebensqualität im Fokus steht.“
Linsentausch oder Augenlaser in Frankfurt?
Die moderne Augenmedizin bietet zwei unterschiedliche Optionen, eine solche Brillenfreiheit zu erreichen. Der Arzt müsse im Einzelfall entscheiden, ob er eine Augenlaser-Behandlung vornehme oder einen Linsentausch. „Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile“, betont Shajari, daher könne er keine pauschale Empfehlung für ein Verfahren geben. Es hänge beispielsweise davon ab, wie lang das Auge oder wie dick die Hornhaut ist. Der Augenarzt entscheidet daher immer individuell. „Man muss schauen, welches das beste Verfahren für den Patienten ist, der mir gegenüber sitzt. Das ist wie bei Kleidung von der Stange, die auch nicht so gut passen kann wie ein Maßanzug.“
Dass der Chirurg diesen Fokus auf eine individuelle Behandlung auch in seinem engsten Umkreis umsetzt, zeigen zwei Beispiele: „Ich habe vor vier Wochen meine Mama operiert wegen ihrer Weit- und Alterssichtigkeit. Sie hat einen Linsentausch bekommen, weil eine ausgeprägte Weitsichtigkeit, wie sie sie hatte, mit dem Laser nicht so gut zu behandeln ist.“ Einer seiner ältesten Freunde sei dagegen fast zur selben Zeit wegen einer Kurz- und Alterssichtigkeit zu ihm gekommen. „Eine Kurzsichtigkeit kann man sehr gut mit dem Laser behandeln. Das Risiko bei einem Linsentausch wäre bei dem Freund erhöht gewesen, daher habe ich seine Augen gelasert.“
„Es gibt viele Optionen dafür, dass man die meisten Menschen brillenunabhängiger machen kann.“
Prof. Dr. Mehdi Shajari
Realistische Erwartung an die Brillenfreiheit
Die neueste Technologie unterstützt ihn bei seiner Arbeit. „Die Lasersysteme an sich haben sich sehr entwickelt, sodass man heute etwas lasern kann, was vor 20 Jahren noch undenkbar war.“ Bei Alterssichtigkeit könne dem einzelnen Auge beispielsweise heute eine ganz andere Tiefenschärfe gegeben werden. Ähnliche Fortschritte hätten auch die Linsensysteme gemacht. „Früher haben Linsen sehr starke optische Phänomene, etwa Lichtringe, verursacht, vor allem abends beim Autofahren. Mittlerweile sind solche Phänomene deutlich reduziert.“ Das Risiko, dass es störe, sei relativ gering, betont der Augenarzt, „wenn man die Linse beim richtigen Patienten einsetzt.“
Doch Professor Shajari warnt trotz aller technischen Fortschritte auch davor, dass die Patienten zu viel erwarten. „Wenn jemand mit Sehfehler zu mir kommt und sagt, ich möchte nach der Korrektur perfekt in der Ferne, in der mittleren Distanz und in der Nähe sehen und es soll alles gestochen scharf sein, dann muss ich sagen, das ist physikalisch nicht möglich.“ Durch das Lasern oder einen Linsentausch sehe der Patient zwar zu 100 Prozent, aber das vorhandene Licht werde nur verteilt, wenn auch auf einem sehr hohen Niveau. „Das ist etwas anderes, als wenn wir drei Brillen haben für die unterschiedlichen Abstände, denn mit Brille wird das gesamte Licht auf einen Punkt fokussiert und dadurch erscheint das Bild heller, manchmal sogar klarer.“
Auch bei diesem Aspekt müsse wieder individuell entschieden werden: „Der Patient muss wissen, was ihm wichtiger ist, die Freiheit von der Brille bei guter bis sehr guter optischer Qualität oder aber eine exzellente optische Qualität bei Brillenabhängigkeit.“
Dr. Vision: Renommierter Augenarzt für Frankfurt

Den Patienten vor einem Eingriff über solche Dinge ehrlich aufzuklären, istdem Augenarzt sehr wichtig, damit dieser die für ihn beste Entscheidung treffen kann. „Ein Architekt, der immer einen exakt geraden Strich erkennen muss, ist vielleicht eher auf die besondere Schärfe angewiesen“, nennt er ein Beispiel aus seiner langjährigen Erfahrung. Denn bevor Prof. Dr. Mehdi Shajari seine Praxis in der Innenstadt vor drei Jahren eröffnete, war er Oberarzt der Abteilung für Refraktiv- und Linsenchirurgie an der Frankfurter Universitätsaugenklinik. Auch vorher hat er schon viele Augenoperationen vorgenommen.
Nachdem er sein Studium an der Goethe-Universität Frankfurt sowie an der Columbia and Cornell University in New York City abgeschlossen hatte, absolvierte er seine Facharztausbildung an der Frankfurter und schließlich an der Münchner Universitäts-Augenklinik. „Ich war in meinem dritten Jahr als Assistenzarzt schon Funktionsoberarzt in München und habe entsprechend zu einem sehr frühen Zeitpunkt bereits komplexe Operationen an Linsen und Hornhaut erlernt und vorgenommen“, erzählt er.
Heute lehrt er selbst an der Klinik für Augenheilkunde der Goethe-Universität und ist zudem als Gutachter tätig. Dabei achtet er stets darauf, seine Profession allgemeinverständlich zu vermitteln. Dass ihm das gelingt, zeigen die mehr als 100.000 Menschen, die ihm auf verschiedenen sozialen Kanälen folgen, wenn er kurz und verständlich Tipps zum Sehsinn, dem wichtigsten Sinn des Menschen, gibt, oder dazu, wie man trockene Augen verhindert. Im Internet ist er längst als „Dr. Vision“ bekannt. Das Magazin „Focus“ listet ihn zudem 2026 zum wiederholten Male als Top-Mediziner Deutschlands, unter anderem für die Korrektur von Sehfehlern und die Behandlung des Grauen Stars, auf. Denn natürlich kommen auch Patienten mit schwersten medizinischen Befunden zu ihm, die er dann im voll ausgestatteten OP-Zentrum operiert.
In seiner Praxis arbeitet Prof. Dr. Mehdi Shajari auch mit Künstlicher Intelligenz, nicht nur in der Praxissoftware, auch etwa für Linsenberechnungen. „Wir sind mittlerweile eine Arztpraxis und ein IT-Unternehmen“, sagt er lachend. Wer davon profitiert, sind seine Patienten. Schließlich lautet seine Philosophie: „Gerade beim Sehorgan sollte man keine Kompromisse eingehen.“ Er selber werde sein Leben lang sicher keine Brille tragen, betont er zudem: „Mir ist der Aspekt Freiheit wichtiger.“
Weitere Informationen unter: www.drvision.de
