HomeNewsWirtschaftsclub Rhein-Main empfängt Christian Lindner im Central Parx

Wirtschaftsclub Rhein-Main empfängt Christian Lindner im Central Parx

Wenn man einen Christian Lindner als Vortragenden einlädt, ist ein unterhaltsamer Abend mit spannenden Inhalten garantiert. Auf Einladung des Wirtschaftsclub Rhein-Main stellte der Bundesfinanzminister im Westend eindrucksvoll unter Beweis, dass er zu Recht als bester Redner des Bundestags gilt.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Central Parx, dem edlen Lost Space am alten Standort der BHF-Bank in Frankfurt, wurde der FDP-Parteivorsitzende von seinen langjährigen Freunden, Wirtschaftsclub-Präsident Thomas Kremer und Co-Gastgeber Ulrich Höller (ABG Real Estate) herzlich empfangen. Kremer: „Friedrich Merz war schon dreimal hier, und Christian Lindner jetzt auch zum dritten Mal, das kann man in Bezug auf deren Parteizugehörigkeit durchaus als politischen Hinweis verstehen“.

Bundesfinanzminister Christian Lindner bei seiner Rede vor Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftsclubs Rhein-Main
Bundesfinanzminister Christian Lindner bei seiner Rede vor Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftsclubs Rhein-Main

Christian Lindner präsentiert Fünf-Punkte-Plan für die Wirtschaftswende beim Wirtschaftsclub

Lebhaft und in völlig freier Rede stellte Lindner seinen Fünf-Punkte-Plan für eine Wirtschaftswende vor, von denen die Ampelkoalition bereits Bausteine auf den Weg gebracht habe: Es gehe in erster Linie um die Reduzierung von Bürokratie, den Fach- und Arbeitskräftemangel, die Energiepolitik, die Steuerlast und die Verfügbarkeit von privatem Kapital für Investitionen. „Die Bürokratie ist eine der größten Bremsen für den wirtschaftlichen Aufschwung“, sagte er unter Szenenapplaus.

Dabei übte er auch Kritik an der EU. Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz IV habe man gerade die Kosten für bürokratische Verpflichtungen der Wirtschaft um 1 Milliarde Euro reduziert. Zeitgleich sei allerdings der Justizminister dazu gezwungen, die Richtlinie über die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutsches Gesetz zu übertragen. Dies wiederum würde die Wirtschaft mit 1,4 Milliarden Euro Bürokratiekosten belasten. „Man kann in Deutschland gar nicht schnell genug nationale Bürokratie abbauen wie aus Brüssel schon wieder neue Anforderungen kommen. Das muss enden!“, so der Bundesminister.

Christian Lindner nahm sich auch im Anschluss an seine Rede viel Zeit, um mit den Gästen des Wirtschaftsclubs zu diskutieren
Christian Lindner nahm sich auch im Anschluss an seine Rede viel Zeit, um mit den Gästen des Wirtschaftsclubs zu diskutieren

250 Mittelständler und Führungskräfte folgten seinen leidenschaftlichen Ausführungen interessiert, spendeten immer wieder Applaus. Später ging Lindner beherzt auf die Fragen des Publikums ein, diskutierte bis in den späten Abend angeregt mit den Gästen, die für Selfies Schlange standen. Dank des erstklassigen Caterings und dem hervorragenden Rheinhessen-Riesling vom Weingut Dreissigacker war der informative und höchst anregende Abend auch kulinarisch ein Hochgenuss.

Bereits seit 2019 setzt der Wirtschaftsclub Frankfurt immer wieder politische Akzente auf seinen Veranstaltungen, ohne sich jedoch dabei selbst politisch zu positionieren. Damals arbeitete er als erster den sogenannten „AWO-Skandal“ um Ex-Oberbürgermeister Peter Feldmann umfassend bei einer Veranstaltung auf.

Mehr Informationen unter: www.wirtschaftsclub-rm.de

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