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Cyber Security: Gegen Hacker in die Offensive

Am 19. Juli starteten keine Flieger mehr vom Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg. Das Uni-Klinikum Schleswig-Holstein verschob Operationen. BMW und Siemens unterbrachen ihre Produktion. An vielen Stellen in Deutschland herrschte Chaos. Diesmal waren keine Hacker schuld. Ein Fehler beim Software-Update eines IT-Sicherheitsunternehmens für Windows-Geräte verursachte die Störung. Die Verluste gehen in die Milliarden. Die digitale Infrastruktur ist verwundbar. In Deutschland arbeiten IT-Fachleute, Strafverfolger, Forscher und Manager daran, das Netz besser vor Cyberattacken zu schützen.

Nach dem Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) ist die Cyberkriminalität im vergangenen Jahr kräftig weiter gestiegen. Die Zahl der erfassten Delikte schnellte um satte 28 Prozent nach oben. Der Branchenverband Bitkom beziffert den direkt durch Cyberangriffe verursachten gesamtwirtschaftlichen Schaden auf 148 Milliarden Euro.

Es gibt zwar noch kleine Betrüger, die über eine simple Phishing-SMS Geld abkassieren. Doch der Trend ist ein ganz anderer. Cyberkriminelle nehmen gleich die ganze Gesellschaft ins Visier und nutzen die verbreiteten IT-Schwachstellen. Die Angriffe sind kaum zu zählen.

Angriff mit vielen Rechnern

Das BKA hat einige Zwischenfälle aus dem Jahr 2023 aufgelistet, die von DDoS-Angriffen (Distributed-Denial-of-Service) verursacht wurden. Bei DDoS-Offensiven agieren die Übeltäter mit einer Vielzahl von Rechnern. Netzwerk-Ressourcen werden mit massenhaftem Junk Traffic überlastet, sodass Websites nicht mehr abrufbar sind. Anfällige IT-Infrastrukturen hebelt man mit Schadprogrammen (Maleware) aus und stiehlt die Daten. Um schnell wieder handlungsfähig zu werden, zahlen viele Betroffene Erpressungsgeld, auch wenn die Polizei dringend davon abrät. Die Dunkelziffer bei diesen Vorfällen ist sehr hoch.

Flughäfen und andere Logistikeinrichtungen sind beliebte Ziele der Angreifer. Bei einem Verkehrsverbund kam es im März 2023 zu Verschlüsselungen der Systeme und zu Einschränkungen im Betriebsablauf. Unter anderem konnte das 49-Euro-Ticket eine Weile nicht verkauft werden. Durch eine Aktion im September war eine Hochschule vorübergehend weder per E-Mail noch über die Homepage erreichbar.

Infrastruktur lahmlegen

Im Oktober erwischte es einen IT-Dienstleister. 72 Kommunen stürzten in Turbulenzen. Unter anderem klappte die Koordination von Rettungskräften nicht mehr reibungslos. Etliche Ämter verloren den Zugriff auf ihre Datenbanken. Führerscheine konnten nicht mehr ausgestellt und Trauungen mussten verschoben werden.

Auch das Gesundheitswesen war Gegenstand zahlreicher digitaler Übergriffe. Wie im Dezember, als ein Kryptotrojaner die Software einer Hospitalgesellschaft gekapert hatte. Über die Ransomware wurden die Arbeiten auf den Intensivstationen und in der Radiologie mehrerer Krankenhäuser erheblich beeinträchtigt. Die Kommunikation per Telefon und E-Mail war zeitweise unmöglich.

Die Finanzbranche stand das ganze Jahr über unter starkem Feuer. IT-Gangster arbeiten nicht nur auf eigene Rechnung. Sie bieten Dritten, die wirtschaftliche Konkurrenten oder staatliche Rivalen schädigen möchten, ihre kriminellen Dienste gegen entsprechende Bezahlung an.

Werden Hacker von Russland oder China gesteuert, sind sie Teil eines globalen Kampfes, um westliche Demokratien zu schwächen.

