Das Kuratorium des Theodor-W.-Adorno-Preises unter Vorsitz der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig hat getagt und die Filmregisseurin Margarethe von Trotta zur Preisträgerin des Jahres 2018 erkoren.

Die 1942 geborene Regisseurin sei „eine der großen Filmemacherinnen unserer Zeit“, teilte das Kuratorium am Mittwoch mit. „Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen Frauen, die sich den Brüchen und Zumutungen ihrer jeweiligen Zeit mit großer Intelligenz, persönlicher Stärke und einem dezidierten Willen zur Veränderung der gesellschaftlichen als auch politischen Verhältnisse stellen“, so das Kuratorium in seiner Begründung weiter.

Von Trottas zahlreiche Filme sind allesamt starken Frauen gewidmet, deren Leben für den Dienst an der Menschheit geprägt war. Für „Die bleierne Zeit“ wurde sie 1981 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Es folgten filmische Porträts großer historischer Gestalten wie Rosa Luxemburg, Hildegard von Bingen oder Hannah Arendt.

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main vergeben. Er erinnert an den Philosophen Theodor W. Adorno und würdigt hervorragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film. Übergeben wird der Preis am 11. September, dem Geburtstag Theodor W. Adornos, in der Paulskirche.

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