ZDK-Präsident Jürgen Karpinski erhält zum 70. Geburtstag einen hessischen Löwen von CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg.
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski erhält zum 70. Geburtstag einen hessischen Löwen von CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg.

Seine Liebe zum Auto bestehe schon seit Kindesjahren, scherzte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Jürgen Karpinski anlässlich der Feier seines 70. Geburtstages. Ein Freund habe ihn mit 6 Jahren dazu angestiftet, die Luft aus einem Reifen von Nachbars Auto zu lassen. Und auch heute begeistere er sich noch immer für den Heckspoiler eines Porsche 911 oder breite Alufelgen.

„Jürgen Karpinski hat mehr für den Diesel gekämpft als alle Autohersteller zusammen.“ – Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk

250 geladene Gäste aus der gesamten Republik kamen in das von ihm noch immer geführte VW Autohaus, um bei zart geschmorten Ochsenbäckchen und Tatar vom Angus Ring zu gratulieren.

Darunter auch IHK-Präsident Ulrich Caspar, Handwerkspräsident Bernd Ehinger, Polizeipräsident Gerhard Berrewill sowie der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag Staatsminister a.D. Michael Boddenberg. Dieser beschrieb Karpinski in seiner Ansprache als personifizierte soziale Marktwirtschaft. Denn bei allem wirtschaftlichen Erfolg habe er immer auch das Gemeinwohl im Blick.

Bundesinnungsmeister und VDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk lobte den Jubilar als Mann der Tat und betonte: „Jürgen Karpinski hat mehr für den Diesel gekämpft als alle Autohersteller zusammen.“

Dem pflichtete auch Wirtschaftsdezernent Markus Frank bei, der – wohl in Anspielung auf die jüngste Sperrung des Mainufers – betonte, dass es einer modernen Verkehrspolitik nicht genüge, einfach eine Straße zu sperren. Damit sei erst einmal gar nichts gewonnen und abgesehen von ein paar Anwohnern würde die Stadt leiden.

Mobilität höre eben nicht am Flughafen auf und es sei „quatsch“ zu glauben, dass Handwerker mit dem Werkzeugkasten in die U-Bahn steigen. „Klüger als blinder Aktionismus ist es, Jürgen Karpinski zuzuhören“, empfahl Frank und legte dem Magistrat der Stadt eine Werkstattstunde mit dem ZDK-Präsidenten nahe.

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