In einer Phase des technologischen und demografischen Wandels hat Dr. Arne Weick im April den Vorstandsvorsitz der Frankfurter Sparkasse übernommen. Der erfahrene Banker hat einen klaren Auftrag: das regional tief verwurzelte Haus durch digitale Transformation und den gezielten Einsatz von KI zukunftsfähig aufzustellen – ohne dabei die persönliche Kundennähe und die Gewinnung junger Talente aus dem Blick zu verlieren.
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Mit einer Rekord-Bilanzsumme von 23,4 Milliarden Euro (2025) festigt die Frankfurter Sparkasse ihre Position als eine der bedeutendsten Sparkassen Deutschlands. Seit über zwei Jahrhunderten ist sie tief in der Mainmetropole verwurzelt – und dabei weit mehr als ein Finanzdienstleister: Sie ist Nachbarin, Partnerin und Wegbegleiterin. Mit ihrem Stammsitz an der Neuen Mainzer Straße, mitten im Bankenviertel, sowie dem dichtesten Filialnetz der Region prägt sie das finanzielle und gesellschaftliche Leben der Stadt wie kaum ein anderes Institut.
Rund 800.000 Kunden und 1.600 Mitarbeitende vertrauen dem Haus in allen Lebenslagen – oft über Generationen hinweg. Ob Privatkunden, Mittelstand oder Institutionen: Sie alle schätzen die Sparkasse als erfahrene Beraterin auf Augenhöhe. Über ihr weitreichendes Mäzenatentum und gemeinnützige Stiftungen engagiert sie sich für Kultur, Bildung und Soziales. Sie bleibt damit der verlässliche Anker für ein lebenswertes Frankfurt und eine starke Region.
Arne Weick wird neuer Vorstandsvorsitzender
Seit April 2026 führt Dr. Arne Weick diese Tradition fort. Sein Auftrag: das Erbe aus über zwei Jahrhunderten Banking bewahren und das Institut zugleich agil in die Moderne überführen. Gemeinsam mit seinem Vorstandsteam, Andrea Kilian und Dr. Sven Matthiesen, gestaltet er den digitalen Wandel und gibt Antworten auf die drängenden strategischen Fragen unserer Zeit.
Dass er dabei in große Fußstapfen tritt, betont er selbst. Für Dr. Weick ist die neue Verantwortung nicht nur eine berufliche Herausforderung, sondern eine persönliche Bereicherung und ein hochspannendes neues Kapitel.
Wer genauer hinschaut, erkennt: Seine Berufung an die Spitze des Traditionshauses ist keine Überraschung, sondern der logische Schritt einer Institution, die auf interne Expertise und klare Nachfolgeplanung setzt.
Seit seinen Teenagerjahren ist Arne Weick in Frankfurt zuhause. Nach dem Studium an der Goethe-Universität blieb er der Stadt auch während seiner gesamten Karriere treu. Das Banker-Handwerk lernte er von der Pike auf, von der Ausbildung bis zum Vorstandsvorsitz, und baute seine Expertise über verschiedene Stationen kontinuierlich aus. Ein echter „Sparkässler“ ist er seit 20 Jahren, seit seinem Wechsel von der Konzernmutter Helaba zur Frankfurter Sparkasse. Dem Vorstand gehört er bereits seit 2012 an.
Moderne Führungskultur bei der Frankfurter Sparkasse
In seiner eigenen Laufbahn habe er stets von gestalterischer Freiheit und dem Vertrauen seiner Mentoren profitiert, reflektiert Dr. Weick. Diesen Freiraum möchte er zurückgeben. Dabei setzt er auf Kolleginnen und Kollegen, die Eigenverantwortung als Chance begreifen und mit Leidenschaft exzellente Ergebnisse liefern.

Werte wie Respekt, Fairness und eine gesunde Portion Humor sind für den neuen Vorstandsvorsitzenden die Basis, um auch komplexe Aufgaben mit Freude anzugehen. Dabei fordert er klares Verantwortungsbewusstsein ein, von jedem Einzelnen, auf jeder Ebene.
