„Geld regiert die Welt“

Minerva Cuevas, „America“; 2003, Entwurf für eine Wandmalerei
Minerva Cuevas, „America“; 2003, Entwurf für eine Wandmalerei

Die Gastkünstlerin Minerva Cuevas aus Mexiko spricht in ihrem Vortrag „Geld regiert die Welt“ im Weltkulturen Museum über ihren Forschungsaufenthalt. Sie beschäftigt sich gezielt mit Objekten, die Wertvorstellungen widerspiegeln, mit der Verwendung von „primitiven“ Währungen und unserer gegenwärtigen rituellen Beziehung zu Geld und Kapital. Ein neues von Cuevas geschaffenes Werk wird als Teil der nächsten Ausstellung des Museums präsentiert. Mit ihren Aktionen, Installationen, Videoarbeiten und Fotografien bewegt sich Minerva Cuevas an der Schnittstelle von Kunst und gesellschaftspolitischer Kritik.

Minerva Cuevas lebt und arbeitet in Mexiko-Stadt. Ihre künstlerische Praxis ist durch sozial engagierte Projekte und ortsspezifische Aktionen gekennzeichnet. Ihre Arbeiten ermöglichen dem Publikum einen Einblick in die Komplexität der wirtschaftlichen und politischen Organisation von sozialen Räumen und zeigen die Lücken in deren Strukturen auf. Minerva Cuevas hatte Einzelausstellungen im Museo de la Ciudad de México (2012), Van Abbemuseum (Niederlande 2008), Kunsthalle Basel (Schweiz 2007) und wirkte an Ausstellungen in folgenden Museen mit, unter anderem: Kunsthaus Bregenz, (Österreich 2013), Centre Pompidou (Paris 2010), Whitechapel Art Gallery (London 2010). Sie erhielt ein DAAD Künstler-Stipendium (Berlin 2004).

Vortrag in Englisch
Mittwoch, 24. Juli, 19 Uhr
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37, Frankfurt

Weitere Informationen unter:
www.minervacuevas.org