Russland und China im Hintergrund

Werden Hacker von Russland oder China gesteuert, sind sie Teil eines globalen Kampfes, um westliche Demokratien zu schwächen. Sie stoßen selbst in abgeschottete Netze von Militär, Rüstungsindustrie oder Luft- und Raumfahrt vor, um strategisch wichtige Informationen aufzuspüren.

für solche Hochsicherheitsbereiche gibt es Unternehmen wie die GSPS-Group im bayerischen Altenmünster. Sie verfügt über stressresistente Mitarbeiter, die mit extremen Situationen und typischen Bedrohungsszenarien vertraut sind. So bringt der Leiter der Division „Cyber Security“ eine Menge Erfahrung aus der neuen Bundeswehr-Teilstreitkraft „Cyber und Informationsraum“ mit ein.

„Das sind Fähigkeiten, die es auf dem zivilen Markt so nicht gibt“, erklärt Sven Boedewig, Partner der GSPS-Group, gegenüber dem Top Magazin. Das militärische Erkennen und Abwehren von Cyberangriffen unterscheide sich grundlegend von der privatwirtschaftlichen Welt und basiere auf bewährten militärischen Verfahren. „Wir definieren die Gefahrenlage und bieten Lösungen “, konstatiert er. Um weiche Stellen zu finden, führe man als White-Hat-Hacker mit guten Absichten auch Angriffe auf die IT-Systeme in NATO-Staaten durch. „Erst wenn wir ein System nicht knacken können, dann ist es wasserdicht“, zieht Boedewig ein selbstbewusstes Fazit.

Red-Team und Penetration Tests

Auch die 2014 gegründete NSIDE Attack Logic verfolgt einen offensiven, nicht nur technischen Ansatz. Das Unternehmen mit Sitz im Münchner Technologiezentrum fokussiert sich auf staatliche Behörden und klassische Kunden aus der Wirtschaft, darunter einige Dax-Konzerne. Von den angebotenen „Red-Team und Penetration Tests“ der Firma versprechen sich internationale Finanzinstitutionen, Versicherungen, Medienkonzerne, Pharma- und Energieunternehmen, Mittelständler und Regierungsstellen eine radikale Aufklärung, wo ihre Einfallstore liegen könnten. „Wir stellen alles auf den Prüfstand“, beschreibt CEO Sascha Herzog das Vorgehen.

„Die Kunden schätzen uns, weil wir einen realistischen Ansatz bieten“, berichtet er. Das erreiche oft Schmerzgrenzen. Die Attacken in einem „Red-Team Test“ erfolgten unangemeldet. Nur ganz wenige Entscheider in den jeweiligen Unternehmen seien eingeweiht. Es sei ein Vorteil, nicht an interne Strukturen und Hierarchien gebunden zu sein. Wie man sich verdeckt in ein Unternehmen einschmuggele, das wisse NSIDE.

Die Angreiferrolle übernehmen

„Wir versetzen uns in die potentiellen Angreifer und überlegen, wie und wo ein hoher oder irreparabler Schaden angerichtet werden kann“, teilt Herzog mit. Grundsätzlich müssten Schlüsselkomponenten und kritische Geschäftsprozesse sehr sorgsam geschützt werden.

„Wenn Firmen bei Personenkontrollen nachlässig oder vertrauensselig sind, macht man es Angreifern sehr leicht“, betont er. Von innen sei die IT-Sicherheitsstruktur stark verwundbar. „Da es zum Beispiel böswillige Insider aus IT-Abteilungen gibt, ist es sinnvoll, die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter zu überprüfen, die an den Schaltstellen sitzen.“ Der „Faktor Mensch“ spiele eine zentrale Rolle.