Ein starkes Symbol für diesen Geist setzte er bereits bei seinem Amtsantritt: In seiner ersten Ansprache bot er der gesamten Belegschaft das „Du“ an. In einem Haus, das so tief von traditionen und gewachsenen Hierarchien geprägt ist wie die Frankfurter Sparkasse, ist das weit mehr als eine Geste. Es ist das authentische Signal eines Mannes, der echte Nähe und eine moderne Zusammenarbeit schaffen möchte.
Digitale Transformation und künstliche Intelligenz
Der Blick nach vorn: Herausforderungen annehmen und zum Vorteil gestalten
Für die Zukunft benennt er einen zentralen Erfolgsfaktor und eine große Unbekannte: „Es muss zügig gelingen, digitalisierte Arbeitsprozesse für Effizienzgewinne zu nutzen – und damit mehr Zeit für die Kunden zu gewinnen“, betont Dr. Weick.
Als größte Unbekannte sieht er den Umgang mit KI: „Sie verursacht eine enorme Bewegung mit starken und schnellen Effekten für die Arbeitswelt. Aber wir können derzeit noch nicht genau greifen, in welcher Geschwindigkeit sich diese Einflüsse auswirken werden. Diese Veränderungen müssen zu einem Erfolg für die Sparkasse und ihre Menschen – seien es Kunden oder Mitarbeitende – werden“, fordert Weick.
Bei allem digitalen Wandel bleiben jedoch die ureigenen Stärken des Hauses im Fokus: Nähe, das Persönliche, die enge Beziehung zu Kunden und Mitarbeitenden, das dichte Filialnetz ebenso wie die regionale Verankerung und das Engagement fürs Gemeinwohl.
Zukunftsweisende Projekte der Frankfurter Sparkasse
Um die Brücke zwischen jahrhundertealter Tradition und moderner Urbanität zu schlagen, investiert das Institut gezielt in innovative Präsenz-Konzepte und zielgruppenspezifische Angebote direkt in der Mainmetropole.
Neuer Flagship-Standort an der Hauptwache 1
„Ganz in diesem Sinne verstehen wir auch unsere Investition in unseren neuen und modernen Standort an der Hauptwache 1“, unterstreicht Weick. „Wir haben uns ganz bewusst diesen Ort ausgesucht, im pulsierenden Zentrum der Stadt. Ab Mitte 2028 wollen wir den Menschen hier ein vielfältiges Angebot auch jenseits von Finanzdienstleistungen machen. Und wir laden ausdrücklich alle Frankfurterinnen und Frankfurter ein. Als unsere Gäste, nicht nur als Kundschaft.“

Nachwuchsförderung und die Marke 069NXT
Dass die Frankfurter Sparkasse nicht nur Tradition bewahrt, sondern Zukunft aktiv gestaltet, bewies sie eindrucksvoll mit der jungen Marke „069NXT“. Marke und Produktangebot entstanden im engen Dialog mit jungen Menschen, speziell zugeschnitten auf unter 30-Jährige. Der Erfolg bei der Neugewinnung junger Kunden zeigt: Auch hier trägt der Dialog auf Augenhöhe Früchte.
Ein Thema liegt dem neuen Bankchef dabei besonders am Herzen: junge Menschen davon zu überzeugen, dass die Frankfurter Sparkasse eine hochattraktive Arbeitgeberin ist – mit spannenden Aufgabenfeldern, guten Entwicklungschancen und fairen Bedingungen.
„Der permanente Austausch mit unseren Nachwuchskräften und mit jungen Menschen in Schulen und Unis, die sich fragen, wohin ihr beruflicher Weg sie führen soll, ist enorm spannend und sehr wichtig für uns“, betont Weick. „So lernen wir immer wieder von den nächsten Generationen: wie sie ticken, was sie von uns erwarten – als Finanzdienstleisterin, aber auch als Arbeitgeberin. Denn eins ist klar: Für die nächsten 200 erfolgreichen Jahre sind sie entscheidend. Als Kundinnen und Kunden, aber auch als kluge Köpfe in unserem Unternehmen.“
