Hessens „Tor zur Welt“ wird größer: Gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, Stadtkämmerer Uwe Becker und dem Fraport-Aufsichtsratsvorsitzenden Karlheinz Weimar führten 450 Mitarbeiter aus allen Bereichen der Fraport AG heute den Spatenstich zum Baubeginn von Terminal 3 am Frankfurter Flughafen durch.

Bemerkenswert, wer zum Startschuss des Milliardenprojekts alles fehlte: allen voran der Hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, der durch Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson vertreten wurde. Al-Wazir hatte sein Fernbleiben schon zuvor im Landtag verteidigen müssen.

Seine Haltung zum Terminal sei klar und oft genug kommuniziert, sein Termin in Berlin von großer Bedeutung und überhaupt: „Ein glückliches Land, das keine anderen Probleme hat.“ „Prominenter als mit dem Ministerpräsidenten kann die Landesregierung beim Spatenstich doch gar nicht vertreten sein.“ Aber auch Oberbürgermeister Peter Feldmann blieb der traditionellen Zeremonie fern. Er ließ über sein Büro mitteilen, dass er Frankfurt bei der Immobilienmesse Expo Real in München vertrete.

Fraport-Chef Stefan Schulte, Ministerpräsident Volker Bouffier und Fraport-Aufsichtsratschef Karlheinz Weimar
Fraport-Chef Stefan Schulte, Ministerpräsident Volker Bouffier und Fraport-Aufsichtsratschef Karlheinz Weimar

„Terminal 3 wird höchsten Anforderungen an Service und Qualität entsprechen“, erklärte indes der Fraport-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Schulte vor den 450 geladenen Gästen. Mit dem Bau werde die Zukunftsfähigkeit des Flughafens und damit zugleich des Wirtschaftsstandorts Hessen insgesamt sichergestellt, betonte Volker Bouffier in seiner Rede.

Das neue Terminal im Süden des Frankfurter Flughafens soll 2022 in Betrieb genommen werden – mit einer Kapazität von bis zu 14 Millionen Passagieren jährlich. Uwe Becker zeigte sich zuversichtlich, dass der Bau aufgrund der sehr engagierten Fraport-Mitarbeiter zügig vorankommen wird: „Ich wette, Terminal 3 ist noch vor dem Berliner Flughafen fertig.“