Flächendeckendes Internet in Gigabit-Geschwindigkeit soll Frankfurt zur ersten „Gigabit-City” Hessens machen. Das kündigte Kabelnetzbetreiber Unitymedia auf dem hessischen „Breitbandgipfel” an.

Nach Bochum führt Unitymedia nun mit Frankfurt die nächste Großstadt ins Gigabit-Zeitalter. Rund 380.000 Frankfurter Haushalte sowie Unternehmen sollen bis Oktober Zugang zu Gigabit-Geschwindigkeiten erhalten. Dafür will Unitymedia sein glasfaserbasiertes Kabelnetz in Frankfurt mit gigabitfähigen Netzelementen ausstatten und den neuen Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 implementieren, der die Basis für die schnelle Datenübertragung ist.

„Frankfurt bleibt die Internethauptstadt Deutschlands und setzt mit der Internetgeschwindigkeit von 1000 Megabit pro Sekunde einen weiteren Meilenstein ihrer Stadtentwicklung. In Frankfurt befinden sich neben dem größten Internetknoten der Welt auch zahlreiche Rechenzentren. Hohe Bandbreiten ermöglichen Frankfurts Bürgerinnen und Bürger die Teilhabe an der digitalen Welt und den ortsansässigen Unternehmen zukünftiges wirtschaftliches Potenzial“, sagte Oberbürgermeister Feldmann.

„Mit Frankfurt setzen wir konsequent unser Programm zum Gigabit-Netzausbau fort und führen Deutschland ins Gigabit-Zeitalter“, so Unitymedia-CEO Lutz Schüler. „Nach Bochum erhält nun auch Frankfurt extrabreite Datenautobahnen und wird zur schnellsten Internet-Stadt Hessens. Darüber freue ich mich ganz besonders, weil in einer Finanzmetropole wie Frankfurt viele Unternehmen und Privathaushalte auf eine superschnelle Anbindung an die Datenautobahn angewiesen sind.“

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir fügte hinzu, dass im gesamten Bundesland bis zum Jahr 2020 rund 60 Prozent der Haushalte mit Internetanschlüssen bis zu 400 Mbit/s versorgt sein sollen.

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