HomeHealth & BeautyGesundheitstrend Longevity: Länger und gesünder leben

Gesundheitstrend Longevity: Länger und gesünder leben

Ewige Jugend – das ist der Traum vieler Menschen. Und viele tun bereits einiges dafür, möglichst lange bei bester Gesundheit zu leben. Daraus ist ein Trend entstanden, der unter dem Begriff Longevity seinen Ursprung in den USA hat. Auch in Europa findet er immer mehr Anhänger.

Gerade erfolgreiche Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens ein Vermögen aufgebaut und einen gewissen Einfluss erlangt haben, lassen den Gedanken, dass ihre Zeit auf Erden begrenzt ist, oft nur ungern zu. Immer mehr von ihnen investieren daher einen Teil ihrer Kraft und ihres Kapitals in die Gesundheit. Was zunächst mal nach persönlichem Engagement klingt, ist längst zum gesellschaftlichen Trend geworden, und hat einen Namen: Longevity – abgeleitet von den lateinischen Worten „longus“ für lang und „vita“ für Leben.

Es bedeutet also nichts anderes als Langlebigkeit und steht für den Gedanken, seine durchschnittliche Lebenserwartung zu erhöhen. Sie liegt in Deutschland aktuell, bezogen auf die Jahre 2020/2022, bei neugeborenen Jungen bei 78,3 Jahren. Mädchen werden danach im Durchschnitt 83,2 Jahre alt. Sie ist laut dem Statistischen Bundesamt damit heute mehr als doppelt so hoch als vor rund 150 Jahren. Und sie dürfte weiter steigen. Viele Menschen streben mittlerweile danach, länger zu leben, ihre Zellen im besten Falle zu „verjüngen“, die geistige und körperliche Fitness bis ins hohe Alter zu bewahren – und damit auch ihre Lebensqualität.

Mehr als Lifestyle-Trend

Die Ansätze dazu sind unterschiedlich. Es beginnt damit, wenn Menschen sich gesünder ernähren. Der Verzicht auf Tabak und Alkohol, ausreichend Schlaf, die Vermeidung von Stress und regelmäßiger Sport sowie viele soziale Kontakte gelten heute als Garant für ein gesünderes Altern. Doch Longevity ist kein reiner Lifestyle-Trend. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich seit Langem damit, und das in den unterschiedlichsten Disziplinen – von der Genetik bis zu den Sozialwissenschaften.

David A. Sinclair, einer der Päpste der Longevity-Szene, hat mit seinem 2019 erschienenen Buch „Das Ende des Alterns“ einen neuen Ansatz dazu geliefert, wie das Altern betrachtet werden kann und vielleicht auch sollte. Und er ist nicht irgendwer – der australische Biologe ist seit 2005 Professor am Institut für Genetik und Direktor des Paul F. Glenn Center zur Aufklärung der biologischen Mechanismen des Alterns an der Harvard Medical School in Cambridge. Als Forscher hat er die Funktion wichtiger Signalmoleküle aufgeklärt, die das Leben von Hefen, Würmern und Mäusen deutlich verlängern.

David A. Sinclair gilt als einer der größten Experten der Longevity-Szene (Foto: Wikipedia)
David A. Sinclair gilt als einer der größten Experten der Longevity-Szene (Foto: Wikipedia)

Zunächst mal stellt er in seinem Buch fest, dass wir zwar große Fortschritte bei der Verlängerung der Lebenserwartung gemacht haben. Nicht aber bei der Gesundheitsspanne, also der Lebenszeit, die Menschen frei von Krankheiten bleiben. Die Menschen werden zwar immer älter, sind dadurch aber auch länger krank.

Sinclair sieht die einzige Ursache für das Altern in einem Informationsverlust – nicht im Code der DNA, sondern im sogenannten Epigenom, der Sammlung chemischer Veränderungen in der DNA eines Menschen, die bestimmen, welche Teile ein- oder ausgeschaltet werden. Also quasi in der Software unseres Erbgutes. Verlieren wir mit zunehmendem Alter Informationen im Epigenom, führt es nach seiner Darstellung dazu, dass Zellen ihre Identität verlieren und es zu Krankheiten kommt.

„Ich halte Altern für eine Krankheit. Ich glaube, dass man es behandeln kann.“ – Prof. Dr. David A. Sinclair

Fasten & Kältetherapie

Für ihn ist Altern daher kein natürlicher Prozess. Seine Schlussfolgerung: Die Medizin sollte aufhören, die Symptome des Alterns zu bekämpfen. „Ich halte Altern für eine Krankheit. Ich glaube, dass man es behandeln kann.“ Und natürlich erläutert er auch, wie das gehen könnte. Er selbst habe sein biologisches Alter um zehn Jahre zurückgedreht, gibt er an. Dafür habe er unter anderem seinen Lebensstil verändert.