NSIDE verfolgt genau, wie aktuelle Hackergruppen operieren. Informationen zu Angriffsmöglichkeiten seien oft öffentlich verfügbar, warnt der Cyber Security-Experte. Mit Umsicht könnten die Unternehmen die Wahrscheinlichkeit schon im Vorfeld verringern, dass sie kompromittiert würden oder von Datenlecks und Datenmissbrauch im Darknet betroffen seien. Sascha Herzog zitiert den antiken Militärphilosophen Sun Tzu: „Wenn Du den Feind kennst und Dich selbst kennst, brauchst Du den Ausgang keines Kampfes zu fürchten.“

IT-Schwachstellen analysieren

Haya Schulmann vom Institut für Informatik der Frankfurter Goethe-Universität gehört zu den führenden internationalen Persönlichkeiten, die die Netzwerk- und Computersicherheit zu ihrer wissenschaftlichen Passion gemacht haben. Sie analysiert Schwachstellen in der IT und den IT-Protokollen, die sich für feindliche Interventionen eignen wie das Daten-Hijacking. Dass Angreifer die Kommunikation zwischen den DNS (Domain Name System) Servern trotz Verschlüsselung lesen können, hat sie in ihren Forschungen dargelegt.

Prof. Dr. Haya Schulmann vom Institut für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt ist Expertin in Sachen Cyber Security (Foto: Farideh Diehl)
Prof. Dr. Haya Schulmann vom Institut für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt ist Expertin in Sachen Cyber Security (Foto: Farideh Diehl)

Um die wunden Punkte zu diagnostizieren, entwickelte sie erfolgversprechende Werkzeuge. Vor drei Jahren erhielt Schulmann den deutschen IT-Sicherheitspreis für „Cache Test“, eine Cybersicherheitslösung zum Schutz von Internet-Infrastrukturen. Damit können Hersteller und Betreiber automatisiert ihren IT-Schutz gegen Cache-Poisoning-Angriffe testen. „Das soll verhindern, dass arglose Website-Besucher verdeckt in perfider Absicht umgeleitet werden, um sensitive Daten und Passwörter abzufischen“, sagt sie.

„Der IT-Sektor verändert sich rasant. Wir müssen ständig passende Antworten auf neue Gefährdungen finden, dabei hilft die KI.“ – Prof. Dr. Haya Schulmann, Institut für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt

KI hilft der Cyber Security

„Der IT-Sektor verändert sich rasant. Wir müssen ständig passende Antworten auf neue Gefährdungen finden“, mahnt die vielfach ausgezeichnete Professorin. Dabei helfe Künstliche Intelligenz. Die Signatur von schon einmal tätig gewordenen Angreifern könne beispielsweise automatisch ermittelt werden.

Für Unternehmen sei es ratsam, einen Verantwortlichen für Cyber Security zu benennen. Sie empfiehlt, „regelmäßig die Alarmbereitschaft zu trainieren, wie das auch beim Brandschutz üblich ist“. Man müsse vorbereitet sein, Backups durchführen und die Daten separat speichern. Spezialisierte IT-Dienstleister hinzuziehen, sei keine Schande.

„Das Klima für Cybersicherheitsforschung ist in Deutschland noch schwierig“, bedauert Haya Schulmann. Die Vereinigten Staaten machten es deutlich besser. Dabei sei auch hierzulande reichlich IT-Wissen vorhanden. Noch fehle mitunter die richtige Einstellung, findet sie. „In den USA wird jeder, der eine IT-Schwachstelle entdeckt, mit Geld belohnt. Bei uns muss man eher mit einer Klage rechnen.“

Auch die Industrie im Visier

Schon längst steht auch die Industrie im Fokus der Cyberkriminellen. Die Schnittmengen zwischen den Operativen Technologien (OT) und IT-Systemen wachsen stetig. Die Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt in ihrem Cyber Security Experience Center an der Friedrich-Ebert-Anlage in Frankfurt, dass in der Industrie 4.0 neben enormen Chancen auch hohe Risiken stecken.

„Gäste lernen bei uns anhand eines integrierten Ökosystems, was in vernetzten Industrieumgebungen so alles passieren kann. Fällt etwa ein Kraftwerk aus, sieht man hautnah, welche Auswirkungen das auf kritische Infrastruktur haben kann. “ – Dr. Oliver Hanka, Cyber Security & Privacy Industrial & Product Security PwC

„Als wir den Showroom erstmalig in Israel vor sechs Jahren eröffneten, hatten viele noch gar nicht auf dem Schirm, wie digital angreifbar auch die Industrie geworden ist“, erzählt Dr. Oliver Hanka. Der PwC-Partner ist unter anderem für technologiebetriebene IT/OT-Sicherheitsstrategien verantwortlich. „Gäste lernen bei uns anhand eines integrierten Ökosystems, was in vernetzten Industrieumgebungen so alles passieren kann.“ Seit 2022 ist die Präsentation in Frankfurt zu sehen.

