Alma Fritz wurde von „Lawyer Monthly“ als führende Familienrechtlerin Deutschlands ausgezeichnet. Nach dem Ausscheiden von Rechtsanwältin Kristina Gräfin Pilati wird sie den Namen „Pilati + Fritz“ ablegen und die Kanzlei unter neuem Namen und mit neuer Partnerin fortführen.
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Die renommierte internationale juristische Fachpublikation „Lawyer Monthly“ hat die Frankfurter Rechtsanwältin Alma Fritz als führende Rechtsanwältin für Familienrecht im Jahr 2024 in Deutschland ausgezeichnet. Die nun bekanntgegebene Entscheidung betrachtet die 40-jährige Frankfurter Fachanwältin, die 1992 aus Bosnien und Herzegowina nach Deutschland kam, als große Ehre.
Familienrecht habe sie schon während des Jurastudiums fasziniert, so Alma Fritz. Bereits damals habe sie in ihrer heutigen Kanzlei (ehemals Pilati + Partner Rechtsanwälte) mitgearbeitet. Die Firma wurde ihre berufliche Heimat. „Ich bin hier seit 16 Jahren, zehn Jahre davon als Rechtsanwältin, vier Jahre als Partnerin und zuletzt als Managing Partner“, erzählt sie.
Aus Pilati und Fritz wird Fritz Legal
Nach dem Ausscheiden von Rechtsanwältin Kristina Gräfin Pilati im September führt Alma Fritz die Kanzlei an der Friedensstraße (gegenüber vom Frankfurter Hof) nun in eigener Regie und mit ihrer neuen Partnerin Stephanie Gräf-Bär (33) weiter. Nur der Name ändert sich zum Jahreswechsel. Sie firmiert demnächst unter „Fritz Legal“.
Alma Fritz: Family Lawyer of the Year
Das Familienrecht sei ein anspruchsvolles Fachgebiet – es verlange sowohl fachliche Expertise als auch ein Gespür für emotionale Dynamiken, erklären die beiden Scheidungsanwältinnen. Menschen in schwierigen privaten Situationen anwaltlich unterstützen zu können, inspiriert Alma Fritz seit langem.

Man brauche exzellente Rechtskenntnisse und eine Menge Empathie. Die Gesetzeslage verändere sich so wie die Gesellschaft. Es sei wichtig, objektiv zu bleiben und sich permanent fortzubilden – gegebenenfalls auch fachübergreifend über die Landesgrenzen hinaus. Es gehe um optimale Lösungen für die Klienten, unter anderem mittels alternativer Streitbeilegungsmethoden wie der Mediation.
Die Regelung aller mit einer Trennung verbundenen Themen ist oft ein langwieriger Prozess. Eine Mediation könne Gerichtsprozesse abkürzen und den emotionalen Stress vermindern, erläutert Alma Fritz. „Natürlich müssen dafür die Voraussetzungen stimmen und die Parteien gesprächsbereit sein.“
Neue Generation von Rechtsanwältinnen
Die beiden Anwältinnen sind national und international tätig und können auf ein großes Netzwerk zurückgreifen. Alma Fritz und ihre Kollegin Stephanie Gräf-Bär verkörpern eine neue Generation von Juristinnen, die innovative Ansätze mit der langjährigen Erfahrung der Kanzlei vereinen.

„Fritz Legal“ deckt das gesamte Spektrum des Familienrechts ab – von der Gestaltung von Eheverträgen über Unterhaltsfragen bis hin zur Sicherung von Vermögensansprüchen. Auch Kindschafts- und Sorgerechtsangelegenheiten über Ländergrenzen hinweg verfolgen sie mit Leidenschaft. Stephanie Gräf-Bär ist es beispielsweise kürzlich gelungen, ein in Deutschland von der Mutter entführtes Kind dem im Ausland lebenden Vater wieder zuzuführen. „Wir waren mit unserem Rückführungsantrag erfolgreich.“
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