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Mainhattan wird noch schöner: Nachdem im letzten Jahr entschieden wurde, dass sich zur Frankfurter Skyline vier weitere Wolkenkratzer gesellen werden steht nun auch fest, wie die konkrete Gestaltung des imposanten Quartetts auf dem Grund des ehemaligen Deutsche-Bank-Areal realisiert wird.

Ein Blick in die Zukunft - so werden die Türme an der Großen Gallusstraße aussehen
Ein Blick in die Zukunft – so werden die Türme an der Großen Gallusstraße aussehen

Noch in diesem Jahr soll der Bau der 228 Meter hohen Türme beginnen, die zum architektonischen Highlight am Goetheplatz werden könnten. Ab 2021 sollen Hotelgewerbe, Gastronomie und Einzelhandel florieren und eine öffentlich begehbare Dachfläche verspricht einen Panoramablick über Frankfurt in dem neuen Areal, das mehr als 45 Jahre nicht mehr allgemein zugänglich war.

Natürlich entsteht auch umfangreicher Wohnraum. Doch nicht nur aus dem Luxussegment. Sicherlich nicht ganz freiwillig hat der Bauherr Groß & Partner 8.000 Quadratmeter der Fläche Sozialwohnungen vorbehalten. „Hier entsteht ein lebendiges Quartier, in dem nicht nur gearbeitet wird, sondern auch jedermann wohnen kann“, freute sich Planungsdezernent Mike Josef, der bereits im vergangenen Oktober angekündigt hatte, bei allen Bauvorhaben konsequenter als bisher einen Anteil von 30 Prozent Sozialwohnungen zu fordern und nun betont, dass „das Projekt eine Vorreiterrolle beim Wandel des Frankfurter Bankenviertels“ hat.

Der Design-Entwurf zur Neugestaltung des Areals am Frankfurter Roßmarkt stammt von dem renommierten Büro UN Studio aus Amsterdam, das in der ersten Runde des Architekturwettbewerbs bereits die Idee der vier Wolkenkratzer geliefert hatte. Das achtköpfige Preisgericht war sich einig und entschied einstimmig für den Entwurf der niederländischen Baukünstler Ben van Berkel und Caroline Bos. Durchsetzen mussten die sich gegen zehn weitere, starke Teilnehmer, darunter auch der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler, der gemeinsam mit Coop Himmelblau für seinen Vorschlag eine Anerkennung erhielt.

Wer sich selbst ein Bild des Frankfurts der Zukunft machen möchte: Der Siegesentwurf sowie die Beiträge aller weiteren Architekten werden vom 4. bis zum 18. März öffentlich in der Junghofstraße 11 auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal ausgestellt. (jm)