Gasdruckregel- und Messanlagen (GDRMA) erhöhen den Druck des Erdgases für den Transport und reduzieren ihn am Ende der Verteilung. Im Cyber Security Experience Center von PwC in Frankfurt zeigt uns Dr. Oliver Hanka, wie solche Anlagen angreifbar sein können. (Foto: Top Magazin Frankfurt)
Gasdruckregel- und Messanlagen (GDRMA) erhöhen den Druck des Erdgases für den Transport und reduzieren ihn am Ende der Verteilung. Im Cyber Security Experience Center von PwC in Frankfurt zeigt uns Dr. Oliver Hanka, wie solche Anlagen angreifbar sein können. (Foto: Top Magazin Frankfurt)

Er führt uns in einen Raum ganz oben im Tower 185, in dem sich unter anderem ein Industrieroboter, eine Wasseraufbereitungsanlage, eine Gasdruckregel- und Messanlage und ein Gebäudemanagementsystem befinden. Sogar ein computergesteuertes Logistikzentrum ist simuliert worden.

PwC sensibilisiert für die Gefahr

Auf einem Bildschirm wird in Echtzeit übertragen, wo auf der Welt gerade Hacker groß angelegte Angriffe durchführen. Der promovierte Elektroinformationstechniker deutet auf das Modell eines Hybridkraftwerks, das alle anderen Exponate mit Strom versorgt. „Fällt ein Kraftwerk aus, sieht man hautnah, welche Auswirkungen das auf kritische Infrastruktur haben kann.“

Die Folgen sind mitunter katastrophal. 2015 waren in der Ukraine mehr als 200.000 Menschen von einem Stromausfall betroffen, den Hacker verursacht hatten. Auch die größte Öl-Pipeline der USA legten Cyberkrieger 2022 lahm.

Weltweit sind über drei Millionen Industrieroboter im Einsatz. Übernehmen Hacker die Steuerung solcher Maschinen, kann dies nicht nur Produktionsabläufe stören, sondern ebenfalls Menschenleben gefährden. Das wird im Cyber Security Experience Center anschaulich demonstriert. (Foto: Top Magazin Frankfurt)
Weltweit sind über drei Millionen Industrieroboter im Einsatz. Übernehmen Hacker die Steuerung solcher Maschinen, kann dies nicht nur Produktionsabläufe stören, sondern ebenfalls Menschenleben gefährden. Das wird im Cyber Security Experience Center anschaulich demonstriert. (Foto: Top Magazin Frankfurt)

Im Kleinen wird hier in Mainhattan zwischen Hauptbahnhof und Messe sichtbar, wie dunkle Mächte über Maschinen die Macht erlangen können. Die Demonstration erschreckt. Ein Roboterarm schwenkt aus und trifft einen Dummy mit Helm am Kopf, der einen Industriearbeiter darstellt. Nebenan sind zwei Wasserbehälter außer Kontrolle geraten und stehen vor dem Überlaufen. Statt ein paar Kilowatt zeigt die elektronische Anzeige von wenigen Solardach-Panels eine Strommenge an, die der eines Kraftwerks entspräche. Auch das Gebäudemanagement-System dreht plötzlich durch. Die Aufzugsanlage ist manipuliert worden. Die Fahrstühle erreichen nicht mehr die vorgesehenen Stockwerke.

„Im Idealfall werden Cyberangriffe durch effektive Abwehrmaßnahmen so aufwendig und teuer, dass sich das Ganze nicht mehr lohnt.“ – Dr. Oliver Hanka, Cyber Security & Privacy
Industrial & Product Security PwC

Niemand ist machtlos

„Unsere Szenarien machen jedem deutlich, welche Störungen möglich sind“, erklärt Hanka. Er rät, potenzielle Angriffsflächen detailliert zu untersuchen und effektive Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. „Im Idealfall werden Cyberangriffe dadurch so aufwendig und teuer, dass sich das Ganze nicht mehr lohnt.“ Weder Unternehmen noch Einrichtungen der kritischen Infrastruktur seien ohnmächtig. Es würden gute IT-Lösungen auf dem Markt angeboten, die so etwas verhindern könnten. PwC helfe dabei, das jeweils passende Produkt zu finden.

