Günther Hoffmann, Johannes Beermann und Ferdinand Heide begutachten das Modell, welches zeigt, wie das Areal der Bundesbank zukünftig aussehen könnte.
Günther Hoffmann, Johannes Beermann und Ferdinand Heide begutachten das Modell, welches zeigt, wie das Areal der Bundesbank zukünftig aussehen könnte.

Mehr Grün, die Mitarbeiter zentralisiert an einem Ort und eine stärkere Eingliederung in das Frankfurter Stadtleben. Das will die Deutsche Bundesbank in den kommenden Jahren erreichen. Das neue Konzept für das Areal wurde vom Architekturbüro Heide erstellt, welches den Architekturwettbewerb der Bundesbank für sich entscheiden konnte. Dafür haben sich die Architekten viel einfallen lassen.

Die Deutsche Bundesbank soll schöner werden. Nicht nur neue Gebäude sind geplant, auch ein grüner Campus wird die Fläche vor dem Betonbau bald einladender erscheinen lassen. Das sieht zumindest der Entwurf des Architekturbüros von Ferdinand Heide vor, der sich gegen fünf andere Entwürfe durchsetzen konnte.

Der Entwurf bilde nun die Basis für die weitere Planung, wie Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Bundesbank, mitteilt. Das Konzept sieht vor, dass das markante Hauptgebäude der Bundesbank unangetastet bleibt. Drei hohe scheibenförmige Gebäude sollen auf dem Areal entstehen, allesamt gleich hoch und zueinander geometrisch ausgerichtet. Der Campus soll weitestgehend autofrei bleiben, große Grünflächen sowie weitere Neubauten entstehen. Hier werden die 5.000 Mitarbeiter der Bundesbank unterkommen, die derzeitig auf andere Standorte verteilt sind.

Drei 60-m-Gebäude sollen die Bundesbank-Zentrale ergänzen.
Drei 60-m-Gebäude sollen die Bundesbank-Zentrale ergänzen. (Entwurf: Heide Architekten)

Bereichern will Ferdinand Heide das gesamte Areal durch ein Logistikzentrum, eine Kindertagesstätte, ein Pressezentrum und verschiedene Sportstätten. Günther Hoffmann, Vorsitzender des Gestaltungsrates der Bundesbank, berichtet, der Entwurf von Ferdinand Heide habe sowohl durch die Umsetzungsmöglichkeiten des Sicherheitskonzeptes der Bundesbank wie auch durch weitere Faktoren überzeugt.

1500 Parkplätze stehen den Mitarbeitern in einer zweigeschossigen Tiefgarage dann zur Verfügung. Ferdinand Heide und die Deutsche Bundesbank werden nun an der Entwicklung des Gesamtkonzeptes weiterarbeiten, doch noch in diesem Jahr will die Bundesbank einen oder mehrere weitere Architekturwettbewerbe für die Gestaltung und Detailplanung der Neubauten ausloben.

Als grobes Ziel zur Fertigstellung des gesamten Unterfangens nennt Beermann das Jahr 2027. Im Rahmen einer Ausstellung wird die Deutsche Bundesbank bis zum 26. Januar in ihrer Zentrale in der Wilhelm-Epstein-Straße 14 die sechs Entwürfe der verschiedenen Architekturbüros vorstellen. (nm)

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