Neue Kunst(t)räume

Morgen Interiors versteht sich als Vermittler zwischen Architektur, Design, Kunst, Musik, Event und Handwerk. Diese Symbiose lebt das Team von Thommy Tritsch und Sabine Mühlbauer nun in der neuen Galerie in der Lindleystraße, in der auch Künstler Tobias Rehberger endlich sein neues Atelier bezogen hat sowie das Kunst-Design-Duo Gabi Schirrmacher und Sandra Doeller und Rehbergers Kräutertrunk-Manufaktur Tau von den Wiesen.

Sabine Mühlbauer und Thommy Tritsch
Sabine Mühlbauer und Thommy Tritsch
„Mit diesem Ort geht für uns ein Wunsch in Erfüllung“, erklärt Künstler Tritsch. „Die Hafenatmosphäre mit den Kranen und Schiffscontainern erinnert an Hamburg oder Rotterdam, die Fläche von 2.500 Quadratmetern bietet unzählige Möglichkeiten für Design, Kunst, Essen, Trinken, Architektur, Handwerk und die besondere Art Feste zu feiern.“

Feste gefeiert wurde dann auch am vergangenen Samstag beim großen Opening, zu dem nicht nur das Who is Who der Kreativ-Szene aus Rhein-Main sondern auch zahlreiche internationale Gäste angereist waren, darunter Möbelproduzentin Patrizia Moroso und Stardesignerin Patricia Urquiola. Letztere legte noch kurz vor dem Startschuss der Eröffnung selbst Hand an, um ihre Stücke ins beste Licht zu rücken. Immerhin entwirft die Spanierin nicht bloß Möbel mit Kultcharakter, auch richtet sie die stylishsten Hotels weltweit ein, darunter auch das W Hotel Vieques in Puerto Rico, das wir übrigens erst Anfang des Jahres selbst besucht haben.

Über 1.500 Gäste waren zum Opening in den umgebauten Lagerräumen gekommen, darunter DJ-Legende Sven Väth, Designer Stefan Diez und Künstler Sebastian Herkner sowie viele Größen und Kenner aus der Kultur- und Designszene. Gezeigt wurde auch eine Ausstellung des brasilianischen Künstlers Caio Reisewitz, der ebenfalls vor Ort war, zudem gab es anlässlich der Eröffnung eine limitierte, signierte Kunstedition von Tobias Rehberger und Morgen, die exklusiv an dem Abend zu erwerben war.

Ein perfekter Startschuss, der erst am nächsten Morgen gegen 6 Uhr sein Ende fand und mit dem die Macher eins schon jetzt bewiesen haben: Sie beherrschen die Kunst, zu feiern.