Die Schweizer Artisa-Gruppe steigt in Frankfurt in das Geschäft mit Mikrowohnen ein. Im Gutleutviertel, direkt am Main gelegen, sollen bis Sommer 2023 insgesamt 330 möblierte Wohnungen zum Preis einer traditionellen Mietwohnung entstehen.
Den niedrigen Grundpreis der mit einem Smart-TV, einer Küche, Fußbodenheizung und WLAN-Anschluss ausgestatteten Micro Apartments ermögliche man, indem man konsequent auf Digitalisierung setze. Anmietung, Einchecken sowie die Nutzung verschiedener Services sollen via App erfolgen. „Wir schaffen komfortable Wohnungen, die mit hochwertigen Materialien und Geräten ausgestattet sind. Die Mieter fühlen sich in diesem tollen Ambiente in einer neuen Stadt schnell wohl“, betont Holger Hagge, Leiter der deutschen Niederlassung der Artisa Group.
Zudem würde man den Austausch der Gäste, wie der Immobilienentwickler seine Mieter nennt, untereinander fördern. Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss sowie Tagungsräume und Co-Working-Möglichkeiten sollen für eine familiäre Atmosphäre sorgen. Gedacht ist das Konzept aber nicht nur für mobile Arbeitnehmer oder Freiberufler, sondern auch für Studenten, Singles, Paare, die erste Erfahrungen im Zusammenleben machen oder Großeltern, die sich länger um ihre Enkel kümmern möchten. „Wir realisieren City Pop für die Bedürfnisse von morgen. So ermöglichen wir nachhaltiges Leben mit zeitgenössischem Design und zu erschwinglichen Kosten“, so Hagge weiter.
Neben Frankfurt will die Gruppe ihr Konzept auch in weiteren Topstädten und einigen Universitätsstädten wie Aachen oder Nürnberg etablieren. Europaweit sollen bis zum Jahr 2025 insgesamt 15.000 Wohnungen realisiert werden.