Die praktischen Tipps, die er gibt, beginnen mit dem Naheliegenden: einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung mit viel Gemüse und wenig Fleisch. Der Verzicht auf Kalorien sei ebenfalls gesundheitsfördernd, etwa in Form von Intervallfasten. Aktuelle Studien der Columbia University in New York und der Universität Köln belegen tatsächlich ebenfalls, dass sich eine gesunde Ernährung und Kalorienreduktion langfristig positiv auf die Zellen auswirken.

„Das Ende des Alterns“ - Die revolutionäre Medizin von morgen von Prof. Dr. David A. Sinclair und Prof. Matthew D. LaPlante 512 Seiten, Dumont Buchverlag (Foto: Dumont)
Das Ende des Alterns “ – Die revolutionäre Medizin von morgen von Prof. Dr. David A. Sinclair und Prof. Matthew D. LaPlante 512 Seiten, Dumont Buchverlag (Foto: Dumont)

Auch Sport, also die intensive Belastung des Körpers, und seien es nur zehn Minuten am Tag, würden dabei helfen, sagt Sinclair. Insgesamt geht es ihm darum, dass bestimmte „Langlebigkeitsgene“ Stress ausgesetzt werden sollen, der sie aktiviert, etwa durch körperliche Bewegung, vorübergehendes Fasten, aber auch proteinarme Ernährung und Erhitzung oder Unterkühlung. Er selbst habe sich sogar in eine Kältetherapiekammer begeben, berichtet er. Auch anderen rät er dazu, sich regelmäßig, aber mit Mäßigung Kälte auszusetzen. „Ähnlich wie beim Fasten, so stellt sich der größte Nutzen wahrscheinlich auch hier ein, wenn man bis dicht an die Grenze geht, aber nicht darüber hinaus. Unterkühlung ist nicht gut für die Gesundheit.“

„Unser ganzes Leben in der thermoneutralen Zone zu verbringen, ist kaum von Nutzen. Unsere Gene haben sich nicht für ein Leben im verwöhnten Komfort entwickelt.“ – Prof. Dr. David A. Sinclair

Auch Wärme, also regelmäßige Saunagänge, hält Sinclair für durchaus wirksam, kann allerdings dafür keine belastbaren wissenschaftlichen Studien nennen. „So oder so ist klar: Unser ganzes Leben in der thermoneutralen Zone zu verbringen, ist kaum von Nutzen. Unsere Gene haben sich nicht für ein Leben im verwöhnten Komfort entwickelt.“ Hin und wieder ein wenig Stress, tue vermutlich schon viel Gutes.

„Der Jungbrunnen“ von Lucas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1546 (Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider)
„Der Jungbrunnen“ von Lucas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1546 (Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider)
„Der Jungbrunnen“ von Lucas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1546 gilt zu Recht als ein Meisterwerk seiner Zeit und darüber hinaus. Es zeigt den mythischen Jungbrunnen, der die verlorene Jugend zurückbringt. Ein Thema, das im 16. Jahrhundert viele Zeitgenossen mit Sehnsucht erfüllte. Alte und gebrechliche Frauen werden über steinige Wege zum Jungbrunnen geführt. Die Verwandlung im Wasser beginnt und die verjüngten Frauen steigen am anderen Ende aus dem Brunnen. Frisch gekleidet begeben sie sich zu einer fröhlichen Tafelrunde mit Tanz. Der Brunnenstock verrät das Geheimnis des Jungbrunnens: Venus und Amor stehen für die Liebe. Aber warum waren am Jungbrunnen nur Frauen? Der Arzt und Schriftsteller François Rabelais, ein Zeitgenosse Cranachs, der das Bild im Alter von 74 Jahren malte, meinte dazu: „Die Männer verjüngen sich im Umgang mit jungen Frauen“. So jedenfalls sah man es im 16. Jahrhundert …

Vielversprechende chemische Substanzen wie das Diabetesmedikament „Metformin“ oder das Immunsuppressivum „Rapamycin“ führt Sinclair ebenfalls an. Mit der Einnahme von Rapamycin möglichst kurzfristig in der Jugend beschäftigt sich seit einiger Zeit auch das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln als „derzeit vielversprechendstes Anti-Aging-Mittel“. Sinclair hält es für wahrscheinlich, dass es in naher Zukunft eine routinemäßige Impfung von Säuglingen gegen Alterungsprozesse geben könnte.

Derzeit ist er optimistisch, dass die Fortschritte in unserem Verständnis, wie man den Alterungsprozess verlangsamen kann, bedeuten, dass „jemand, der 150 Jahre alt werden könnte, bereits geboren wurde“. Sinclairs Theorie hat in der Fachwelt viele Debatten ausgelöst. Doch er ist damit nicht allein. Namhafte US-Mediziner und -Biogerontologen scheuen sich mittlerweile nicht zu sagen, dass es möglich ist, das Altern für immer zu beenden.

