Die Oper Frankfurt ist von den Kritikern der Zeitschrift „Opernwelt“ zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt worden. Zusammen mit dem Nationaltheater Mannheim.

Die Kritiker lobten dabei die innovativen Spielpläne sowie die konsequente Entwicklung der Ensembles. Die Intendanten Bernd Loebe (Frankfurt), der sich nach 2003 bereits zum zweiten Mal über die Auszeichnung während seiner Intendanz freuen darf, und Klaus-Peter Kehr (Mannheim) verzichteten auf teure Star-Verpflichtungen und setzten auf eigene Kräfte, hieß es zur Begründung.

Loebe erklärte, das Land Hessen stehe in der Pflicht, Frankfurter Kultureinrichtungen zu unterstützen. „Wenn die Städtischen Bühnen auch künftig in der ersten Liga mitspielen sollen, dann wird das nur gehen, wenn sich das Land stärker engagiert“, sagte Loebe der „Opernwelt“.

Als größtes Ärgernis sahen die befragten Kritiker die Querelen rund um die Wagner-Festspiele in Bayreuth – vom angeblichen „Hügelbverbot“ für die bisherige Ko-Chefin Eva Wagner-Pasquier bis zu undurchsichtigen Umbesetzungen und Missständen in den Archiven.

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