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Stiller Abschied für das Fritz-Rémond-Theater am Zoo

Stiller Abschied. Volles Haus. Das Fritz-Rémond-Theater am Zoo ist Geschichte. 346 Zuschauer wollten das letzte Stück, „Dinge, die ich sicher weiß“, sehen. Stehende Ovationen – für die Darsteller, besonders aber für Theaterdirektor Prof. Claus Helmer, der aus gesundheitlichen Gründen aufhört. Ex-Planungsdezernent Martin Wentz schnappte sich den beliebten Intendanten und brachte ihn vor die Bühne.

Große Emotionen nach der letzten Vorstellung im Fritz-Rémond-Theater
Große Emotionen nach der letzten Vorstellung im Fritz-Rémond-Theater

Helmer sichtlich gerührt – und still. Reden kann er nicht. Er winkt, formt ein Herz mit seinen Händen. 196 Produktionen hat der Wiener hier auf die Beine gestellt. „Darin stecken 28 Jahre meines Lebens. Das war ein Kind von mir“, sinniert Helmer, der das marode Haus 1995 übernahm. Der heute 79-Jährige rettete es damals vor der Schließung. Jetzt soll hier ein Kinder- und Jugendtheater entstehen.

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