Frisches Hackfleisch, Pommes in Erdnussöl und Speck-Milchshakes: Das sind für Fans die großen Pluspunkte der Fast-Food-Kette „Five Guys“. Auch Barack Obama schwört darauf. Bald gibt es all das in Frankfurt.

McDonald’s und Burger King bekommen Konkurrenz. Und zwar richtig große. Five Guys, die US-Burgerkette, auf die auch der frühere US-Präsident Barack Obama schwört, kommt nach Deutschland.

Im Herbst soll der erste Laden eröffnen. Auch der Standort steht schon fest: Auf der Zeil entsteht das erste deutsche Restaurant, das 150 Gästen Platz bieten soll.

Five Guys Frankfurt soll auf der der Zeil eröffnen.
Five Guys Frankfurt soll auf der der Zeil eröffnen.

Ein bis drei weitere Läden soll in Deutschland geben. Favorisierte Standorte seien laut Five-Guys-CEO John Eckbert neben Frankfurt auch München, Köln, Essen und Düsseldorf. Berlin geht demnach leer aus.

Auch in Frankreich, Spanien und Großbritannien will die Burgerkette expandieren. In den USA hat das 1986 gegründete Unternehmen mehr als 1000 Filialen. Seit 2013 gibt es Five Guys in London, seit vergangenem Jahr auch in Paris und Madrid.

Darum ist „Five Guys“ so beliebt

Laut einer US-Umfrage von „The Harris Poll“ ist die Burgerkette Five Guys unter „Millenials“ die beliebteste. Mehr als 1,1 Millionen Likes und 5/5 Sternen kann die Facebook-Seite verzeichnen.

Was die Fans an den Burgern schätzen: Sie werden mit frischem Hackfleisch belegt, statt mit gefrorenen Patties wie bei vielen Konkurrenten. Sie werden im Laden täglich per Hand geformt und zubereitet. Außerdem können Kunden ihre Brötchen individuell mit Gemüse und Soßen belegen lassen. Dafür sind sie etwas teurer.

Ob das Menü von Five Guys auch den Deutschen schmeckt, bleibt abzuwarten. Denn in den USA werden besonders weiche Brötchenhälften verzehrt, die mit doppelt so viel Ei hergestellt werden wie bei uns. Allerdings soll es möglich sein, den Burger – ganz Low-Carb-konform – auch ohne zu Brötchen bestellen. Fleisch, Toppings und Saucen werden stattdessen in ein Salatblatt eingewickelt oder in einer Alu-Schale serviert.

Allergiker aufgepasst: Die Pommes werden nicht in Sonnenblumen-, sondern in Erdnussöl frittiert. Apropos Erdnuss: Diese stehen zur freien Verfügung auf den Tischen; neben Erdnuss-Milchshakes gibts es auch Bacon-Milchskakes im Sortiment – vielleicht nicht jedermanns Geschmack.