Markus Fein neuer Intendant der Alten Oper (Foto: Kammerer)
Markus Fein neuer Intendant der Alten Oper (Foto: Kammerer)

Wechsel an der Spitze: Zum 1. September tritt Markus Fein sein Amt als Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt an. Er folgt damit auf Stephan Pauly, der nach gut acht Jahren Frankfurt verlassen hat und zum 1. Juli zum Wiener Musikverein wechselte.

Die Alte Oper in Frankfurt startet mit einem neuen Intendanten und unter coronabedingten Einschränkungen in die nächste Spielzeit. Dr. Markus Fein, der 1971 in Frankfurt geboren wurde, kehrt ab Herbst zurück von Schwerin in seine Geburtsstadt. „Ich werde mit meiner Familie in Sachsenhausen wohnen und freue mich sehr auf Frankfurt.“

Vor seinem Amtsantritt in Frankfurt war der promovierte Musikwissenschaftler Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Zu den beruflichen Stationen des gebürtigen Frankfurters, der Angewandte Kulturwissenschaften, Musikwissenschaften und Kunstgeschichte studierte, gehört zudem die Intendanz der Niedersächsischen Musiktage sowie die künstlerische Leitung von Deutschlands ältestem Kammermusikfestival, den „Sommerlichen Musiktagen Hitzacker“. Als Programmplaner und Dramaturg arbeitete Markus Fein für die Berliner Philharmoniker.

„Die Alte Oper ist ein fantastisches Haus der Möglichkeiten“

Sein Amt tritt der neue Intendant in turbulenten Zeiten an. „Was die Programmgestaltung betrifft“, sagt Fein, „hatte mein Vorgänger ja eine großartige Spielzeit 2020/21 konzipiert. Für die ersten Monate der neuen Saison gilt es jetzt allerdings, vieles davon an die aktuelle Situation anzupassen. Aber die Alte Oper ist ein fantastisches Haus der Möglichkeiten. Auch jetzt, bei allen coronabedingten Einschränkungen, lässt sich hier viel gestalten und realisieren. Man blicke nur auf das facettenreiche Programmangebot im September und Oktober, das wir kurzfristig in den vergangenen Wochen konzipiert haben.“

Oberbürgermeister Peter Feldmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Alten Oper, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Intendanten. „Es ist ein Glück für Frankfurt“, sagt der Oberbürgermeister, „dass wir einen so erfahrenen Intendanten für die Leitung der Alten Oper gewinnen konnten, der das in den vergangenen Jahren stets bestens geführte Haus auf seine ganz eigene Weise prägen wird.“

Auch Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig freut sich auf die Zusammenarbeit mit Fein: „Wer das Wirken von Markus Fein in den vergangenen Jahren in Mecklenburg-Vorpommern verfolgt hat, kennt ihn als engagierten Planer und Macher, der stets nah an den Menschen ist und das Publikum immer wieder mit neuen, originellen Formaten überrascht.“

Fein betreibt seine neue Arbeit mit Herzblut: Noch vor seinem Amtsantritt am 1. September hat er zusammen mit dem Team der Alten Oper innerhalb kürzester Zeit ein coronagerechtes Herbstprogramm entwickelt.

Nach mehrmonatiger coronabedingter Schließung öffnet die Alte Oper Anfang September wieder mit einer deutlich verringerten Besucherzahl. Aufgrund der Abstandsregelungen können im Großen Saal 600, im Mozart Saal 200 Gäste Platz nehmen, normalerweise hat die Alte Oper eine Gesamtkapazität für 2400 Besucher. Alle Konzerte finden ohne Pause statt. Zudem müssen die Besucher Hygienemaßnahmen beachten.

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