Eine Gala-Nacht für die Forschung

Rund 400 geladene Gäste kamen zur sechsten Auflage der Senckenberg Night, der Benefiz-Gala zugunsten der Forschungsarbeit des Museums, organisiert von Präsidentin Beate Heraeus und ihrem Ladies-Team Isabel Alfes, Silvia Corts, Simone Loewen, Petra May, Lisa Mühlmann und Claudia Steigenberger. Diesmal stand der Abend inmitten der Dinosaurier ganz im Zeichen des wohl kostbarsten Guts unserer Erde: Wasser. Moderiert von Thomas Kausch präsentierten Museumsdirektor Prof. Dr. Volker Mosbrugger und Wasserexperte Martin R. Stuchtey faszinierende Erkenntnisse über unseren Wasserverbrauch, etwa dass die Menschen weltweit die unglaubliche Menge von 4.000 Kubikkilometern Wasser benötigten und diese Zahl in 17 Jahren auf 7.000 ansteige.  „Wasser ist die Währung des 21. Jahrhunderts“, erklärte Unternehmensberater Stuchtey. „Der Wassermarkt ist mit rund 500 Milliarden Euro so groß wie der Biermarkt. Aber er ist weniger profitabel. Es wird zu wenig in Wasser investiert.“ Aus diesem Grund wurde den Gästen die Möglichkeit geboten, dies gleich vor Ort zu tun: Für 10 Euro konnte man eine Flasche Wasser kaufen, welche dann in einen Spendenbehälter gegossen wurde. Und man konnte natürlich auch wieder bei der großen Versteigerung zugunsten des Senckenberg-Neubaus mitbieten. Neben einer Nacht im Museum oder einer Venedig-Reise war das größte Highlight ein Privatkonzert der schönen Sopranistin Ruzan Mantashyan. Für 6.500 Euro erhielt Ann-Kathrin Linsenhoff den Zuschlag und versprach, dass sie ihren schärfsten Mitbieter, Jürgen Heraeus, dazu einladen werde.