Sie macht die Menschen mobil, ist ein echter Jobmotor und bildet eine wichtige Säule beim Erreichen der Klimaziele: die Mobilitätswirtschaft. In der traditionsreichen Frankfurter Paulskirche hat die Branche erstmals den „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ vergeben.
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Unter Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer fand im Rahmen des Deutschen Mobilitätskongresses die festliche Verleihung statt. Der Ort des Festakts war nicht zufällig gewählt: Frankfurt – der wichtigste Verkehrsknoten Deutschlands. In der traditionsreichen Frankfurter Paulskirche kam das „Who is Who“ von Deutschlands Mobilmachern zusammen und würdigte besondere Leistungen der Branche.
Hochkarätige Jury
Die Jury bildete die komplette Breite der Mobilitätswirtschaft ab. Vertreterinnen und Vertreter der Automobilwirtschaft waren ebenso dabei wie solche aus der ÖPNV-Branche, der Luftverkehrswirtschaft und der Wissenschaft mit Professorinnen und Professoren namhafter deutscher Universitäten. Die hochkarätige Jury setzte sich zu gleichen Teilen aus Vertreterinnen und Vertretern der Verkehrs- und Mobilitätswirtschaft sowie der Wissenschaft zusammen. Und sie hatte es sicherlich nicht leicht.
Die Preise
Denn beworben hatten sich Unternehmen, Einzelpersonen und Projekte mit ihren innovativsten Leuchtturmprojekten. Die Leistungsfähigkeit der deutschen Mobilitätsbranche stellte laut Jury am besten die NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH unter Beweis, die für MobiData BW, ein Daten- und Serviceportal zur Bündelung und Veröffentlichung von verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätsdaten ausgezeichnet wurde.
Außerdem wurden zwei Sonderpreise vergeben: Der Sonderpreis Corona ging an das Hanauer Unternehmen Heraeus Noblelight GmbH für Soluva Air V: UV-Luftdesinfektion für Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel. Den Sonderpreis „Persönlichkeit“ erhielt der Gießener Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. (em.) Gerd Aberle für sein den Mobilitätsbereich prägendes hohes persönliches und fachliches Engagement.
Herausragende Leistungen im Verkehrsbereich
Die Preise haben über die Grenzen der Branche hinweg hohen ideellen Wert. Der „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ stärkt das Ansehen der deutschen Mobilitätswirtschaft im In- und Ausland, er würdigt und wertschätzt herausragende Leistungen im Verkehrsbereich. Denn schließlich stünde Deutschland ohne die Branche buchstäblich still. Gleichzeitig mahnen Staus, Emissionen und Klimaschutzziele die Mobilitätswirtschaft zu raschem Handeln – und zu ebendiesen herausragenden Innovationsleistungen – an.
Innovatives Design für innovative Verkehrsprojekte
Das „Gesicht“ des Innovationspreises der deutschen Mobilitätswirtschaft entstand 2020. Der Förderkreis der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft hatte gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung in Offenbach einen Gestaltungswettbewerb unter Studierenden ausgelobt. Durchgesetzt hat sich der Entwurf der Studentin Diane Häfner.
Der Deutsche Mobilitätskongress als Rahmen
Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V. (DVWG) veranstaltet gemeinsam mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und in Kooperation mit der Messe Frankfurt den Deutschen Mobilitätskongress. In diesem Jahr fand der Branchentreff bereits zum siebten Mal in Frankfurt am Main – dem zentralen Verkehrsknoten Deutschlands – sehr erfolgreich mit mehreren hundert Teilnehmenden statt.
