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Die Skyline Frankfurts wird bald um einen weiteren markanten Bau reicher sein. An der Taunusanlage 9-10 mitten im Bankenviertel entsteht ein 155 Meter hoher Büroturm.

Umschlossen von der Marienstraße sowie auf einer Insel gegenüber den Zwillingstürmen der Deutschen Bank liegend, erhält er den Namen „Marienturm“. Es soll ein zeitlos elegantes Gebäude werden, das über rund 42.500 Quadratmeter verteilt auf 37 Stockwerke verfügt.

Angeschlossen wird das sogenannte „Marienforum“, das sich mit seinen zehn Geschossen zur Mainzer Landstraße hin orientieren und im sechsten Stock über eine große Dachterrasse verfügen wird.

Das Marienforum
Das Marienforum

Hochtief wird beide bauen und bestätigte heute ein Auftragsvolumen von zirka 138 Millionen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2018 geplant. Mit dem Commerzbank-Turm und dem Messeturm hat Hochtief bereits die höchsten Gebäude Frankfurts erstellt und zählt nach eigenen Angaben weltweit zu den führenden Hochhausbauern.

Der Marienturm wird 155 Meter messen.
Der Marienturm wird 155 Meter messen.

Bereits vor drei Jahren hatte das Büro Müller Reimann aus Berlin im Rahmen eines Architekturwettbewerbs den Zuschlag für das von Pecan Development entwickelte Hochhaus erhalten. Auch Frankfurter Büros wie KSP Jürgen Engel und Meixner Schlüter Wendt hatten sich an der Ausschreibung beteiligt.

Für die Mieter und Besucher des Marienturms werden einige Annehmlichkeiten eingerichtet, unter anderem ein Business-Concierge-Service, Valet Parking, ein Lunch-Restaurant und eine Espressobar mit Kiosk. Außerdem sind eine Kindertagesstätte und ein Fitness-Studio geplant.

An der westlichen Marienstraße wird ein öffentlicher Platz mit Bäumen und einem Gastronomiebetrieb mit Sommergarten entstehen, der den Namen Marienplatz tragen soll.

Um die Verkehrsbelastung zu reduzieren, wird die Stadt zusätzlich einen ampelgesteuerten Fußgängerüberweg über die Taunusanlage bauen und eine Aufwertung der Wallanlagen vornehmen. Mit dem Projekt am Marienplatz profitiert Frankfurt nicht nur von mehr Büro- und Wohnflächen, auch das Stadtbild wird im Zuge der Neugestaltung verbessert. (ba)

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