Ein Markt mit Zukunft

In der US-Wirtschaft ist Longevity längst als neuer Markt etabliert. Schon 2013 gründete Google „Calico Life Sciences“, ein Biotechnologieunternehmen, das Methoden gegen das Altern entwickelt und Krankheiten, die erst im hohen Alter auftreten, heilbar machen möchte. Auch Jeff Bezos, Sam Altman und andere Tech-Milliardäre haben längt in Longevity investiert. Altman gibt sogar zu, dass er selbst Metformin schluckt, um seinen Alterungsprozess zu verlangsamen.

Eine ganze wissenschaftliche Start-up-Szene hat sich rund um den Trend entwickelt. Und der Markt dafür wächst, wie Dr. Thomas Solbach und Christin Zündorf vom Managementberatungsunternehmen Strategy& betonten. „Die meisten Pharmaunternehmen konzentrieren sich auf die Behandlung von Symptomen des Alterns, indem sie Therapeutika für altersbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf Erkrankungen, Krebs oder Typ-2-Diabetes entwickeln. Eine Reihe von akademischen Wissenschaftlern, Start-ups und Biotech-Unternehmen gehen jedoch noch einen Schritt weiter und konzentrieren sich auf die Ursachen.“ Wenn mehr Akteure des Gesundheitswesens ihren Fokus ebenfalls verlagern sollten, einschließlich wichtiger Interessengruppen wie Versicherer, Regulierungsbehörden und Anbieter, könnte dies den Markt dramatisch verändern, glauben sie.

Gegenwärtig befänden sich allerdings die wenigen Pharmaunternehmen, die begonnen haben, Ressourcen in die Ursachen des Alterns zu investieren, noch in einem frühen Stadium der Forschung und Entwicklung und seien nicht über eine begrenzte Zusammenarbeit bei der Grundlagenforschung zur Langlebigkeit hinausgekommen. Dafür nennen sie zwei Beispiele: Die seit 2014 bestehende R&D-Partnerschaft zwischen AbbVie und Calico Life Sciences zur Entwicklung neuer Therapien für Patienten mit altersbedingten Krankheiten und das Datenanalyse-Joint-Venture, das AstraZeneca seit 2016 mit Human Longevity Inc. unterhält, um Patientenproben aus den klinischen Studien von AstraZeneca zu sequenzieren und zu analysieren.

Anti-Aging 2.0

Doch das Unternehmen sieht eine starke Entwicklung voraus: „Wir gehen davon aus, dass die Forschung und Entwicklung im Bereich der Langlebigkeitstherapeutika in den nächsten fünf bis zehn Jahren erheblich beschleunigt wird, wenn sie von den Pharmaunternehmen als strategische Priorität erkannt wird.“

Auch der aus TV-Formaten bekannte deutsche Investor Frank Thelen glaubt an Longevity. Er investierte in das Start-up Biothrust, das Bioreaktor-Systeme zur Gen- und Zelltherapie entwickelt.

Der Trend Longevity findet weltweit immer mehr Anhänger (Foto: blurcinema007 / Freepik)
Der Trend Longevity findet weltweit immer mehr Anhänger (Foto: blurcinema007 / Freepik)

Was laut Dr. Thomas Solbach und Christin Zündorf von strategy& noch fehlt, ist eine behördliche Zulassung von Anti-Aging-Produkten, die es bisher weltweit nicht gibt. „Eine gesetzliche Anerkennung würde dazu beitragen, öffentliche Mittel freizusetzen und die Grundlagenforschung zu beschleunigen, was wiederum die Entwicklung und Vermarktung sicherer und wirksamer Therapeutika für Langlebigkeit erleichtern würde.“ Zudem würde sie die ethische Frage klären, wer Zugang zu solchen Therapien haben soll – nur die reichsten Menschen der Welt oder wir alle.

Keine Grenze

Ob die Gene als einziges darüber entscheiden, wie lange wir leben, bleibt derzeit noch umstritten. Inwieweit Umwelteinflüsse unsere Lebenserwartung beeinflussen, ist ein weiteres Forschungsthema. Auch die Frage, wie die Welt mit so viel mehr alten Menschen umgehen soll, spricht Sinclair in seinem Buch an, ohne aber eine Lösung bieten zu können.