Wie digital angreifbar die Industrie geworden ist, zeigt auch das Beispiel der überlaufenden Wasserbehälter (Foto: Top Magazin Frankfurt)
Wie digital angreifbar die Industrie geworden ist, zeigt auch das Beispiel der überlaufenden Wasserbehälter (Foto: Top Magazin Frankfurt)

Noch müsse bei OT- und IT-Fachkräften das Gefahrenbewusstsein weiter geschärft werden, stellt der PwC-Manager fest. „Die Trennung der Sparten ist nicht mehr zeitgemäß.“ Beide Seiten müssten eng kooperieren, um Unregelmäßigkeiten im Maschinenverhalten rechtzeitig zu erkennen.

Operation Endgame

Das Bewusstsein für die Gefahren im Netz wächst in Deutschland. Auch die Polizei ist alarmiert. Im Mai hat das BKA zusammen mit der hessischen Generalstaatsanwaltschaft den „bisher größten Schlag gegen Cyberkriminelle“ verkündet. Unter dem Namen „Operation Endgame“ schalteten die Ermittler sechs der einflussreichsten Botnetze aus.

Weltweit hatten ferngesteuerte Programme Computersysteme infiziert. Mehr als 100 Server sowie 1.300 Domains wurden beschlagnahmt. Gegen zehn Beschuldigte erließ man Haftbefehle. Allein bei einem einzigen Verdächtigen wurde ein Vermögen in Höhe von 69 Millionen Euro eingefroren. An dem internationalen Ermittlungsverfahren waren etliche europäische Länder und die USA beteiligt.

Die Gruppen verwendeten „Dropper“, die sicherstellen sollten, dass keine Anti-Viren-Software den Infiltrationsprozess behindert. Doch die Polizei, die mehr und mehr IT-Spezialisten beschäftigt, war den Cyberkriminellen auf den Fersen. Nach Ansicht von BKA-Vizepräsidentin Martina Link hat der Erfolg der Strafverfolgungsbehörden das Vertrauen der Underground-Economy in ihr kriminelles Business nachhaltig erschüttert.

Wichtige Tipps zur Cyber Security

Zwei- oder Mehrfaktor-Authentifizierung (2FA/MFA)

Schützen Sie Ihre Konten, indem Sie 2FA oder MFA verwenden. Dabei wählen Sie aus verschiedenen Sicherheitsfaktoren:
Wissen: Benutzernamen, Passwörter oder PINs.
Besitz: Geräte wie Tokens oder Authentifizierungs-Apps wie der Microsoft Authenticator auf Ihrem Smartphone.
Biometrie: Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

VPN nutzen

Wenn Sie viel unterwegs sind und fremde Netzwerke verwenden, greifen Sie auf ein Virtual Private Network (VPN) zurück. Ein VPN verbirgt Ihre IP-Adresse, sodass Cyberkriminelle oder Internetdienstanbieter nicht sehen können, welche Webseiten Sie besuchen oder welche Informationen Sie im Internet angeben. Der beste VPN-Anbieter laut Stiftung Warentest ist NordVPN.

Nützliche Webseiten

Hasso-Plattner-Institut: Prüfen Sie unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse, ob sensible Daten durch Leaks gestohlen wurden.
Phishing Link Checker von EasyDMARC: Überprüfen Sie, ob ein eingegebener Link sicher ist.
VirusTotal: Hier können neben Links auch Dateien hochgeladen werden, die dann durch eine Datenbank voller Antivirensoftware gejagt und auf Trojaner oder andere Schadsoftware untersucht werden.
Have I been pwned: Hier sehen Sie, ob E-Mail-Adressen, Nutzernamen oder Passwörter bei öffentlichen Sicherheitslecks veröffentlicht wurden.


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