Make-A-Wish - Wunscherfüller Florian Schenk

Dem Immobilienmakler Florian Schenk liegt das Glück schwer erkrankter Kinder am Herzen. Als ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied will er die amerikanische Make-A-Wish Foundation in Deutschland bekannt machen. Die Organisation erfüllt weltweit die Herzenswünsche schwerstkranker Kinder und hat in den USA prominente Förderer wie Barack Obama, die Clintons und die Walt Disney Company. Wir haben mit dem Frankfurter Unternehmer gesprochen und Spannendes darüber erfahren. Von Sabine Börchers

Make-A-Wish Deutschland: Unternehmer und Wunscherfüller Florian Schenk
Make-A-Wish Deutschland: Unternehmer und Wunscherfüller Florian Schenk

„Kinderwünsche kennen keine Grenzen. Das internationale Netzwerk von Make-A-Wish ermöglicht es uns, auch Träume, die zuerst unrealisierbar erscheinen, wahr werden zu lassen“, erzählt Florian Schenk begeistert. Die „beinahe grenzenlosen Möglichkeiten“ der Organisation sind in vierzig Jahren gewachsen und basieren auf einem internationalen Netzwerk aus einflussreichen Persönlichkeiten.

Bei der Gründung des deutschen Büros hat man nach jemandem gesucht, der im Frankfurter Raum gut vernetzt ist und dadurch der Organisation Mehrwert bieten kann. „Durch meine rund 20-jährige Tätigkeit auf dem Frankfurter Immobilienmarkt konnte ich solide Kontakte knüpfen und bin jetzt in der Lage, auf dieses wertvolle Netzwerk zurückzugreifen, um Make-A-Wish mit Unterstützung der Frankfurter Gesellschaft bekannt zu machen.“

Das Top Magazin hat mit einer Willkommens-Kampagne einen Grundstein für die Unterstützung gelegt. „Ich bin begeistert zu sehen, wie viel Dynamik und Rückhalt uns entgegengebracht werden“, sagt Florian Schenk.

Die Magie eines Kinderwunsches

Auch die außergewöhnlichsten Kinderwünsche werden durch das Team von Make-A-Wish wahr gemacht. „Das Besondere unserer Arbeit liegt im engen persönlichen Kontakt der ehrenamtlichen Wunscherfüllungs-Teams mit dem Kind und seiner Familie.

Zusammen begeben wir uns auf die sogenannte „Wish Journey“, die Reise zum wahren Wunsch des Kindes. Dabei versuchen wir, einen Spannungsbogen aufzubauen, der das Kind und sein Umfeld positiv bestärkt, Hoffnung und Freude schenkt und so die Krankheit in den Hintergrund treten lässt“, erklärt Florian Schenk.

Die 14-jährige Christin ist an einem Osteosarkom erkrankt und wünschte sich ein Treffen mit Shawn Mendes
Die 14-jährige Christin ist an einem Osteosarkom erkrankt und wünschte sich ein Treffen mit Shawn Mendes

So wollte ein deutscher Junge bei einem Star-Wars-Dreh dabei sein, was gemeinsam mit den Büros in London und Hollywood realisiert wurde. Er flog nach England, beobachtete dort die Dreharbeiten, lernte das Team kennen – und war überglücklich. „Es gibt einen Fünfjährigen in den USA, der dort nur noch als ‚Batkid‘ bekannt ist“, erzählt Florian Schenk. Für einen Tag wurde San Francisco mit Unterstützung des Bürgermeisters und der Bevölkerung für ihn zu Gotham City.

Schenk sagt, dass es ihn immer wieder fasziniert zu beobachten, wie auch die Erwachsenen von der positiven Energie der Kinderwünsche angesteckt werden. Inzwischen hat Make-A-Wish über 450.000 Wünsche in 40 Ländern erfüllt. In Deutschland hat sich die Stiftung bewusst in Frankfurt niedergelassen, weil das bürgerliche Engagement in der Main-Metropole Tradition hat.

„Mein persönlicher Wunsch ist es, durch dieses Interview möglichst viele neue Helfer für uns gewinnen zu können.“ – Florian Schenk

Das Netzwerk ist entscheidend

In Frankfurt ist die Organisation seit einem Jahr aktiv und hat ihren Sitz als gemeinnützige GmbH bei Schenk & Company im Nordend. Um Make-A-Wish weiter voran zu bringen, möchte Florian Schenk möglichst viele Menschen auf die Arbeit der Organisation aufmerksam machen. Dabei ist man auf Unterstützung angewiesen: So sucht Make-A-Wish nach Spendern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Kontakten zu Krankenhäusern und Ärzten.

„Jede Hilfe ist uns willkommen. Es freut mich, dass ich durch mein Engagement im Aufsichtsrat bei Make-A-Wish gemeinsam mit meinen Kollegen der Gesellschaft etwas zurückgeben kann. Mein persönlicher Wunsch ist es, durch dieses Interview möglichst viele neue Helfer für uns gewinnen zu können.“

Mithelfen unter: www.makeawish.de

 

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