„Zu Beginn des nächsten Jahrhunderts wird man über einen Menschen, der mit 122 Jahren stirbt, wahrscheinlich sagen, er habe ein erfülltes, aber nicht sonderlich langes Leben geführt.“ – Prof. Dr. David A. Sinclair

Dennoch ist der Genetiker optimistisch: Die Altersforschung befinde sich heute in einer ähnlichen Phase wie die Krebsforschung in den 1960er-Jahren, sagt er. Doch die Alterung zu bekämpfen, sei viel einfacher als die Heilung von Krebs. Deshalb lautet sein Ausblick: „Zu Beginn des nächsten Jahrhunderts wird man über einen Menschen, der mit 122 Jahren stirbt, wahrscheinlich sagen, er habe ein erfülltes, aber nicht sonderlich langes Leben geführt. Die Frage, wo die Obergrenze liege, stelle sich dann nicht mehr. „Nach meiner Überzeugung gibt es keine.“

Longevity: Bücher und Empfehlungen

Verjünge deine Gene!

„Verjünge deine Gene“ von Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk und Bernhard Hobelsberger (Foto: Gräfe und Unzer Edition)
„Verjünge deine Gene“ von Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk und Bernhard Hobelsberger (Foto: Gräfe und Unzer Edition)

Der junge Forschungszweig der Epigenetik hat den Deckel von der Altersuhr gehoben – und in aktuellen Studien nun sogar den Sprung in die praktische Anwendung geschafft. Genau darum geht es in diesem Buch: Was kann ich ganz konkret tun, um meine Altersuhr zurückzudrehen?

➤ Link zum Buch

Die Verjüngung ist möglich

„Verjüngung ist möglich“ von Nina Ruge und Dr. Dr. med. Dominik Duscher (Foto: Gräfe und Unzer Verlag)
„Verjüngung ist möglich“ von Nina Ruge und Dr. Dr. med. Dominik Duscher (Foto: Gräfe und Unzer Verlag)

Für ihr neues Buch hat Nina Ruge 25 Experten der verschiedensten Fachgebiete zu Rate gezogen und eine Flut aktuellster Studienergebnisse ausgewertet. So ist die Journalistin dem Geheimnis gesunder Langlebigkeit einen weiteren bedeutenden Schritt nähergekommen: Die Grundmechanismen des Alterns zu kennen, eröffnet die Chance, den Hauptschalter umzulegen!

➤ Link zum Buch

How not to age

„How not to age“ von Dr. Michael Greger (Foto: Piper Verlag)
„How not to age“ von Dr. Michael Greger (Foto: Piper Verlag)

Jung bleiben und immer gesünder werden – nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Inspiriert von den Ernährungs- und Lebensgewohnheiten von Hundertjährigen sowie Bewohnern der „Blue Zones“ – den Regionen, in denen die Menschen am längsten leben –, stellt New York Times-Bestsellerautor und Betreiber der nichtkommerziellen Internetseite NutritionFacts.org Dr. Michael Greger einfache, leicht zugängliche und evidenzbasierte Anti-Aging-Strategien vor, die dafür sorgen sollen, dass wir uns sowohl körperlich als auch geistig jung fühlen.

➤ Link zum Buch

Forever young

„Forever young - Der Longevity-Podcast“ von Lanserhof (Foto: Lanserhof)
„Forever young – Der Longevity-Podcast“ von Lanserhof (Foto: Lanserhof)

Was macht ein gesundes Leben aus und wie bleibe ich lange fit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Podcast „Forever Young“ vom Lanserhof. Jeden Donnerstag talken Expertinnen und Experten aus Medizin, Sport, Therapie, Beauty, Ernährung und Nachhaltigkeit. Und wer weiß – vielleicht lässt sich am Ende durch dieses Wissen, ein längeres Leben führen.

www.lanserhof.de/podcast

Bryan Johnson Project Blueprint

Der Longevity-Mix von Blueprint Bryan Johnson ist ein Nahrungsergänzungsmittel (Foto: Bryan Johnson)
Der Longevity-Mix von Blueprint Bryan Johnson ist ein Nahrungsergänzungsmittel (Foto: Bryan Johnson)

Der amerikanische Tech-Entrepreneur Bryan Johnson startete am 13. Oktober 2021 einen Selbstversuch zur Anti-Aging-Forschung, den er „Project Blueprint“ nennt. Dafür beschäftigt er über 30 Mitarbeiter, gibt jährlich über zwei Millionen US-Dollar für seine Gesundheit aus und nimmt über 100 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Mithilfe statistischer Datenauswertung und künstlicher Intelligenz versucht er eine Art Blaupause (engl. Blueprint) für Langlebigkeit zu schaffen. Sein Motto lautet „Don’t die!“, den Tod bezeichnete er, in einem Interview als ein „technisches Problem, das sich lösen lässt“ und verkündete seinen Plan, ewig leben zu wollen. Auf seiner Blueprint-Webseite beschreibt und protokolliert er seine Methoden ausführlich. Auch eigene Supplements lassen sich hier erwerben.

www.blueprint.bryanjohnson.com


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